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Leica TCS SP8 STED Leica Microsystems Leica Microsystems
Nanoskopie 45–65 µm tief in einer geklärten Probe einer ausgewachsenen Niere einer Ratte. 20-µm-xyz-Stapel konfokal/3D-STED. Nephrin visualisiert mit STAR 635P. Clearing mit modifiziertem CLARITY-Protokoll. STED-Linse: HC PL APO 93X/1.30 GLYC motCORR – STED WHITE. Probe mit freundlicher Genehmigung von David Unnersjö-Jess, KTH, Stockholm, Schweden.

Planen Sie Ihren Einstieg in die STED-Bildgebung?

Es ist nicht nötig, in spezialisierte Instrumente zu investieren, um die kleinsten Details des Lebens zu entdecken. Die beiden neuen Nanoskope Leica TCS SP8 STED ONE 592 und STED ONE 660 ermöglichen Ihnen den Einstieg in die Welt der Nanoskopie auf der Basis der vielseitigen konfokalen Plattform Leica TCS SP8. Die spektrale Detektion in Kombination mit den hochsensitiven Leica HyD-Hybriddetektoren und der Anregungsfreiheit mit dem Weißlichtlaser verleihen den STED-Nanoskopen maximale Flexibilität, nicht nur für die Nanoskopie.

Möchten Sie so viele Fluorophore und Farben wie möglich nutzen können? Mit dem Leica TCS SP8 STED 3X können Sie bis zu drei STED-Kanäle verwenden und STED innerhalb des gesamten sichtbaren Spektrums anwenden.

Technologie, die Ihre Forschung voranbringt

  • Die frei einstellbare und direkte Höchstauflösung in x, y und z macht kleinste Details sichtbar
  • STED-WHITE-Objektive bieten optimale Farbkorrektur für das gesamte Spektrum des Lichts
  • motCorr-Objektive ermöglichen Aufnahmen tief in lebenden Zellen
  • Mehrere STED-Kanäle eröffnen das ganze Spektrum des sichtbaren Lichts
  • Gated STED verbessert die Auflösung und eröffnet neue Möglichkeiten für Lebendzellstudien
  • Die automatische Strahlausrichtung sorgt für Stabilität und Zuverlässigkeit
  • Der Smart STED Wizard ermöglicht eine intuitive Kontrolle Ihrer Experimente
  • Huygens-Dekonvolution holt mehr aus Ihren Rohdaten heraus
  • Durch das modulare Konzept des Leica TCS SP8 ist das System jederzeit aufrüstbar

"STED 3X macht einen Quantensprung, indem es in neue Dimensionen vordringt – Mehrfarbige Höchstauflösung in Zellen wird die Zellbiologie ganz sicher revolutionieren."

 

Dr. Yasushi Okada, RIKEN-Zentrum für quantitative Biologie, Osaka, Japan

Der „R&D 100 Award 2014“ und der „Scientist Top 10 Innovations Award 2014“ würdigen das Leica TCS SP8 STED 3X als eines der wichtigsten Hochtechnologieprodukte, die im vergangen Jahr auf dem Markt eingeführt wurden.
STED-Bild einer dreifachen Immunofärbung in HeLA-Zellen: grün: NUP153-Alexa 532, rot: Clathrin-TMR, weiß: Actin-Alexa 488.

Mehrfarbige Nanoskopie

Nutzen Sie das gesamte Spektrum des sichtbaren Lichts

Mehrfarbige Anwendungen bieten Zugang zu detaillierten Informationen über die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Strukturen. Kolokalisierungsstudien werden routinemäßig mit dem Nanoskop STED ONE ausgeführt. Mit zwei Dauerstrichlasern für die Wellenlängen 592 nm und 660 nm sowie einem gepulsten Laser bei 775 nm, der Auflösungen unter 30 nm erreicht, deckt das TCS SP8 STED 3X das gesamte Spektrum sichtbaren Lichts ab und ermöglicht die Verwendung vieler verschiedener Fluorophore.

Mehr Farben machen den Unterschied!

Der Weißlichtlaser, der AOBS (akusto-optischer Strahlteiler) und der flexible einstellbare Spektraldetektor wirken synergistisch und erlauben bei Ihren Aufnahmen viele Farbstoffkombinationen. Sie verleihen Ihnen damit höchste Flexibilität für Ihre mehrfarbigen Höchstauflösungs-Experimente.

"STED bedeutet für mich: Seeing The Essential Details!"

 

Prof. Stephan Sigrist, FU Berlin, Germany

Nanoskopie mit Spitzenoptiken

STED WHITE – keine Kompromisse bei den Objektiven

Für die Auflösung von sehr kleinen Einzelheiten ist es unverzichtbar, die besten Objektive zu verwenden. Die herausragende Farbkorrektur der beiden STED-WHITE-Objektive sorgt für eine optimale Überlagerung von Anregung und STED-PSF in z-Richtung über den gesamten sichtbaren Spektralbereich hinweg. Es ist möglich, den Weißlichtlaser als Anregungsquelle für STED bei 592/660/775 zu nutzen. Genießen Sie die Freiheit, unter mehr Fluorophoren für die STED-Nanoskopie zu wählen als jemals zuvor.

STED-Objektive für Lebendzellaufnahmen auf der Nanoebene

Fixierte Standardproben können mit dem STED-WHITE-Ölobjektiv (HC PL APO 100x/1.40 OIL) leicht abgebildet werden. Es bietet den höchstmöglichen NA-Wert und die höchstmögliche Auflösung. Für anspruchsvollere Experimente eröffnet das neue STED-WHITE-Glyzerinobjektiv (HC PL APO 93X/1.30 GLYC motCORR) neue Möglichkeiten. Der motorisierte Korrekturring ermöglicht eine präzise und rasche Einstellung der optischen Linsen auf die Deckglasdicke, die Temperatur und die Inhomogenität des Präparats. Nehmen Sie mit 3D STED Details tief in Ihrer Probe auf; nicht nur bei Raumtemperatur, sondern auch bei 37° C.

"Das Objektiv ist ein muss, jeder sollte es nutzen!"

Dr. Yasushi Okada, RIKEN-Zentrum für quantitative Biologie, Osaka, Japan

Chromatische Abberation von STED-WHITE-Objektiven. Die Schärfentiefe wird durch graue gestrichelte bzw. durchgezogene Linien dargestellt.

Gated STED – Ihr Zugang zur Nanoskopie von Lebendzellen

Aufnahmen von Lebendzellen: die als ANF GFP gelabelten dichten Kernvesikel bewegen sich ca. 10 µm tief in einer intakten, anästhesierten Drosophilalarve entlang eines Axons. Alle 0,45 Sekunden wurden ein konfokales und ein STED-Bild aufgenommen. Film oben: Partikelverfolgung mit TrackMate (Fiji).

gSTED – Mehr Bilder mit kleineren Details

Gated STED erweitert den Funktionsumfang des bewährten STED CW erheblich und bietet Ihnen die Wahl zwischen höherer Auflösung und geringerer Laserleistung.
Sie können mehr Bilder erfassen und kleinere Details sichtbar machen.

"In der Tat liefert gSTED von allen bekannten STED-Modalitäten die schärfsten Bilder bei der reduziertesten Laserleistung."

Vicidomini et al., Nature Methods 2011

Lebende T-Zelle in Suspension. 3D-Rekonstruktion von konfokalen- und STED-Stapeln. Maximumsprojektion. Mit freundlicher Genehmigung von Marco Fritsche, Mathias Clausen und Christian Eggeling, MRC Human Immunology Unit, Weatherall Institute of Molecular Medicine, University of Oxford.

Auflösung unterhalb von 50 nm mit HyD und Weißlichtlaser

Die Kombination von Leica HyD-Hybriddetektoren und dem Weißlichtlaser als gepulste Anregungsquelle ermöglicht es, die Detektion von Signalen auf ein bestimmtes Zeitfenster nach dem Anregungspuls zu begrenzen. Durch die Vergrößerung der Distanz des Zeitfensters vom Anregungspuls kann eine Auflösung weit unter 50 nm erreicht werden. Gated STED erreicht bei gleicher Laserleistung eine um 50 % höhere Auflösung als STED CW. Dadurch lassen sich kleinere Einzelheiten beobachten, ohne mehr STED-Licht einzusetzen, was die Entwicklungsmöglichkeiten der lebenden Zellen verbessert.

 

Verteilung der Lebensdauern von Fluorophoren im effektiven Brennpunkt eines STED-CW-Mikroskops. Langlebige Zustände (rot) befinden sich in der Mitte, kurzlebige (blau) am Rand.

STED in der dritten Dimension

Mehrere STED-Lichtwege

Beim TCS SP8 STED 3X und dem TCS SP8 STED ONE stehen jeweils zwei Lichtpfade für xy und z, um verschiedene STED-Szenarien zu erzeugen. Das STED-Licht kann stufenlos auf die beiden Wege verteilt werden.

Formen Sie Ihre PSF

Sie können sich für die bestmögliche laterale Auflösung, die bestmögliche axiale Auflösung oder irgendeine für Ihre Bedürfnisse optimale Einstellung dazwischen entscheiden. Ultradünne optische Abschnitte machen bisher unbekannte Details sichtbar. Mit dem STED 3X und dem STED ONE können Sie die Auflösung Ihres Mikroskops in allen Dimensionen an Ihre Aufgabenstellung und Ihr Präparat anpassen.

"Die Erweiterung der STED-Mikroskopie in die dritte Dimension und zusätzliche STED-Linien ermöglicht uns Dinge zu entdecken, die vorher für uns unsichtbar waren."

 

Dr. Timo Zimmermann, Center for Genomic Regulation, Barcelona, Spanien 

3D-Rekonstruktion mit gerenderter Oberfläche nach Huygens-Dekonvolution des z-Stapels (91 Ebenen). Die STED-Daten (grün) zeigen eine klare Erhöhung der Längsauflösung gegenüber dem konfokalen Ergebnis (rot), wenn STED zur Maximierung der Auflösung in xy (grüner Sektor hinten) oder in allen Dimensionen (grüner Sektor vorn) verwendet wird. Die beste Darstellung der beobachteten Struktur wird eindeutig durch 3D STED erreicht.

Wählen Sie Ihre Auflösung

Verbesserung der Auflösung durch Verteilung des Lichts auf die beiden STED-Lichtpfade: Die höchstmögliche laterale Auflösung wird durch den klassischen Vortexring erreicht, die höchstmögliche vertikale Auflösung durch den neuen z-Donut. Außerdem ist eine Optimierung auf das kleinste Fokalvolumen möglich.

Softwarelösungen für STED – Bestimmen Sie die Auflösung

Die STED-Mikroskopie ist der schnelle und direkte Weg zur Super-Resolution. LAS X bietet dazu den größtmöglichen Komfort. Ein Schema der geschätzten effektiven PSF gibt ihnen unmittelbar und online Feedback über die Auswirkungen der gesetzten technischen Parameter.

Intuitiver Arbeitsablauf

Der smarte STED Wizard erlaubt Ihnen, das Gerät mit nur drei Schiebereglern zu steuern. Unterstützt durch das Schema der effektiven PSF bestimmen Sie den Grad der Super-Resolution, den sie für ihr Experiment benötigen. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, passt der Assistent alle notwendigen Einstellungen wie STED-Laserintensität, Pixelgröße, Abstand der Z-Schritte, Lochblende und Zeitfenster für Gating und Averaging, an.

Leistungsfähige Huygens-STED-Dekonvolution

 

Mit jedem TCS SP8 STED 3X erhalten Sie exklusiv das leistungsfähige Paket Huygens STED Deconvolution von SVI. Huygens erhöht den Kontrast erheblich und verstärkt auch die Auflösung inx-, y- und z-Richtung. Das Ergebnis lässt sich unmittelbar mit den Rohdaten vergleichen. Fehlinterpretationen aufgrund von Bildverarbeitungsartefakten werden so vermieden.

"Die Möglichkeit, STED in 3D durchzuführen, bringt unsere Forschung einen großen Schritt voran. Das ist genau das, was Forscher brauchen."

 

Dr. Christian Eggeling, University of Oxford, UK

Arbeitsablauf mit Smart STED: 1. Stellen Sie die gewünschte effektive PSF mit den Schiebereglern STED und 3D ein. 2. Wählen Sie mit dem Dosisregler zwischen Signal-Rausch-Verhältnis und Anzahl der Bilder. 3. Legen Sie das zu beobachtende Gebiet während eines konfokalen Live-Scans fest und passen Sie die Anregung entsprechend an. 4. Sammeln Sie die superaufgelösten Daten, indem Sie ein Bild erfassen oder eine Serienaufnahme starten.