Multiwellenlängen-Auflichtbeleuchtung in der Fluoreszenzmikroskopie

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Voraussetzung für die Darstellung der Fluoreszenz im Mikroskop sind energiereiches Licht (Quecksilberhochdrucklampen, Halogenleuchten u.ä.), entsprechend durchlässige, das Erregerlicht wie auch die Emissionsstrahlung selektierende Lichtfilter bzw. Filtersysteme (Filterblocks) und, nicht zuletzt, fluoreszenztaugliche optische Baugruppen (Kollektoren, Illuminatoren, Objektive und Okulare).
Wurde die Fluoreszenzmikroskopie im Vergleich zu heute zunächst im Rahmen ihrer anfänglich begrenzten Einsatzgebiete als Hell- bzw. Dunkelfeldmikroskopie mit durchfallendem Licht betrieben, so erhob sich mit ihrer zunehmenden Bedeutung für Histologie, Cytologie sowie für Molekularbiologie und immunologische Diagnostik immer stärker die Forderung nach einer grundlegenden Verbesserung von Illuminationstechnik und Beobachtungsverfahren. Dies war die Geburtsstunde der Auflicht-Fluoreszenzmikroskopie.