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Wie Chirurgen und Krankenhäuser von einem modular nachrüstbaren Mikroskop für die Augenheilkunde profitieren können

Interview mit Dr. Seenu M. Hariprasad, Universität von Chicago

Die meisten Augenchirurgen stimmen darin überein, dass die optimale Visualisierung ein Schlüsselkriterium bei der Auswahl eines Operationsmikroskops ist. Da jedoch immer mehr digitale Technologien Einzug in den OP-Saal halten, ist das Mikroskop mittlerweile mehr als nur ein reines optisches Werkzeug.

Seenu M. Hariprasad, MD, ist Leiter des Vitreoretinalen Dienstes, Direktor für Klinische Forschung und Shui-Chin Lee-Professor für Augenheilkunde und visuelle Wissenschaften an der Universität von Chicago. Dr. Hariprasad ist überzeugt, dass das Mikroskop Proveo 8 das erste Instrument einer neuen Generation von Mikroskopen für die Augenheilkunde ist, das nicht nur eine hervorragende optische Qualität bietet, sondern auch eine flexible und erweiterbare Plattform für die Integration von digitalen Bildgebungstechnologien darstellt.


Was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile des modularen Designs des Mikroskops Proveo 8?

Dr. Hariprasad: Vor elf Jahren hat mein Krankenhaus ein Mikroskop für die Netzhautchirurgie gekauft, das nicht funktionell erweiterbar war. Dagegen kann das Proveo 8 für die Vorder- und Hinterabschnittchirurgie verwendet und nach und nach in seinen Funktionen erweitert werden. Diese Erweiterungsfähigkeit ist es im Grunde genommen auch, die die Lebensdauer des Mikroskops verlängert, denn so kann beispielsweise ein Krankenhaus initial eine größere Summe in ein Mikroskop investieren und schrittweise neue Komponenten hinzufügen, wenn nach einigen Jahren neue Technologien auf den Markt kommen. Wenn das Mikroskop nicht erweiterbar ist und keine neuen Komponenten integriert werden können, muss das Haus das Mikroskop komplett durch ein neues ersetzen, was mit deutlich höheren Kosten verbunden ist.

Angesichts der rasanten Entwicklung von medizinischen Technologien können wir nicht wissen, was uns erwartet — auch nicht in der nahen Zukunft. Daher ist die Erweiterbarkeit ein großes Plus.

Ein Beispiel ist die intraoperative optische Kohärenztomographie (IOCT), eine aufregende neue Entwicklung im Bereich der Netzhautchirurgie, die noch in den Kinderschuhen steckt. Das Mikroskop Proveo 8 ist so konzipiert, dass in der Zukunft ein OCT-Modul integriert werden kann. Neben der Erweiterbarkeit ermöglicht das Mikroskop auch die Einbindung von komplexen Aufzeichnungsgeräten, von Systemen zur Positionierung von torischen Linsen und der 3D-Bildschirmanzeige.

Das Mikroskop Proveo 8 wurde sowohl für die Vorder- als auch für die Hinterabschnittchirurgie entwickelt. Welche Vorteile bietet das für Sie und Ihr Krankenhaus?

Dr. Hariprasad: Die vielseitige Unterstützung verschiedenster Augenoperationen ist ein großer Vorteil, da sich dadurch der potenzielle Einsatzbereich vergrößert und der Nutzen einer großen Investition vervielfacht. Gleichzeitig entfällt dadurch in Abhängigkeit von den konkreten Umständen die Notwendigkeit, zwei Mikroskope anzuschaffen. Krankenhäuser sind immer glücklich, wenn sie etwas erhalten, das alle Ärzte nutzen können. 

Wie würden Sie die Vorteile des Mikroskops für die Augenheilkunde Proveo 8 zusammenfassen?

Dr. Hariprasad: Als Netzhautchirurg brauche ich mein Mikroskop für die hochauflösende Visualisierung bei einer Operation. Ich bin vom Proveo 8 begeistert, da es die jüngsten Innovationen im Bereich der Visualisierung in sich vereint und die Integration von aktuellen und künftigen Technologien für die digitale Bildgebung in ein Gerät mit einem schlanken, modernen Design ermöglicht. Verschiedene Funktionen der nächsten Generation können das Proveo 8 zu einem unerlässlichen Mikroskop für die Hinterabschnittchirurgie machen.