Warum Kryofixierung?

Derzeit ist die Kryofixierung die einzige Möglichkeit, zelluläre Bestandteile ohne nennenswerte Strukturänderungen zu fixieren.

Warum Lichtstimulation?

Durch die Synchronisierung von Hochdruckgefrieren und Lichtstimulation können Sie besonders dynamische Vorgänge oder Strukturveränderungen in lichtempfindlichen Proben mit Nanometer-Auflösung und der Präzision von einer Millisekunde erfassen. Dies eröffnet Forschern in den Biowissenschaften und der Industrie ganz neue Möglichkeiten.

  • Die Lichtstimulation ist bei allen lichtempfindlichen Verbundstoffen wie Hautlotionen, Kosmetika oder Nahrungsmitteln ebenso einsetzbar wie bei photoaktivierten Proben, z. B. Proteinen, oder anderen biologischen Proben.
  • Neue Erkenntnisse rücken in reifbare Nähe! Erfahren Sie mehr - zum Beispiel über hochdynamische Vorgänge wie die Neurotransmission an der Synapse zu erfahren!
Links: Gefrorenes Sonnenschutzmittel, Prof. D. Pum, Universität für Bodenkultur, Wien, Österreich, und C. Tomova, S. Mimietz-Oeckler, Leica Microsystems, Wien, Österreich | Rechts: Symmetrische Synapse, Dr. Shuwen Chang, Charité Universitätsmedizin, Berlin, Deutschland

Leica EM ICE - Eine Hochdruckgefrieranlage konserviert wasserhaltige Proben in ihrem nativen Zustand – damit Sie Ihre Proben optimal fixieren können.

Warum Leica EM ICE?

  • Weil die Leica EM ICE das einzige System ist, das dynamische Phänomene mit der Genauigkeit von einer Millisekunde erfassen kann
  • Weil sie die einzige Hochdruckgefriereinrichtung mit voll integrierter Lichtstimulation ist
  • Weil sie Forschern in Wissenschaft und Industrie Möglichkeiten für völlig neuartige Versuche eröffnet
  • Weil sie die einzige Hochdruckgefriereinrichtung ist, die bis zu neun aufeinander folgende Proben gefrieren kann
  • Weil sie die einzige Hochdruckgefriereinrichtung mit besonders hohem Bedienkomfort ist

Entscheiden Sie sich für die Leica EM ICE, denn es ist Ihr Ausgangspunkt für bahnbrechende Erkenntnisse in Ihrem Arbeitsgebiet. Neue Werkzeuge, neue Erkenntnisse.

Fünf Farben

Für die Stimulation Ihrer Proben stehen 5 LED-Module mit verschiedenen Wellenlängen zur Verfügung: blau, UV, grün, rot und bernsteingelb. 

  • Nutzen Sie die voll integrierte Lichtstimulation für präzise Korrelation zwischen Lichtimpuls, also dem Stimulus, und Gefrierzeitpunkt.
  • Die LED-Module lassen sich mit einem einfachen Klick an das Gerät anschließen. Jedes Modul arbeitet mit einer anderen Wellenlänge und wird von der Gerätesoftware und dem Recorder in der Protokolldatei automatisch erkannt.

Verfügbare Lichtmodule und Wellenlängen

  • Blau: 450 Lambda
  • UV: 380 Lambda
  • Grün: 523 Lambda
  • Rot: 660 Lambda
  • Bernsteingelb: 597 Lambda 

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Probe

Sie können die Probe mit einem Handgriff in die Leica EM ICE einlegen.

  • Sobald Sie die Ladestation schließen, beginnt der perfekt aufeinander abgestimmte Prozess des Zusammenfügens der Kartusche und des Einleitens des Gefriervorganges.
  • Das war’s schon: Der Lade- und Gefriervorgang laufen vollautomatisch ab.
  • Sie können die Probe noch bis zu eine Sekunde vor dem Gefrieren beobachten und bearbeiten.

Effizienz inbegriffen

Mit der Leica EM ICE können Sie schnell und effizient arbeiten.

  • Die Wiederherstellungszeit zwischen den Gefrierzyklen dauert nur eine Minute – es gibt keine Wartezeiten.
  • Das Dewargefäß für die Lagerung der Proben wird automatisch mit Flüssigstickstoff nachgefüllt – eine Wartung ist nicht erforderlich.

    • Ihnen stehen drei separate Positionen mit einem Fassungsvermögen von bis zu drei unterschiedlichen Proben zur Verfügung.
    • Sie können bis zu neun Proben nacheinander gefrieren.
    • Wählen Sie einfach die Anzahl der Proben pro Position mit vorprogrammierter Rotation aus und differenzieren Sie zwischen Proben und Zuständen.

  • Der Flüssigstickstoff im Dewargefäß wird automatisch entleert – Sie brauchen nichts zu tun.

Flexibel & aufrüstbar

Die Leica EM ICE gibt Ihnen die Flexibilität, die Sie für Ihre Forschung brauchen.

  • Sie definieren die Konfiguration Ihres Mikroskops (Leica S6 E oder Leica M80) und die Umgebungskontrolle (Ladestation, Tisch und Temperaturregelung in der Kammer)
  • Sie können das Gerät jederzeit mit dem Lichtstimulationsmodus nachrüsten.
  • Auch die Geräte zur Umgebungseinstellungen (Tischheizung und/oder Klimakammer) können Sie bei Bedarf jederzeit nachrüsten.
  • Alle Upgrades (Lichtstimulationsmodul und Umgebungseinstellungen) kann Ihr Service Team von Leica Microsystems vor Ort in Ihrem Labor durchführen. Sie müssen das Gerät dafür nicht einschicken.

Ökologische Verantwortung

Unsere Probenvorbereitungssysteme für die Elektronenmikroskopie genügen nicht nur den höchsten technischen und ergonomischen Anforderungen, sondern wurden auch so konzipiert, dass sie die Umwelt möglichst wenig belasten.

Was bedeutet das für die Leica EM ICE?

  • Der Bedarf an Flüssigstickstoff, einschließlich des Herunterkühlens, liegt bei nur 30 Liter pro Tag. Dies sind rund 65 % weniger als bei den Vorgängermodellen.
  • Auch der Verbrauch an Flüssigstickstoff während des Herunterkühlens wurdegegenüber vorherigen Modellen um rund 70 % verringert.
  • Für die Synchronisierung von Druck und Herunterkühlen werden weder Alkohol noch andere Flüssigkeiten benötigt.
  • Die Leica EM ICE wird in einer nachhaltigen Verpackung geliefert: Einer Mehrwegbox mit integrierter Auffahrtsrampe, die wir gleichermaßen für den innerbetrieblichen Transport und den Versand an die Kunden verwenden. Diese Verpackungslösung wurde im November 2014 mit dem österreichischen Staatspreis „Smart Packaging“ ausgezeichnet.

Wir handeln verantwortungsbewusst und haben im Jahr 2015 das DIN EN ISO 14001 Zertifikat für Umweltmanagement erhalten.

Last, but not least

145 Jahr Erfahrung in der EM-Probenvorbereitung - darüber verfügt das Entwicklungsteam der Leica EM ICE zusammengenommen. Enge Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Vision inbegriffen:Ihnen das perfekte Instrument für Ihre Arbeit zu bieten!

145 Jahre an Erfahrung in der EM-Probenvorbereitung