Optimale Ergebnisse erzielen

Um mit einem Polarisationsmikroskop die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, benötigen Sie einige Komponenten. Hier die wichtigsten:

  • Spannungsfreie Optik, damit Sie sicher sein können, dass die beobachtete Doppelbrechung aus der Probe und nicht aus der Optik resultiert
  • Eine LED-Beleuchtung ist wichtig, um die Probe homogen und mit konstanter Farbtemperatur auszuleuchten
  • Polarisatoren machen die Doppelbrechung sichtbar; ein drehbarer Objekttisch ermöglicht die Ausrichtung der Probe und der Optikachse
  • Eine Bertrand-Linse brauchen Sie für die konoskopische Beobachtung der Optikachse und Kompensatoren für Messaufgaben

Es werde Licht!

Eine LED-Beleuchtung spart in vielerlei Hinsicht Geld: Sie verbraucht weniger Energie als Halogenbeleuchtung und muss nicht ausgetauscht werden, weil sie eine Lebensdauer von bis zu 25.000 Stunden hat. Dadurch werden auch, Ausfallzeiten vermieden. Weitere Vorteile:

  • LEDs regeln die Lichtintensität schnell nach, wodurch reibungsloses Arbeiten gewährleistet ist
  • LEDs kommen ohne Tageslichtfilter aus, da sie bereits eine konstante Lichttemperatur von 4500 K liefern
  • LEDs erzeugen wenig Wärme, sodass keine Kühlung erforderlich ist
  • LEDs ermöglichen ungestörtes Arbeiten, da kein Ventilator Geräusche macht

Stets zu Ihren Diensten: das Leica DM4 P

Das Leica DM4 P erledigt alle Aufgaben rund um die Polarisationsmikroskopie.

Mit codierten Komponenten Informationen speichern und abrufen

  • Beim Objektivwechsel werden Beleuchtungsintensität und Apertureinstellungen über die Helligkeitsregelung und den Kontrastmanager abgerufen.
  • Aufgenommene Bilder sind dank des codierten Objektivrevolvers immer kalibriert.

Interessante Strukturen erkennen

  • Das große 25-mm-Sehfeld  bietet einen perfekten Überblick.
    Anstelle der Detailansicht liefert eine geringere Vergrößerung oft die
  • Informationen, die Sie brauchen - denken Sie nur an Strömungs- und Deformationsstrukturen oder Zonierung durch Abkühlprozesse.

Der Objektivrevolver macht's!

Der 6-fach-Objektivrevolver ermöglicht Ihnen, unterschiedliche Informationen über die Probe zu erhalten.

  • Mit einem 2.5x Übersichtsobjektiv erkennen Sie Makrostrukturen Ihrer Probe .
  • Mit der 63x Vergrößerung und mit Hilfe der Konoskopie führen Sie detaillierte Untersuchungen zu den optischen Eigenschaften Ihrer Probe durch.
  • Mit der 100x Vergrößerung prüfen Sie Phasenreaktionen entlang der Korngrenzen.

Übrigens: Auch der Objektivrevolver ist codiert, damit er Sie intelligent unterstützt.

Das Beste aus zwei Welten

Das Leica DM4 P kann mit LED-Beleuchtung für Durchlicht oder Auflicht oder mit LED-Beleuchtung für beide Beleuchtungsarten konfiguriert werden.

  • Auflicht ist obligatorisch für Reflektivitätsmessungen, beispielsweise bei der Untersuchung von Erzen oder Kohle.
  • Durchlicht ist für Doppelbrechungsmessungen erforderlich, beispielsweise bei der Untersuchung von geologischen Dünnschliffen, Kunststofffolien oder Medikamenten.
  • Für spezielle Anwendungen, wie in der geologischen Forschungsarbeit, sind beide Beleuchtungsarten erforderlich.

Wenn das Mikroskop mit Auf- und Durchlicht ausgerüstet ist, sollte ein Objektiv (mit oder ohne Deckglaskorrektur) mit Vergrößerungen >10x genutzt werden.

Optische Eigenschaften untersuchen

Konoskopie wird zur Untersuchung von Interferenzbildern eingesetzt. Ihre Form und die mit Kompensatoren erzielte Veränderung der Intereferenzmuster liefern Informationen zu den optischen Eigenschaften des untersuchten Materials. Damit können die Anzahl der optischen Achsen, der/die Winkel der optischen Achse und die optische Beschaffenheit des Materials ermittelt werden.

Das Leica DM4 P eignet sich ideal für die Konoskopie:

  • Spannungsfreie Objektive mit starker Vergrößerung und hoher numerischer Apertur sind für diesen Anwendungsbereich ein Muss.
  • Optimale Ergebnisse erzielen Sie mit speziellen 63x Leica Objektiven, die höchste Anforderungen im Hinblick auf die Polarisationsklasse 5 erfüllen.
Konoskopisches Bild von Brookit, TiO2, mit starker Farbdisperson
Einachsiges Interferenzbild einer dicken Kalzitplatte, senkrecht zur optischen Achse
Zweiachsiges Interferenzbild eines dünnen Biotitkristalls in diagonaler Position bei zirkular polarisiertem Licht. Die Position der optischen Achse ist klar erkennbar

Höchst flexibel: das Leica DM2700 P

Wenn Sie keine volle Automatisierung und maximale Reproduzierbarkeit benötigen, ist das Leica DM2700 P das Gerät der Wahl. Abgesehen von der Automatisierung, bietet es eine ähnliche Flexibilität wie das Leica DM4 P.

  • Mit dem zentrierbaren 5-fach-Objektivrevolver erhalten Sie detaillierte Probeninformationen
  • Das 22-mm-Sehfeld  bietet einen großen Überblick
  • Mit der UC-3D-Beleuchtung erzielen Sie im Auflicht einen besseren Kontrast

Der Champion für Ausbilder: das Leica DM750 P

Im Ausbildungsbereich ist ein robustes Gerät erforderlich, das die Studenten jeden Tag nutzen können. Als Plug&Play-System ist es schnell einsatzbereit – das nennen wir beste Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen.

  • Vier Objektive liefern eine detaillierte Sicht der Probe
  • Das 20-mm-Sehfeld  bietet einen guten Überblick
  • Nützliche Details für die Praxis: Das Mikroskop kann am Griff getragen und das Kabel im Gerät verstaut werden.

Ihre Wahl: das Leica DM4 P

Flexibel je nach Aufgabenbereich, aufgrund codierter Funktionen für Forschung; sicher und einfach zu bedienen für unerfahrene Bediener oder bei Nutzung durch mehrere Anwender.

  • Codierter, zentrierbarer 6-fach-Objektivrevolver
  • Beleuchtungs- und Kontrastmanagement für reproduzierbare Ergebnisse
  • Codierte Konoskopie mit 1.6x Vergrößerungswechsler
  • LED-Beleuchtung
  • Statusanzeige
  • 360°-Drehtisch mit oder ohne 45°-Rastpunkt
  • Spannungsfreie Optik
  • Umfangreiches Polarisationszubehör
  • Feste und variable Kompensatoren nach DIN 58879

Ihre Wahl: das Leica DM2700 P

Das robuste Stativ und die intuitive Funktionalität sind der Schlüssel zur erfolgreichen Bewältigung sowohl repetitiver als auch anspruchsvoller Aufgaben im Laboralltag.

  • Hohe Modularität
  • UC-3D-Beleuchtung
  • Farbkodierter Blendenassistent
  • Zentrierbarer 5-fach-Objektivrevolver
  • 2- oder 3-Gang-Fokustrieb
  • Oberer Fokusstopp
  • LED-Beleuchtung
  • Breite Palette von Konoskopiemodulen
  • Spannungsfreie Optik
  • 360°-Drehtisch mit oder ohne 45°-Rastpunkt
  • Umfangreiches Sortiment an Polarisationszubehör
  • Feste und variable Kompensatoren nach DIN 58879

Ihre Wahl: das Leica DM750 P

Das Gerät ist praktisch, flexibel und robust und Mikroskopieren macht damit einfach Spaß!

  • Integrierter Griff und Kabelhalterung für einfache Aufbewahrung
  • Bequemer Zugang durch integrierte Staufächer für 2 Kompensatoren und Objektivzentrierwerkzeuge
  • Großer 178-mm-Drehtisch mit gut erkennbaren Markierungen
  • Lasergravierte Tischmarkierungen für eine lange Lebensdauer
  • 4 individuell zentrierbare Objektivpositionen für die Probenzentrierung