Intraoperative fluoreszenzgestützte Darstellung der Durchblutung 820 nm/NIR Leica FL800

Ein geplatztes zerebrales Aneurysma ist die dritthäufigste Todesursache in Industrieländern.

Mit dem Leica FL800 für intraoperative fluoreszenzgestützte Videoangiographie können Chirurgen die Durchgängigkeit von Gefäßen prüfen.

Dem Patienten wird während des Eingriffs intravenös der Farbstoff ICG (Indocyaningrün) injiziert, der gut toleriert wird und sich rasch verteilt. Eine Nahinfrarotkamera zeigt dann die Durchblutung in Schwarzweißdarstellung direkt in den Okularen des Operationsmikroskops und/oder auf einem Videomonitor.

* Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer lokalen Leica Microsystems Vertretung nach der Verfügbarkeit/dem Produktregistrierungsstatus sowie der Zulassung.
Das Fluoreszenzmodul Leica FL800 820 nm/NIR

Ihre Vorteile

Intraoperative Darstellung der Durchblutung

Das Fluoreszenzmodul Leica FL800 gibt dem Chirurgen die Möglichkeit, die Durchblutung in Echtzeit durch die Okulare des Mikroskops oder am Videomonitor zu sehen, ohne dass zusätzliche Messgeräte erforderlich wären. Dies ist eine schnelle, einfache Methode, um während der Operation zu prüfen, ob das Aneurysma präzise abgeklemmt wurde und das Blut ungehindert durch den Bypass fließt.

Einfach und schnell

Zum Wechseln zwischen dem Weißlicht- und dem NIR-Modus drückt der Chirurg einfach einen Knopf am Handgriff des Operationsmikroskops. Die Bedienung des Leica FL800 lässt sich somit perfekt in den chirurgischen Arbeitsablauf einbinden. Sie ist einfach und schnell, was in der Chirurgie zerebraler Aneurysmen ein Hauptkriterium ist

Flexible Darstellung

Bei Verwendung des Leica FL800 in Kombination mit einem digitalen Einspiegelungsmodul (Leica DI C500 oder Leica DI C700) kann der Chirurg das ICG-Fluoreszenzbild im Okular sehen. Der Chirurg entscheidet, wie die erfassten Daten dargestellt werden sollen.

Bild-in-Bild-Funktion

Das Leica FL800 bietet in Kombination mit dem Leica NIR Dual Video Adapter und dem Aufnahmesystem MedXchange HDMD® die "Bild-in-Bild"-Funktion, die zur Erleichterung der intraoperativen Entscheidungsfindung erneute Darstellung zuvor aufgenommener Bilder ermöglicht.