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Leica Microsystems stellt das neue inverse Mikroskop Leica DMi8 vor

08. September 2014 Eine universelle Plattform für Life-Science-Anwendungen

Wetzlar, Deutschland. Mit dem Leica DMi8 führt Leica Microsystems ein frei konfigurierbares, inverses Forschungsmikroskop ein, das sich auf Grund seiner Modularität an sich ändernde Anforderungen der Wissenschaftler anpassen kann. Dank dieses neuen Konzepts können sich Nutzer ein inverses Mikroskop nach ihren heutigen Wünschen zusammenstellen, das sie für zukünftige Anwendungen jederzeit aufrüsten können, um das Spektrum von einfachen Mikroskopieanwendungen bis hin zu fortgeschrittenen Fluoreszenztechniken abzudecken. Über den Infinity-Port können zusätzliche Lichtquellen und Lasersysteme für Auflichtanwendungen integriert werden. Der Closed-Loop-Fokus bietet eine Genauigkeit von 20 nm bei einem z-Verfahrbereich von 12 mm und ermöglicht es damit, große Proben mit hoher Präzision zu untersuchen. Die Kombination mit der Mikroskop-Software von Leica Microsystems macht das Leica DMi8 zu einem leistungsstarken System für Lebendzellbeobachtung.

Bernd Kleine, Produktmanager bei Leica Microsystems kommentiert dazu: „Das Leica DMi8 ist ein offenes und frei konfigurierbares inverses Forschungsmikroskop. Mit dieser Plattform können wir den heutigen und zukünftigen Ansprüchen der Wissenschaftler gerecht werden. Universalität und Individualität waren die Prämissen unserer Entwicklungsarbeit. Mit dem Leica DMi8 befriedigen wir nun Kundenbedürfnisse, die von einfachen Mikroskopie- bis hin zu aufwändigen Forschungsanwendungen reichen. Dabei berücksichtigen wir auch, dass sich die Anforderungen ständig ändern. Das Leica DMi8 kombiniert die Flexibilität einer offenen Plattform mit der einfachen Handhabung einer Systemlösung.“

Der Infinity-Port ist das Herzstück des Leica DMi8, da er einen Zugang zum unendlichen Strahlengang herstellt. Damit können Lichtquellen und Laser integriert werden, die für moderne Mikroskopietechniken wie FRAP, Photo-Switching, Ablation und viele andere notwendig sind. In Kombination mit der Mikroskop-Software von Leica Microsystems ermöglicht es die Leica DMi8 Plattform, sowohl fixierte Proben zu dokumentieren, als auch lebende Zellen zu manipulieren und beobachten – schnell,  verlässlich und mit außerordentlicher Flexibilität.

Zusätzlich zum Infinity-Port stellt der Closed-Loop-Fokus eine weitere Innovation des Leica DMi8 dar. Die Genauigkeit von 20 nm über einen z-Verfahrbereich von 12 mm hinweg hilft den Nutzern, große Proben mit hoher Exaktheit zu untersuchen. Das 19 mm große Sichtfeld der Kameraausgänge des Leica DMi8 ist auf die Eigenschaften von sCMOS-Kameras optimal abgestimmt, während das 25 mm große Sichtfeld der Okulare die direkte Beobachtung mit dem Auge verbessert. Somit kann ein Maximum an Informationen aus der Probe gesammelt werden.

Durch die Verfügbarkeit aller Kontrastmethoden ist das Leica DMi8 für jede Art der Mikroskopieanwendung gerüstet. So stehen sowohl Hellfeld, Integrierter Modulationskontrast, Phasenkontrast als auch Dunkelfeld, Differenzieller Interferenzkontrast und Fluoreszenz zur Verfügung. Leica DMi8 Benutzer können sich ihr individuelles System mit dediziertem Zubehör wie Lichtquellen, Lasern oder Kameras von Leica Microsystems oder Drittanbietern zusammenstellen und sich damit den sich ständig ändernden Herausforderungen in der Wissenschaft stellen.  Das einzigartige und benutzerfreundliche Design des Leica DMi8 bietet hierfür eine nahtlose Konnektivität.

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