Leica Microsystems News https://www.leica-microsystems.com en-gb Leica Microsystems Fri, 05 Jun 2020 13:37:50 +0000 Fri, 05 Jun 2020 13:37:50 +0000 TYPO3 EXT:news news-5175 Mon, 11 May 2020 12:30:00 +0000 Leica Microsystems stiftet dem Institut für Virologie der Charité ein innovatives Mikroskopiesystem zur Unterstützung der Covid-19-Forschung https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/leica-microsystems-donate-an-advanced-microscopy-system-to-charites-institute-of-virology-to-progre/ Wetzlar und Berlin, Mai 2020. — Leica Microsystems ist erfreut, die Spende eines THUNDER 3D Live Cell Imager an das Institut für Virologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin bekannt zu geben. Das Institut für Virologie auf dem Campus Charité Mitte unter der Leitung von Direktor Prof. Dr. Christian Drosten steht seit Beginn des aktuellen Coronavirus-Ausbruchs in der ersten Reihe der Virusforschung zu SARS-CoV-2, dem Erreger von Covid-19.

Das neue leistungsfähige Mikroskopiesystem wird von mehreren Arbeitsgruppen unter der Leitung von PD Dr. Marcel Müller, Dr. Daniela Niemeyer und Prof. Dr. Christine Goffinet eingesetzt. Die drei Gruppen arbeiten zusammen, um klinische Strategien zur Behandlung der Krankheit zu entwickeln. Dafür untersuchen sie, wie das Virus in Zellen eindringt, was genau passiert, wenn menschliche Atemwegszellen infiziert werden, und führen Tests mit Kandidaten für antivirale Wirkstoffe durch.

Der gespendete THUNDER Imager bringt den Forschern zwei entscheidende Vorteile: Er liefert Bildergebnisse schnell und erleichtert die Auswertung der Bilder indem strukturelle Details der untersuchten Zellen klar hervorgehoben werden. Das Team von Leica wird das Institut für Virologie dabei unterstützen, sich schnell mit dem neuen System vertraut zu machen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Beide Parteien streben eine langfristige Zusammenarbeit im Interesse der Virusforschung an.

Der Direktor des Instituts für Virologie, Prof. Dr. Christian Drosten, ist Experte für die Diagnose von Infektionen durch Coronaviren wie SARS und MERS. Prof. Dr. Drosten war Mitentdecker des ersten SARS-CoV und entwickelte den PCR-basierten Test für SARS-CoV-2.

Anlässlich der Übergabe des THUNDER Imagers sagte Prof. Dr. Drosten: „Wir freuen uns über die Möglichkeit, mit dem THUNDER Imager zu arbeiten. Die Leistungsfähigkeit des Instruments hilft uns, die Entwicklung der Virulenz im Verlauf der Epidemie zu verstehen, und gibt uns das Potential zur Entwicklung hochdurchsatzfähiger und empfindlicher serologischer Tests für die SARS-CoV-2-Immunität. In dieser kritischen Zeit ist es von größter Bedeutung, dass wir zusammenarbeiten, sowohl um diese Pandemie zu bekämpfen als auch um uns für die Zukunft wirksam zu wappnen. Es ist großartig, hier mit Leica Microsystems zu kooperieren, und wir freuen uns auf die Arbeit mit dieser neuen Mikroskopie-Technologie.“

Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems, erklärte: „Leica Microsystems ist stolz darauf, die Arbeit der Charité im Kampf gegen COVID 19 zu unterstützen. Der THUNDER Imager, den wir zur Verfügung gestellt haben, ist besonders geeignet, lebende Zellen in 3D-Krankheitsmodellen abzubilden und so zu helfen, ihre wahre Physiologie aufzudecken. Wenn wir den Wissenschaftlern helfen, mehr über Covid-19 zu erfahren, wird dies der globalen Gemeinschaft zugutekommen. Es wird helfen, gesund zu bleiben und diese Krankheit zu bekämpfen, wenn wir unsere Wirtschaft nach der Pandemie wieder aufbauen.“

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news-5171 Tue, 28 Apr 2020 13:11:00 +0000 Neue Plattform von Leica erweitert die konfokale Bildgebung um eine zusätzliche Dimension an Informationen https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/new-leica-platform-adds-an-additional-dimension-of-information-to-confocal-imaging/ STELLARIS definiert die konfokale Mikroskopie neu, um Forscher dabei zu unterstützen, den Fortschritt in der Wissenschaft voranzutreiben. Mannheim, Deutschland, 28. April 2020. — Der weltweit führende Entwickler und Hersteller von Mikroskopen und wissenschaftlichen Instrumenten, Leica Microsystems, hat die Markteinführung seiner neuen Flaggschiff-Plattform für konfokale Mikroskopie, STELLARIS, bekannt gegeben. Die Plattform wird die Möglichkeiten von Wissenschaftlern erheblich erweitern, dreidimensionale Aufnahmen von lebenden Zellen und Geweben zu erstellen.

Dank der optimierten Bildgebungsleistung eröffnet die neue konfokale Plattform Forschern die Möglichkeit mehr zu sehen sowie genauere und zuverlässigere Daten zu sammeln, um damit Hypothesen präzise zu beweisen. Die Kombination der einzigartigen neuen Power-HyD-Detektoren, des Weißlichtlasers und der hochentwickelten Software liefert eine höhere Signalstärke und damit kontrastreichere Bilder mit verblüffend mehr Details. Diese liefern Daten, die Wissenschaftlern helfen Prozesse im Inneren von Zellen zu entschlüsseln - entscheidend für die Forschung in Bereichen wie Krebs und Neurowissenschaften.

Über die herkömmliche Bildgebung auf Basis der Intensität hinaus erlaubt STELLARIS bei jedem Experiment den Zugang zu lebenszeitbasierten Informationen auf Basis der einzigartigen TauSense Bildgebungsmodi. Diese eröffnen Wissenschaftlern die Möglichkeit, mehr zu entdecken und ergänzen eine Vielzahl neuer Wege, um die Funktion von Molekülen im zellulären Kontext zu erforschen. Ein Beispiel ist die Trennung von Fluorophoren, deren Emissionen im sichtbaren Spektrum sich weitgehend überlappen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich durch die Nutzung lebenszeitbasierter Informationen die gleichzeitig effektiv nutzbaren Detektionskanäle erweitern lassen. Dabei erfordert der Zugang zu diesen fortschrittlichen Bildgebungsinformationen nur einen Klick. Die neue intelligente Benutzeroberfläche ImageCompass sorgt dafür, dass Wissenschaftler die Produktivität erfahren, mehr zu tun, da das Einrichten selbst komplexer Experimente nun viel einfacher und intuitiver ist als je zuvor.

Christine Munz, Vice President Life Science von Leica Microsystems sagt: “STELLARIS eröffnet Anwendern das Potenzial mehr zu entdecken, indem es eine Vielzahl neuer wissenschaftlicher Untersuchungen eröffnet - dank völliger spektraler Freiheit in Kombination mit lebenszeitbasierten Modi. Wissenschaftler auf allen Erfahrungsebenen profitieren von den erweiterten Informationen in der Bildgebung von Experimenten, um genauere und zuverlässigere Daten zu sammeln.”

Markus Lusser, President von Leica Microsystems, fügt hinzu: “Unsere Mission in der Mikroskopie ist es, Kunden in die Lage zu versetzen, den Fortschritt in der Wissenschaft voranzutreiben. Damit sie der Wahrheit näherkommen können, haben wir das Konfokalmikroskop neu definiert. STELLARIS bietet zusätzliche Informationen, die in herkömmlichen konfokalen Systemen schlicht nicht verfügbar sind. Der Zugang zu erweiterten funktionalen Informationen ist unmittelbar, ohne erst komplexe, fortgeschrittene Techniken erlernen zu müssen. Diese Entwicklung wird die konfokale Mikroskopie einer viel breiteren Gruppe von Wissenschaftlern und Forschern zugänglich machen, die Produktivität steigern und neue bahnbrechende Entdeckungen in Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt ermöglichen.”

STELLARIS bietet im Vergleich zu bisher am Markt erhältlichen konfokalen Systemen signifikante Verbesserungen. Die erhöhte Empfindlichkeit im blau-grünen Spektralbereich (PDE > 55 %) senkt die Nachweisgrenze und erhöht den Dynamikumfang für die am häufigsten verwendeten Fluorophore. Im erweiterten Detektionsbereichs im Nahen Infrarot (NIR) kann der Dynamikumfang im Vergleich zu den derzeit modernsten Detektoren um bis zu 67 % gesteigert werden. Die Erweiterung der effektiven Nutzung auf den NIR bietet zusätzliche Freiheiten bei der Auswahl der Farbstoffe und erlaubt es bis zu drei zusätzliche Farben zu verwenden. Für die neue Detektorgeneration kombiniert Leica seine bewährte spektralen Detektionstechnologie und einen neu konzipierten Strahlengang mit maximaler Transmissionseffizienz. Zusammen ergibt sich eine effiziente Signalerfassung, bei der es für exzellente Bilder genügt, wertvolle Proben nur wenig Licht auszusetzen. Die "sanfte" Aufnahme von lebenden Zellen bewahrt die Intaktheit der Proben und verbessert die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse.

Die integrierte TauSense Technologie bietet verschiedene innovative, auf Fluoreszenzlebensdauer basierende Bildgebungsmodi, ohne dass zusätzliche dedizierte Hardware erforderlich ist. Damit können Wissenschaftler beispielsweise zwischen spezifischen Fluoreszenzsignalen und unerwünschter Autofluoreszenz unterscheiden, um die Bildqualität zu steigern und Fluorophore trennen, die durch spektrale Entmischung zuvor nicht getrennt werden konnten.

STELLARIS ersetzt die SP8-Plattform von Leica Microsystems auf Basis von zwei neuen Hauptsystemen: STELLARIS 5 und das erweiterbare STELLARIS 8.

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news-5140 Fri, 03 Apr 2020 08:36:14 +0000 Hinter den Kulissen der Medical Division von Leica Microsystems in Heerbrugg, Schweiz https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/behind-the-scenes-at-leica-microsystems-medical-division-in-heerbrugg-switzerland/ Interview über den Einzug von Operationsmikroskopen im HNO-Bereich In diesem Interview wirft die Journalistin Sonia Belli für die französische Zeitschrift Audiology Info einen Blick hinter die Kulissen der Leica Microsystems AG in der Schweiz. Während ihres Besuchs am Standort Heerbrugg befragte sie das dortige Management über die Entstehung, Entwicklung und Zukunft von Operationsmikroskopen für den HNO-Bereich.

Das Interview enthält interessante Fakten über die Geschichte von Leica Microsystems. Es beschreibt, wie in den 1980er Jahren die ersten Operationsmikroskope für ophthalmologische Eingriffe eingeführt wurden, gefolgt von  HNO-Mikroskopen in den 1990er Jahren. Fortwährende Innovationen haben zu den heutigen hochentwickelten Operationsmikroskopen mit Augmented Reality geführt.

Während ihres Besuchs am Leica Microsystems Standort in der Schweiz erhielt Sonja Belli eine Führung durch den Showroom der Medical Division. Im Interview teilt sie ihre Eindrücke und Erkenntnisse, die sie während der Präsentations des Leica-Portfolios für HNO-Eingriffe gewonnen hat. 

Das Interview gibt auch einen Ausblick auf zukünftige Innovationen von Leica Microsystems insbesondere hinsichtlich der Integration neuer digitaler Technologien. Der Mehrwert dieser Technologien für die Chirurgen und nicht zuletzt für die Krankenhäuser, welche in diese investieren, wird im Rahmen des Interviews ebenfalls diskutiert. 

Klicken Sie hier, um das gesamte Interview auf Deutsch zu lesen.

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news-5111 Wed, 19 Feb 2020 15:33:00 +0000 Sauberkeitsanalyse mit einer 2-in-1-Workflow-Lösung https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/cleanliness-analysis-with-a-2-in-1-workflow-solution/ Zukünftige Anforderungen an die Produktsauberkeit effizient umsetzen - mit dem LIBS-System Zusammenfassung des Vortrags "Zukünftige Anforderungen an die Produktsauberkeit - Identifizierung von leitfähigen und abrasiven Partikeln als Teil der Routine" von Dr. Nicol Ecke Setzen Sie zukünftige Anforderungen an die Produktsauberkeit effizient um – mithilfe des LIBS-Systems (Laser Induced Breakdown Spectroscopy)

Leica Microsystems zeigte den Teilnehmern des 10. Fachkongress „Technische Sauberkeit“ in Berlin auf, wie sie sich auf zukünftige Anforderungen an die Produktsauberkeit vorbereiten und diese in der Routine umsetzen können. Denn technische Sauberkeit ist ein Qualitätsmerkmal und hat einen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Funktionalität und Langlebigkeit eines Produktes. Durch die sichere Identifizierung von harten und abrasiven sowie von leitenden Partikeln kann dies gewährleistet werden.

Das Übersehen von leitenden & abrasiven Partikeln kann Sie teuer zu stehen kommen.

Die schnelle und sichere Analyse der Produktsauberkeit in der Automobil-, Öl-, und Schmierstoff- Industrie sowie in der Raumfahrt war schon immer ein kritischer Faktor für die Produktqualität. Doch seit einigen Jahren rückt die Produktsauberkeit noch stärker in den Vordergrund, da Komponenten und Baugruppen immer kleiner und die Leistungsdichten immer größer werden. Leitende und abrasive Partikel beinhalten ein erhöhtes Schadenspotential und führen im Extremfall zu Produktausfall und Reklamationen, die dem Unternehmen Beträchtliches kosten kann. Um diese Kostenfaktoren zu vermeiden und den wachsenden externen und regulativen Anforderungen gerecht zu werden, stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung einen effizienten Sauberkeitsprozess in ihre Routine einzubinden.

Reinigen, extrahieren und analysieren Sie in einem Workflow.  

Pall und Leica Microsystem bieten einen ineinandergreifenden Sauberkeitsprozess an, der in den täglichen Arbeitsablauf nahtlos eingefügt werden kann. Dabei wird die Reinigung der Produktteile in den Pall Cleanliness Cabinets durchgeführt, um die Partikel daraufhin zu extrahieren und mithilfe der Leica Microsystems Solutions zu analysieren. Das Ergebnis führt zu einer schnellen und genauen Einschätzung des Schadenspotentials, damit angemessen reagiert werden kann, bevor es zu spät ist.

Unterschätzen Sie nicht das Schadenspotential von metallischen Partikeln.

Das Schadenspotenzial von metallischen und abrasiven Partikeln ist sehr viel höher als bei nicht- metallischen bzw. weichen Partikeln. Zum einen sind metallische und abrasive Partikel hart und schädigen mechanische Systeme, zum anderen besitzen Metalle verschiedene Leitfähigkeiten und ein Übersehen dieser kann zu schwerwiegenden Produktfehlern, wie z. B. einem Kurzschluss in der Elektronik, führen. Eine erste Möglichkeit um herauszufinden, ob es sich um ein Metall handelt, ist die Anwendung der Glanz – Methode. Doch dabei ist nicht sichergestellt, dass alle Metallpartikel identifiziert wurden, auch bleibt die Leitfähigkeit des Metalls weiterhin im Dunkeln. Um Licht ins Dunkel zu bringen bietet Leica Microsystems eine Kombination von optischer und chemischer Analyse an, die schnell und einfach angewendet werden kann und sichere Ergebnisse liefert.

Grenzen Sie das Schadenspotential mit der optischen Analyse ein.

Eine der gängigsten Analyse Methoden für die Kontrolle der Produktsauberkeit ist die optische Analyse. Sie liefert viele Ergebnisse, ist einfach und schnell zu bedienen, wird in vielen Standards genutzt - sie ist so etwas wie der Gold Standard. Doch um dem Wandel der Zeit gerecht zu werden, ist die optische Analyse oftmals nicht ausreichend, denn liefert sie keine sicheren Ergebnisse zu leitenden und/ oder abrasiven Merkmalen. Diese können nur durch weiterführende Analysen wie z. B. durch chemische Analysenmethoden bestimmt werden.

Erhalten Sie schnelle und akkurate Ergebnisse mit dem LIBS- System.

Leica Microsystems bietet eine Zusatzfunktion zu der optischen Analyse an: das sogenannte LIBS- System (Laser Induced Breakdown Spectroscopy). Ein auf Lasertechnologie basierendes chemisches Analysetool welches sichere Ergebnisse sekundenschnell liefert. Dabei wird nicht auf den etablierten Standardprozess der optischen Analyse verzichtet: Filter werden automatisch abgescannt und Partikelgrößen, -anzahl und -geometrien ermittelt. Anschließend können beispielsweise verschiedene Partikelklassen automatisch mit LIBS analysiert werden, oder Partikel werden individuell relokalisiert und bei Bedarf analysiert. Ein Wechsel zwischen optischem und chemischem Modus ist jederzeit möglich. Dadurch lässt sich LIBS problemlos in den Sauberkeitsprozess integrieren. Während REM/EDX Systeme oftmals höhere Anforderungen an die Umgebung, Proben oder den Benutzer stellen, wie Strahlenschutz, planare Proben oder Expertenwissen, kann das LIBS System einfach in ein Labor integriert werden.  Durch seine intuitive Benutzeroberfläche und sein hohes Maß an Automatismus sind Anwender in der Lage schnell und sicher Analysen durchzuführen.

Integrieren Sie das LIBS-System in Ihren täglichen Arbeitsprozess und seien Sie damit in der Produktsicherheit für die Zukunft gewappnet.

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news-5094 Wed, 19 Feb 2020 12:58:00 +0000 Weniger Aufwand bei der täglichen Sauberkeitsanalyse - Sofort einsatzbereite Analyzer Workflow Lösungen https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/daily-cleanliness-analysis-with-less-effort/ „Die Produktsauberkeit ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal und wird in der Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen.“ Dr. Nicol Ecke, Leiterin des Industrie Application Teams, erklärt im Interview was Sie von den neuen Analyzer Workflow Lösungen erwarten können, im Besonderen wie diese Sie in der Qualitätskontrolle v.a. in der Sauberkeitsanalyse auf zukünftige Anforderungen vorbereiten und Ihre Arbeit effizienter und einfacher machen. Frau Dr. Ecke können Sie uns in 3 Sätzen erklären, was die Analyzer Workflow Lösungen sind?

Der Kunde musste bisher aus vielen verschiedenen Einzelkomponenten sein System zusammenstellen. Die Analyzer Workflow Lösungen hingegen sind Gesamtsysteme, welche genau den Anforderungen des Kunden entsprechen und eine optimale Overall Performance bieten. Der Anwender kann sofort mit der Analyse starten und schnelle und sichere Analyseergebnisse erzeugen und damit die Qualität seiner Produkte kontrollieren bzw. Prozesse optimieren.

Was war die treibende Kraft bei der Erstellung der Analyzer Workflow Lösungen? 

Die treibende Kraft bei Leica Microsystems ist immer unsere Kunden. Wir identifizierten wiederkehrende Problemstellungen unserer Kunden und aufgrund dieser kreierten wir zunächst acht verschiedene Analyzer Workflow Lösungen. Dabei war uns wichtig, dass die Komponenten ideal aufeinander abgestimmt sind und sofort einsatzbereit sind. Das Anwendungsgebiet ist je nach Applikation und Workflow sehr eng gefasst wie z. B. bei den Analyzern für technische Sauberkeit oder etwas weiter gefasst wie z. B. bei den Analyzern für Metallografie.

Welche Features kann der Kunde bei den Analyzer Workflow Lösungen erwarten?

Zunächst kann der Anwender eine sehr hohe Leistung erwarten, die ihm akkurate, sichere und schnelle Ergebnisse liefert. Bei den Analyzern Workflow Lösungen ist alles digitalisiert und der hohe Automatisierungsgrad gewährleistet eine effiziente und schnelle Bedienung. Alle Analyzer sind auf einen speziellen Workflow zugeschnitten und fokussieren sich damit auf spezifische Aufgabenstellungen. Die Analyzer kommen alle mit Mikroskop, einer Digitalkamera, einem PC sowie einer Schulung und sind direkt einsatzbereit.

Frau Dr. Ecke Sie als Expertin für technische Sauberkeit, können Sie uns erklären vor welchen Herausforderungen die Qualitätskontrolle derzeit steht und wie Leica Microsystems auf diese Herausforderungen eingeht?

Vor allem die stetige Miniaturisierung, die höheren Leistungsdichten und die sicherheitsrelevanten Elektronikkomponenten- und -systeme, stellen die Qualitätskontrolle, insbesondere die Sauberkeitsanalyse vor neue Herausforderungen. Es reicht nicht mehr nur die Größe eines Partikels zu ermitteln, sondern es wird immer zentraler, die Materialart der Partikel bestimmen zu können, hat diese doch einen entscheidenden Einfluss auf das Schadenspotential. Zusätzlich wird die Qualitätskontrolle immer zeitkritischer und die Sauberkeitsanalyse sollte am besten in die tägliche Routine eingebaut werden können. Unsere maßgeschneiderten Analyzer für technische Sauberkeit gehen auf diese Herausforderungen ein, indem der Anwender nur noch die Messvorschriften auswählen muss um dann schnell und akkurat analysieren zu können. Zusätzlich zu der optischen Analyse braucht der Kunde häufig eine chemische Analyse, die meist sehr komplex ist, und oftmals nur von Experten durchgeführt werden kann.  Mit dem LIBS System (Laser Induced Breakdown Spectroscopy) erhält der Kunde die richtige Technologie an die Hand um metallische Legierungen und anorganische Verbindungen sicher und schnell zu analysieren und darauf zu reagieren.

Was ist das LIBS System und wie unterscheidet es sich von anderen Analysenmethoden?

LIBS steht für Laser Introduced Breakdown Spectroscopy und ist eine recht junge Technologie. Das LIBS Modul beinhaltet eine Laser- und eine Spektrometereinheit und kann als Erweiterung in ein DM6 Mikroskop integriert werden. Es gibt dem Kunden die Möglichkeit zwischen der optischen und der chemischen Analyse flexibel zu wechseln. Im Gegensatz zu der Element- Analyse, beispielsweise dem REM EDX, wird nur ein System für die optische und chemische Analyse benötigt. Die Systemlösung ist deshalb sehr platzsparend, muss nicht in einem Reinraum untergebracht werden und es braucht keinen Transfer der Proben, was wiederum aufwendig ist und zu Unsicherheiten im Ergebnis führen kann. Zudem ist die Analyse mit LIBS ortsunabhängig und bietet jederzeit eine Überprüfung der Ergebnisse. Der optische Modus ist nur einen Mausklick entfernt. Für die Bedienung von LIBS wird keine spezielle Ausbildung benötigt und kann daher von angelernten Mitarbeitenden durchgeführt werden.

Was sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Analyzer Workflow Lösungen für technische Sauberkeit: Micro Analyzer für technische Sauberkeit, Macro Analyzer für technische Sauberkeit und Chemical Micro Analyzer für technische Sauberkeit?

Die Analyzer Workflow Lösungen richten sich ganz nach den Bedürfnissen unserer Kunden. Das bedeutet, dass der Kunde das bekommt was er wirklich benötigt. Wenn ein Kunde nur größere Partikel erkennen muss und es keine chemische Analyse erfordert, dann ist der Macro Analyzer für technische Sauberkeit genau das richtige für ihn. Doch falls es nötig ist kleinere Partikel normgerecht zu erkennen, empfehlen wir den Micro Analyzer für technische Sauberkeit. Wenn dies nicht ausreicht und die Kombi von optischer und chemischer Analysefunktion benötigt wird, ist der Chemical Micro Analyzer für technische Sauberkeit die richtige Wahl.

Leica Microsystems bereitet den Kunden auf die Zukunft vor – wie ist der Endkunde bei den Analyzer Workflow Lösungen für technische Sauberkeit auf die Zukunft vorbereitet?

Wir bereiten unsere Kunden in vielerlei Hinsicht auf die Zukunft vor, z. B. mit der Nachrüstbarkeit durch LIBS – mit dieser Erweiterung kann der Micro Analyzer ganz einfach und vor Ort zu einem optisch-chemischen Analysesystem nachgerüstet werden. Neben der hervorragenden Optik ist die Software ein wichtiges Zubehör und entscheidend für die Zukunftsfähigkeit. Wir aktualisieren diese stetig und bieten dem Kunden individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Zusätzlich spart der Kunde durch den hohen Automatisierungsgrad unserer Produkte viel Zeit und Kosten ein, bedarf es doch nur einer kurzen Schulung bevor die Analyse startklar ist.

Warum wird die Automatisierung in der Mikroskopie immer zentraler? Was für ein Grad an Automatisierung ist in den Analyzer Workflow Lösungen für technische Sauberkeit vorhanden?

Hier führe ich gerne das Beispiel des Fensterhebers im Auto an. Früher musste man das Fenster im Auto per Hand hochkurbeln. Ein elektrischer Fensterheber gehörte dazumal zur Sonderausstattung doch nun gehört er zur Grundausstattung jedes Autos. Die Automatisierung wird vorausgesetzt. In der Mikroskopie entwickelt es sich in die gleiche Richtung, die Automatisierung wird immer mehr zum State of the Art. Dadurch wird der Benutzereinfluss verringert und die Fehlerquote eingegrenzt, was wiederum zu sicheren Ergebnissen führt. Die Analyse wird effizienter und zuverlässiger.

UNIVERSITÄTEN

Warum sollten Analyzer Workflow Lösungen für technische Sauberkeit in der Ausbildung von Ingenieuren mit einbezogen werden?

Produktsauberkeit ist erst seit ein paar Jahren Teil des Ingenieursstudiums. Durch die Komplexität und Miniaturisierung von Produkten und Produktteilen hat es die Produktsauberkeit nun auch in das Curriculum der Ingenieurswissenschaften geschafft. Was ich sehr begrüße, denn Ingenieure müssen darauf vorbereitet sein, Produkte zu planen, die auch produzierbar sind und dabei spielt die Produktsauberkeit eine zentrale Rolle. Die Analyzer Workflow Lösungen für technische Sauberkeit eignen sich bestens dazu den angehenden Ingenieuren aufzuzeigen, was Sauberkeit für die Produktsicherheit bedeutet und welcher Aufwand hinter der Produktsauberkeit steckt.

AUTOMOBIL

Inwiefern profitiert die Qualitätskontrolle in der Automobil Industrie von der Nutzung der Analyzer Workflow Lösungen für technische Sauberkeit?

Der große Vorteil der Analyzer Workflow Lösungen für technische Sauberkeit ist, dass diese sehr einfach in den alltäglichen Produktionsprozess eingebettet werden können. Mit den Analyzer Workflow Lösungen für technische Sauberkeit sind Automobil Hersteller bestens gerüstet die Produktsauberkeit im Entwicklungsbereich sowie im operativen Geschäft zu analysieren und vor Ort sofort einzugreifen. Häufig wird nicht bedacht, dass ein sauberes Produkt ein Qualitätsmerkmal ist und für die Güte des Produktes steht.

ELEKTRONIK

Die technische Sauberkeit in der Elektronik wird immer anspruchsvoller, wie kommen die Analyzer Workflow Lösungen für technische Sauberkeit hier dem Kunden entgegen?

Elektronikkomponenten werden immer mehr in sicherheitsrelevante Systeme verbaut, die höchste Anforderungen an die Sauberkeit stellen. Dazu kommt, dass viele der verbauten Materialien leitfähig sind und z. B. metallische Partikel erzeugen. Dabei hat Aluminium eine andere Leitfähigkeit als Kupfer, was einen Einfluss auf das Schadenspotential hat und z. B. zu Kurzschlüssen führen kann. Der Hersteller muss die Möglichkeit erhalten nicht nur die Partikelgröße, sondern auch das Material des Partikels zu identifizieren, ohne viel Zeit im Produktionsprozess zu verlieren. Unser LIBS System bietet genau dies: einen schnellen und einfachen Wechsel zwischen optischer und chemischer Analyse, eingebettet in der Routine. Hinzu kommt eine hohe Automatisierung, die den Benutzereinfluss minimiert und die Fehlerquote stark eingrenzt.

Ist es nicht schwierig eine Analyzer Workflow Lösung für die verschiedenen Anforderungen der unterschiedlichen Industrien zu erstellen? Wie hat es Leica trotzdem geschafft einen gemeinsamen Nenner zu finden?

Zunächst war es uns wichtig einfache und sichere Systeme zu schaffen, die dem Kunden das bietet, was er wirklich braucht. Der gemeinsame Nenner bei der Zusammenstellung der Analyzer Packages war die Art, wie der Kunde etwas nutzt sowie die Software. Welches optische System dann eingesetzt wird, hängt von den Anforderungen an die Produktsauberkeit ab. Die Basis stellt die Software und die spezifischen Einstellungen, das optische Gerät richtet sich dann nach der Größe der zu analysierenden Partikel oder ob eine chemische Analyse benötigt wird. Damit können wir dem Kunden immer die optimale Lösung vorschlagen.

Was kann der Kunde bei den Analyzer Workflow Lösungen für technische Sauberkeit bezüglich der Software erwarten?

Wir bieten eine moderne Softwareplattform, die mit Windows 10 kompatibel ist und andauernd von uns auf den neuesten Stand gebracht wird. Die vorkonfigurierte Software für technische Sauberkeit in den verschiedenen Analyzer Workflow Lösungen gewährleistet einen schnellen Start der Analyse, normgerecht und gemäß den aktuellen Standards. Der Supervisor erhält die Flexibilität Parameter anzupassen und proaktiv zu ändern. Weitere Module können jederzeit dazu gekauft werden, falls sich externe und interne Anforderungen ändern und eine Anpassung der Analyse notwendig sein sollte.

Die Schulung der Anwender auf ein neues Gerät braucht ja meist sehr viel Zeit. Wie lange braucht es um einen Anwender auf die Analyzer Workflow Lösung zu schulen?

Die Schulung auf die Analyzer Workflow Lösungen braucht maximal 1 bis 2 Tage. Der Kunde erhält bei der Installation eine Kurzeinführung und zu einem späteren Zeitpunkt einen zusätzlichen Applikationstag für eine ausführliche Einführung. Bei der Installation wird das Produkt kalibriert und das System erklärt. Am darauffolgenden Applikationstag werden die aufgekommenen Fragen und die Anwendungen der Standards besprochen und geschult. Danach ist der Kunde arbeitsfähig. Wir stehen natürlich immer für etwaige Fragen per Telefon zur Verfügung doch auch der Online Support bietet eine gute Möglichkeit schnell, einfach und unkompliziert Anliegen zu lösen, damit der Kunde seine Sauberkeitsanalyse effizient und akkurat durchführen kann.

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news-5092 Mon, 02 Dec 2019 14:47:56 +0000 EMBL und Leica Microsystems arbeiten mit Open Innovation gemeinsam an neuen Bildgebungstechnologien https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/embl-and-leica-microsystems-jointly-drive-imaging-by-open-innovation/ Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer bildgebender Verfahren, die sich an Anwendungen in den Biowissenschaften ausrichten Heidelberg, Deutschland, 2. Dezember 2019. Das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und Leica Microsystems haben heute eine beispiellose Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Bildgebungstechnologien unterzeichnet. In Anlehnung an das Open Innovation-Prinzip wird die Zusammenarbeit einen Beitrag dazu leisten, die Zeitspanne zwischen dem frühen Stadium der Entwicklung neuer Technologien und dem Zeitpunkt der praktischen Anwendung in den Biowissenschaften deutlich zu verkürzen. Das neue Imaging-Center am EMBL, dessen Eröffnung 2021 erfolgt, bietet den Raum für die gemeinsame Forschung und Technologieentwicklung zwischen Produktingenieuren von Leica Microsystems und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt.

"Wir sind sehr erfreut, dass Leica Microsystems unser erster Partner für ein solches neuartiges Kooperationskonzept ist", sagt Jan Ellenberg, Unit Head und Coordinator des neuen Imaging Centers am EMBL. "Wir sind sehr daran interessiert, den Forschern auf kurzem Weg aufregende neue Bildgebungstechnologien zur Verfügung zu stellen und diese weiter zu verbessern, indem sie unmittelbar zur Arbeit an den neuesten Fragen der Forschung herangezogen werden. Ich wünsche mir, dass ein solches offenes Innovationsmodell in Zukunft auch mit anderen Industriepartnern im EMBL Imaging Center genutzt wird."

"Die neue Zusammenarbeit schafft eine Win-Win-Situation und intensiviert unsere bewährte Zusammenarbeit mit dem EMBL. Das Motto unseres Gründers Ernst Leitz - mit dem Anwender für den Anwender - wird heute aus einer modernen Perspektive interpretiert, nämlich Open Innovation", sagt Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems. "Der direkte Austausch von Entwicklern und Forschern wird den Weg für bahnbrechende Anwendungen ebnen, die von Beginn an ihre Relevanz für den Stand der wissenschaftlichen Forschung bestätigen. Wir freuen uns darauf in naher Zukunft zu erleben, wie die Früchte dieser Zusammenarbeit dem wissenschaftlichen Fortschritt zugutekommen."

Die Rahmenvereinbarung wird die Entwicklung modernster Mikroskopie-Technologien noch enger mit dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung verbinden. Die Zusammenarbeit wird den Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, die Nutzung modernster Technologien zu erproben, die Entwicklung neuer Instrumente und Methoden zu unterstützen und sich aktiv am Technologietransfer zu beteiligen. Bis zu 300 Gastwissenschaftler pro Jahr werden im neuen Imaging Center arbeiten und Zugang zu den neuesten Bildgebungstechnologien erhalten.

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About Leica Microsystems
Leica Microsystems develops and manufactures microscopes and scientific instruments for the analysis of microstructures and nanostructures. Ever since the company started as a family business in the nineteenth century, its instruments have been widely recognized for their optical precision and innovative technology. It is one of the market leaders in compound and stereo microscopy, digital microscopy, confocal laser scanning microscopy with related imaging systems, electron microscopy sample preparation, and surgical microscopes. 

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news-5022 Fri, 25 Oct 2019 13:29:00 +0000 Mit der neuen Software LAS X Steel Expert die geforderte Stahlqualität gewährleisten https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/ensure-steel-quality-with-the-new-las-x-steel-expert-software/ Mit der neuen Software LAS X Steel Expert von Leica Microsystems können nichtmetallische Einschlüsse schnell und zuverlässig bewertet werden, um eine normgerechte Stahlqualität zu gewährleisten. Leica Microsystems bringt die neue Software LAS X Steel Expert heraus, mit der nichtmetallische Einschlüsse in Stahl schnell und genau bewertet werden können. LAS X Steel Expert wird zusammen mit einem Leica Mikroskop verwendet, um die Einhaltung von internationalen, regionalen und unternehmenseigenen Normen für die Stahlqualität zu gewährleisten, wie z. B. ISO 4967, EN 10247, ASTM E45, DIN 50602, GB/T 10561, IS 4163, JIS G0555 , KSD 0204 und SEP 1571.

Die Qualität von Stahl ist für Branchen wie Automobilindustrie, Transportwesen, Metallverarbeitung, Stromerzeugung und Bauwesen von entscheidender Bedeutung. Daher ist die Bestimmung der Stahlqualität mit zuverlässiger Einschlussanalyse unter Einhaltung verschiedener Normen unverzichtbar.

Vorteile der neuen Software LAS X Steel Expert 
•    Optimierter Workflow mit einer intelligenten, intuitiven Benutzeroberfläche
•    Einschlussanalyse in kürzerer Zeit: Mit dem Dual Viewer gleichzeitige Detailansicht und Übersicht über den Probenbereich und die Einschlüsse 
•    Schnelle Umsetzung von Änderungen internationaler und regionaler Normen
•    Erstellung von benutzerdefinierten Normen und Analyse in Übereinstimmung mit unternehmenseigenen Normen und Prozessen

Erfahren Sie mehr über LAS X Steel Expert

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news-4922 Thu, 23 May 2019 13:18:00 +0000 Neue LMD-Software 8.2.1 für die Lasermikrodissektion https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/new-lmd-software-821-for-laser-microdissection/ Leica Microsystems hat für seine Lasermikrodissektionssysteme die neue Version 8.2.1 der Steuerungs-Software LMS veröffentlicht. Bei der Lasermikrodissektion können interessierende Bereiche (ROI) mikroskopischer Proben wie Einzelzellen oder Gewebebereiche mit Hilfe eines Lasers isoliert werden. Die isolierten Dissektate etwa von Tumorgewebe ermöglichen eine effizientere nachgeschaltete Analyse mit molekularbiologischen Methoden oder mikroskopischen Techniken. Verbesserte Leistung für Hochdurchsatz

Zunehmend stehen Anwender vor der Herausforderung, eine große Zahl von Dissektaten aus einer Vielzahl von Proben gewinnen zu müssen. Beispielsweise Forscher im Bereich Proteomik, die mit Biobanken arbeiten. Die Software-Version 8.2.1 bietet gleich mehrere neue Funktionen, welche die wachsende Anforderung im Hinblick auf den Durchsatz adressieren.

Mehrere Proben auf einmal sammeln

Wissenschaftler können jetzt in einem Durchgang bis zu 352 verschiedene Proben sammeln. Die LMD-Software unterstützt neben 96-Well-Platten in der neuen Version auch 384-Well-Platten*. Verschiedene Funktionen der Software automatisieren Prozesse und sparen dem Anwender Zeit beim Umgang mit einer großen Anzahl von Präparaten und Proben. Ein Beispiel ist die Funktion “Inspect all collectors”. Auf Knopfdruck prüft und dokumentiert das LMD-System automatisch alle verwendeten Wells.

ROIs mit höherer Geschwindigkeit aus externen Bildern importieren

Die Markierungen interessanter Bereiche aus einer externen Bildbearbeitung können für die Lasermikrodissektion in der neuen LMD-Software nun schneller im XML-Format importiert werden. Das hilft beispielsweise Forschern in Biobanken, die oft Hunderte oder gar Tausende Proben mit Objektträger-Scannern digitalisieren und mit Anmerkungen versehen. Markierte ROIs aus den gescannten Bildern lassen sich nun mit größerer Geschwindigkeit importieren.

Schnellere Auswahl von ROIs

ROIs im Sichtfeld (FOV) zu markieren, ist nun vereinfacht. In der neuen Version der Software zeichnet man einfach eine Box um die zu definierenden ROIs, um sie zum Editieren auszuwählen.

Erhöht wurde auch die Genauigkeit der 3D-Position importierter ROIs. Ab sofort werden die Z-Koordinaten der Referenzpunkte auf dem LMD-Objektträger mit einbezogen. Um die Genauigkeit der Schnitte weiter zu verbessern, wurde eine aktive Fokuskorrektur implementiert. Vor jedem Schnitt wird automatisch autofokussiert, um mögliche Fehler durch Fokusdrift bei einem Hochdurchsatzexperiment zu vermeiden. Zudem kann der Benutzer für jede einzelne Kontrastmethode nun einen eigenen Fokus vorgeben, um mögliche Fokusvariationen auszugleichen.

*Über den Fahrbereich des Mikroskoptischs sind 352 Wells nutzbar. Wegen der kleinen Öffnung der Wells kann es zu einer Verringerung der Sammelrate kommen.

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news-4923 Thu, 16 May 2019 16:47:21 +0000 Seit 170 Jahren hilft Leica die Zukunft zu gestalten https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/for-170-years-leica-has-helped-shape-the-future/ Leitz und Leica sind Marken von Weltruf. Digitale Innovationen ermöglichen neue Erkenntnisse in Forschung, Medizin und Industrie Wetzlar, Deutschland. Als ein weltweit führender Entwickler und Hersteller innovativer Mikroskopielösungen, richtet Leica Microsystems auch nach 170 Jahren den Blick voraus. Mit diesen Lösungen unterstützt Leica Microsystems Anwender in den Bereichen Biowissenschaften, Industrie und Medizin dabei die Zukunft zu gestalten. Davon konnten sich auch die Gäste bei einem Festakt am 16. Mai in Wetzlar überzeugen. Zu den Gratulanten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gehörte auch der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

„170 Jahre Leica Microsystems steht für die besondere Geschichte eines Unternehmens, das Mitte des 19. Jahrhunderts als Familienunternehmen in Wetzlar gegründet wurde. Heute ist Leica Microsystems Teil einer globalen Erfolgsgeschichte und genießt Weltruf. Ihr Unternehmen gehört zu den bedeutenden Arbeitgebern in Mittelhessen und trägt maßgeblich zur Attraktivität der Region als Technologie- und Wirtschaftsstandort bei. Auf diese globale Erfolgsgeschichte aus Hessen sind wir stolz! Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Unternehmensführung darf ich deshalb zum Jubiläum die herzlichen Glückwünsche der Hessischen Landesregierung überbringen. Durch Ihre Innovationen haben Sie den Blick auf die Welt und dadurch auch selbst die Welt ein Stück mit verändert. Die damit verbundene Schaffenskraft wünsche ich Ihnen auch für die Zukunft“, gratulierte Finanzminister Dr. Schäfer.

„Anwendern in aller Welt bieten wir Lösungen für großartige Entdeckungen“, so Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems. „Immer wieder haben wir dazu die Grenzen des Sichtbaren verschoben. Wir sind stolz dazu beitragen zu können, dass Anwender weltweit Antworten auf einige der wichtigsten Fragestellungen unserer Zeit finden, und die Lebensqualität der Menschen verbessern und sichern.“

Aktuelle Lösungen von Leica Microsystems eröffnen durch die Verbindung von exzellenter Optik mit digitaler Technik weitere Erkenntnisse. So können Chirurgen während der Operation mit Hilfe von Augmented Reality in Echtzeit Tumorgewebe von gesundem Gewebe abgrenzen und bessere Entscheidungen treffen. Vernetzte Laborgeräte erledigen Routineaufgaben und wertvollen biologischen Proben lässt sich mit Bildtechnik von Leica Microsystems eine bisher unerreichte Detailtiefe an Informationen entlocken. Das Leitmotiv “Mit dem Anwender, für den Anwender” von Ernst Leitz I gibt bei allen Entwicklungen die Richtung vor. Innovationen dienen bei Leica Microsystems vor allem dem Anwender. Das ist es, wofür Tradition im Sinn von Leica steht.

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news-4920 Thu, 16 May 2019 09:55:20 +0000 Konfluenzbestimmung mit dem Cell Imager PAULA https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/confluency-check-with-paula-cell-imager/ Überwachen Sie Ihre Zellkultur rund um die Uhr mit PAULA und passen Sie den perfekten Moment für Ihr Experiment ab. Viele zellbasierte Experimente erfordern einen bestimmten Zustand der Zellen. Dies kann ihre Morphologie, die Expression fluoreszierender Proteine und die Konfluenz beinhalten. Forscher überprüfen ihre Zellen regelmäßig, um diese Eigenschaften zu bestimmen. Die Abschätzung der Konfluenz kann sehr schwierig sein! Diese Schätzwerte sind von Forscher zu Forscher verschieden und können zu Laborfehlern führen.

Wie man die Zellkonfluenz bestimmt

PAULA - der Personal AUtomated Lab Assistant von Leica Microsystems - hilft Ihnen, Konfluenzbestimmungen zu automatisieren und den perfekten Zeitpunkt für Ihr Experiment zu finden. Mit Hilfe der Confluence App misst PAULA präzise die Konfluenz Ihrer Zellkultur. PAULA kann sogar bei 37°C, 5% CO2 und hoher Luftfeuchtigkeit betrieben werden, so dass Sie Ihre Zellen in ihrem natürlichen Zustand beobachten können. So hilft Ihnen PAULA, Ihre Zellkulturexperimente immer zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen.

Merkmale

  • Einstellungsfreier Phasenkontrast
  • Rote/Grüne Fluoreszenz
  • Betrieb im Zellinkubator (37°C, CO2, ~90% Luftfeuchtigkeit)
  • Automatisierte Zellkonfluenzmessung
  • Überwachen Sie Ihre Zellen von überall und zu jeder Zeit.

Workflow Konfluenzbestimmung

Workflow-Schritte Konfluenzbestimmung

1. Zellaussaat | 2. Zellwachstum | 3. Zellkonfluenzbestimmung | 4. Transfektion | 5. Kontrolle Transfektionsergebnis | 6. Analyse

Typische Forschungsgebiete: Zellkultur, Zellmonitoring, Confluence Check, Stammzellforschung, Organoide, Sphäroide, Wundheilung, etc.

1. Schritt: Zellaussaat

Säen Sie Ihre Zellen auf dem von Ihnen bevorzugten Zellkulturbehälter aus. Erledigen Sie einfach Ihre Routinearbeit und platzieren Sie die Zellen auf PAULA - in Ihrem Inkubator! Stellen Sie Ihre gewünschte Beleuchtungsmethode ein und fokussieren Sie die Zellen.

2. Schritt: Zellwachstum

Lassen Sie die Zellen sich absetzen und wachsen. Zellkonfluenz, Morphologie und Wachstum können schwer zu bestimmen sein, wenn Sie beschäftigt sind! PAULA beobachtet ständig Ihre Zellen, damit Sie es nicht tun müssen.

3. Schritt: Konfluenzbestimmung

Überprüfen Sie Ihre Zellen aus der Ferne mit PAULA und Ihrem mobilen Gerät über die Confluence App. Sie können die Konfluenz Ihrer Zellen bestimmen - live. Darüber hinaus wird das System auch das Wachstum verfolgen, dokumentieren und analysieren. PAULA kann Ihnen eine E-Mail schicken, wenn eine bestimmte Konfluenz erreicht ist. Sie müssen sich nie wieder darum kümmern, Ihre Zellen zu überprüfen.

4. Schritt: Transfektion

Nachdem Sie über den gewünschten Konfluenzstatus Ihrer Zellen informiert wurden, können diese transfiziert werden. Führen Sie einfach Ihren routinemäßigen Transfektions-Assay durch und geben Sie Ihre Zellen an PAULA im Inkubator zurück.

5. Schritt: Kontrolle - Transfektionsergebnis

Beobachten Sie weiterhin Ihre Zellen aus der Ferne. Überprüfen Sie Ihre Transfektion mit Hilfe von Phasenkontrast und Roter/Grüner Fluoreszenz.

Sie können Ihre Ergebnisse einfach mit einem einzigen Tastendruck dokumentieren. Alle Daten werden gespeichert und können später exportiert werden.

6. Schritt: Analyse

Jetzt sind die Zellen bereit für Ihr Experiment. Analysieren Sie die Zellen mit Ihrer bevorzugten Methode:

  • Fluoreszenzmikroskopie
  • Konfokale Mikroskopie
  • TIRF-Mikroskopie
  • Hochauflösende Mikroskopie
  • Biochemie
  • Molekulare Biologie

PAULA Cell Imager

Ihr persönlicher automatisierter Laborassistent für die Zellüberwachung

Die Überwachung der Zellkultur war noch nie so einfach. PAULA misst Ihre Zellkulturkonfluenz automatisch und reproduzierbar. Mit PAULA können Sie Ihre Zellen auf Wunsch rund um die Uhr aus der Ferne beobachten, ohne im Zellkulturlabor zu sein.

Mit PAULA in Ihrem Labor finden Sie immer den richtigen Zeitpunkt für Ihre nachfolgenden Experimente.

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news-4905 Mon, 08 Apr 2019 08:46:27 +0000 Konfokale Plattform der nächsten Generation für superauflösende Lebendzellbeobachtung mit multiplen Markern https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/next-generation-confocal-platform-for-super-resolution-live-cell-imaging-in-multicolor-1/ Mit dem SP8 LIGHTNING schnelle biologische Prozesse im Detail beobachten Mannheim, Deutschland. Leica Microsystems, weltweit führender Entwickler und Hersteller innovativer Mikroskopielösungen, hat die Markteinführung einer neuen Generation seiner führenden konfokalen Mikroskop-Plattform SP8 angekündigt. Diese ist mit integrierter LIGHTNING-Detektionstechnologie ausgestattet. Das neue Konfokalmikroskop SP8 LIGHTNING bietet bis zu fünf hochempfindliche Detektionskanäle für die superauflösende Lebendzellbeobachtung mit multiplen Markern. Alle Kanäle arbeiten parallel, womit bei Mehrfarbexperimenten die volle Geschwindigkeit und Auflösung ohne Kompromisse zur Verfügung stehen. In lebenden Zellen können schnelle biologischer Prozesse somit wirklich simultan beobachtet werden.

Die SP8-Plattform ist konsequent auf hohe Empfindlichkeit ausgelegt. Das ermöglicht Aufnahmen von wertvollen Proben auch über einen langen Zeitraum. Mit der Integration des exklusiven Detektionskonzepts LIGHTNING wurde die mit dem System erreichbare Nachweisgrenze nochmals verbessert. Forscher können damit in lebenden Proben schnelle dynamische Prozesse mit verschiedenen Molekülen verfolgen, selbst wenn diese nur in geringsten Konzentrationen exprimiert werden. LIGHTNING kennzeichnet ein neues Level der Bildqualität mit Superauflösung bis zu 120 nm in allen fünf Kanälen. Forscher können damit feinste Details in allen Farbkanälen simultan aufnehmen.

Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems: "Unser neues Konfokalmikroskop SP8 LIGHTNING bietet Forschern neue Möglichkeiten, die Rolle von Molekülen in ihrer dynamischen Interaktion in lebenden Organismen zu erforschen. Das Verständnis der Prozesse in lebenden Zellen ist der Schlüssel zu einem besseren Verständnis der Vorgänge, wie Krankheiten entstehen, wie sie frühzeitig diagnostiziert und letztlich behandelt werden können. Wir freuen uns, mit unserem einzigartigen SP8 LIGHTNING die Forschung in diesem wichtigen Bereich zu inspirieren."

Das SP8 LIGHTNING ermöglicht eine optimale Erfassung der Probe über ein Bildfeld, welches sechsmal größer ist, als das anderer aktueller Konfokalsysteme am Markt. Zur einfachen Navigation in komplexen Proben ermöglicht die Software LAS X Navigator die Korrelation von hochauflösenden Bildern mit Übersichtsaufnahmen. Darüber hinaus können Wissenschaftler im SP8 LIGHTNING verschiedene Forschungsmethoden kombinieren und einsetzen, von der konfokalen Mikroskopie über die Superauflösung bis hin zur STED-Nanoskopie. Methoden wie Multiphotonenmikroskopie, Lifetime-Imaging, Light-Sheet-Imaging oder CARS können ebenfalls kombiniert werden, um die Forschungsmöglichkeiten zu erweitern.

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news-4855 Mon, 25 Mar 2019 23:00:00 +0000 Zeitersparnis bei der 2D- und 3D-Analyse https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/save-time-for-2d-and-3d-analysis/ LAS X.next: Die optimierte Software-Benutzeroberfläche für das Digitalmikroskop DVM6 Leica Microsystems präsentiert LAS X.next, die neue, optimierte Software-Benutzeroberfläche für das Digitalmikroskop DVM6. Kombiniert ermöglichen sie eine deutlich schnellere Aufnahme gescannter 2D- und 3D-Bilder.

Das DVM6-System mit LAS X.next verhilft Anwendern schnell zu einer detaillierten Komponentenanalyse in Bereichen wie der F&E, Qualitätssicherung und Fehleranalyse (FA). LAS X.next führt Sie durch die Bildaufnahme, Messungen, sowie die Berichterstellung und ermöglicht Ihnen einen effizienten Arbeitsablauf mit zuverlässigen reproduzierbaren Ergebnissen. Die einfache Bedienung des DVM6-Systems mit LAS X.next gewährleistet zudem, dass Arbeitsschritte schneller ausgeführt werden können.

Vorteile für Anwender bei der Komponentenanalyse mit dem Digitalmikroskop DVM6 mit LAS X.next:

  • Schnelle und intuitive Navigation mit vordefinierten Aufgaben
  • Zuverlässige, schnelle Ergebnisse dank intelligenter Algorithmen zur Optimierung mikroskopischer Parameter, wie Optik, Beleuchtung und Objekttischeinstellungen
  • Einfache Aufnahme von 2D- und 3D-Bildern mit interaktiven Scanpunkten zur schnellen Definition eines Scanbereichs oder -volumens

Weitere Informationen zu DVM6 mit LAS X.next finden Sie hier.

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news-4883 Tue, 05 Mar 2019 13:29:55 +0000 Wie die Digitalisierung den Mikroskopiemarkt verändert https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/how-digitization-changes-the-microscopy-market/ In nahezu allen technologischen Bereichen hat die Digitalisierung bereits stattgefunden oder sie steht kurz bevor. Die Mikroskopie bildet dabei keine Ausnahmen. Hier teilt sich der Markt in zwei Segmente: Zum einen in reine Digitalmikroskope ohne Okular mit einem Monitor zur Bildbetrachtung, zum anderen in Compound-Mikroskope mit Extratubus für den Anschluss einer Digitalkamera. Welche Qualitätsmerkmale bei Mikroskopie-Digitalkameras entscheidend sind, darüber sprach Technikjournalist Heinz-Joachim Imlau mit Dr. Heinrich Bürgers, Product Manager Life Sciences bei Leica Microsystems. Und da digitale Bildbearbeitung erst durch spezifische Software optimale Ergebnisse liefert, verrät Senior Product Manager, Applied Microscopy Clinton Smith aktuelle Entwicklungen rund um LAS X, der von Leica entwickelten, universell einsetzbaren Softwareplattform für Industrie.

Herr Dr. Bürgers, warum muss es extra entwickelte Digitalkameras für Mikroskope geben? Man kann ja auch eine hochauflösende Consumer-Kamera auf das Mikroskop montieren …

Natürlich, zum Anschluss gibt es sogar produktspezifische Adapter. Für weniger relevante Bildergebnisse mag dies auch ausreichend sein. Doch wer in ein teures Mikroskop investiert, erweist sich durch die Verwendung einer normalen Digitalkamera einen Bärendienst.

Weil sich Objektive von Mikroskopen und Kameras doch erheblich unterscheiden?

Nicht nur das. Die Digitalkameras von Leica sind speziell für mikro- und makroskopische Aufnahmen entwickelt. Und das sogar abhängig vom überwiegenden Einsatzgebiet. So gibt es bei uns Digitalkameras, die für die Qualitätskontrolle von gedruckten Schaltungen optimiert sind. Die IC- oder MC-Serie beispielsweise, relativ preisgünstige Kameras, die direkt an einen Monitor beziehungsweise an einen PC angeschlossen werden können. In einem höheren Leistungssegment angesiedelt ist die DMC-Serie. Sie reicht von der DMC2900 bis zu unserem Flaggschiff, der DMC6200. Erstere ermöglicht beispielsweise neben Schwarzweiß- auch Polarisationsaufnahmen, außerdem ist sie mit 30 Bildern pro Sekunde und ihrem USB-3.0-Anschluss sehr gut für Livebilder geeignet.

Stichwort DMC6200: Diese Kamera schlägt schon bei den technischen Daten selbst einige professionelle Digitalkameras für „normale“ Fotos. Wie wirkt sich das in der Mikroskopie aus?

Die DMC6200 arbeitet mit dem Pixel-Shift-Verfahren und erreicht damit eine äußerst präzise Farbdarstellung. Jede der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau wird mit 16 Bit aufgelöst, das heißt in 65536 Abstufungen – von denen letztlich nur 256 auf dem Bildschirm landen. Das Reservoir an Farbinformationen ist somit riesengroß. Die Kamera unterstützt außerdem alle Kontrastmethoden einschließlich Fluoreszenz. Mit dieser Kamera und ihrer enormen Flexibilität kann man eigentlich nichts falsch machen. Entscheidend sollte allerdings immer die vorwiegende Anwendung sein.

Was wird in den kommenden Monaten hinsichtlich der technischen Entwicklung digitaler Mikroskopie auf uns zukommen?

Mit Sicherheit wird sich die 4K-Auflösung durchsetzen, und zwar allein deshalb, weil entsprechende Monitore mittlerweile preisgünstig zur Verfügung stehen. Die von uns überwiegend eingesetzten CMOS-Chips bewältigen 4K ja schon lange. Zu erwarten sind außerdem Kameras, die nicht mehr auf externe PC-Software angewiesen sind und zumindest rudimentäre Bildverarbeitung intern beherrschen. Zu rechnen ist auch mit verschlüsselten Anbindungen an Netzwerke, zum Beispiel an zentrale Bilddatenbanken.

Die Nachfrage nach Digitalkameras ist in den vergangenen Jahren enorm angestiegen. Das kann doch nicht nur durch den technischen Fortschritt begründet sein.

Einer der Gründe für die steigende Nachfrage hat ganz pragmatische Ursachen: Gesetze, Normen und Vorschriften verlangen es so. In der pharmazeutischen Forschung beispielsweise sind Bilddokumentationen inklusive Mikroskopiedaten ebenso notwendig wie in der Entwicklung von Komponenten für die Luft-und Raumfahrt oder im Automobilbau. Ohne Digitalkamera am oder im Mikroskop lässt sich nicht dokumentationsfest arbeiten.

Nun zu Ihnen, Herr Smith. Sie arbeiten derzeit an der Benutzeroberfläche der LAS X-Software der nächsten Generation für das Digitalmikroskop DVM6. Was können Sie uns darüber erzählen?

Erstens ist LAS X die Softwareplattform für Leica-Mikroskope, die sowohl unsere Stereo- als auch unsere digitalen Mikroskopsysteme für Anwendungen in Industrie und Life Sciences unterstützt.  Es handelt sich um die Kernsoftware, mit der Mikroskopsysteme mit Automatisierung, codierten Zooms oder Digitalkameras ausgestattet sind.  Für das DVM6 arbeiten wir an einer Erweiterung von LAS X, um die Benutzeroberfläche weiter zu optimieren.

Mit welchem Ziel?

Unser Ziel ist die kinderleichte Bedienung, und das ist wörtlich zu nehmen. Wir haben fast alles, was man normalerweise im Handbuch nachschlagen muss, zur intuitiven Bedienung in das User Interface integriert. Damit schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Anwender macht weniger Fehler und bleibt motiviert, der Arbeitgeber kann die Mitarbeiter schneller schulen, er spart damit Zeit und kommt schneller zu besseren Ergebnissen.

Und was hat sich quasi „unter der Haube“ getan?

Wir haben einige Parameter optimiert, wie z.B. das Stitching - also das nahtlose Zusammenführen von Bildern in den Achsen X, Y und Z. Während beim horizontalen Stitching ein Bild in einer flachen Ebene größer wird, ermöglicht uns das Hinzufügen von Z-Achsen-Stitching eine tatsächliche Vergrößerung oder Tiefe.  Mehrere Bilder werden kombiniert und dabei mit unterschiedlicher Tiefenschärfe aufeinander gestapelt, so dass der Benutzer gewissermaßen in das Ergebnisbild „eintauchen“ kann. Der Aufbau dieser Z-Schichten erfolgt nahezu automatisch. Eine der Aufgaben der neuen Version von LAS X besteht darin, die Erstellung von 2D- und 3D-Bildern für den Benutzer (einschließlich Kinder) wesentlich einfacher und schneller zu gestalten.

Herr Dr. Bürgers, Herr Smith, ich danke Ihnen für das Gespräch!

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news-4851 Wed, 23 Jan 2019 16:06:00 +0000 Neue Leica Imager eröffnen einen neuen Weg zur Visualisierung von 3D-Proben https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/new-leica-imagers-set-to-transform-visualization-of-3d-samples/ Mit der THUNDER Imager Familie dekodieren Anwender 3D-Biologie in Echtzeit* Wetzlar. Leica Microsystems, ein weltweit führender Entwickler und Hersteller innovativer Mikroskoplösungen, hat die Einführung einer neuen Geräteklasse angekündigt, die eine schnelle und qualitativ hochwertige Bildgebung für eine große Vielfalt von Proben einschließlich dicker Proben ermöglicht. THUNDER Imager erlauben es auch in dicken Proben wie Modellorganismen, Gewebeschnitten und 3D-Zellkulturen in Echtzeit feine Details klar zu visualisieren. Das macht THUNDER Imager zu einer kostengünstigen und schnellen Alternative zu Methoden wie zum Beispiel strukturierter Beleuchtung oder Spinning Disk.

THUNDER Imager beseitigen unscharfe Bildinformation aus Bereichen außerhalb der Fokusebene, die bei kamerabasierten Fluoreszenzmikroskopen den Blick auf dicke Proben trübt. Dieser Leistungsfortschritt wird durch Computational Clearing erzielt, einer neuen opto-digitalen Methode von Leica Microsystems. Gegenwärtig einzigartig auf dem Markt, ermöglicht die neue Technologie der THUNDER Imager die Visualisierung und Analyse von großvolumigen, dicken Proben. Ideal für viele biomedizinische Anwendungen zur Dekodierung der 3D-Biologie in Echtzeit wie etwa regenerativer Medizin, Krebs- und Stammzellforschung. 

Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems: "Bei den Innovationen, die wir bei Leica Microsystems mit unserer 170-jährigen Erfahrung entwickeln, stehen maximaler Output bei reduzierten Kosten und Komplexität im Vordergrund. Wir sind besonders stolz, diese neue Produktfamilie auf den Markt zu bringen, denn THUNDER Imager werden unseren Kunden helfen, Herausforderungen im Labor zu meistern, welche die zunehmende Verwendung dicker, biologisch relevanter Proben stellen".

Die neue Serie der THUNDER Imager ist in Konfigurationen für drei Anwendungsbereiche erhältlich:

  • THUNDER Imager für 3D Cell Culture & 3D Live Cell sind für die Bildgebung von Zellkultur-Assays konzipiert. Die Systeme helfen, optimale physiologische Bedingungen aufrechtzuerhalten, indem sie das Photobleaching minimieren, eine leistungsstarke Bildgebung und einen hohen Datendurchsatz ermöglichen und so zu einer besseren Workflow-Effizienz und Statistik beitragen.
  • THUNDER Imager für Tissue ist für die Echtzeit-3D-Fluoreszenzbildgebung von dicken Gewebeschnitten konzipiert. Dieses System, das typischerweise in den Neurowissenschaften und in der Histologie verwendet wird, kombiniert die Geschwindigkeit, Fluoreszenzempfindlichkeit und Benutzerfreundlichkeit, die bei Weitfeldmikroskopen üblich sind, und bietet gleichzeitig Zugriff auf feinste Strukturen auch tief in der Probe.
  • THUNDER Imager für Model Organisms ermöglicht die Abbildung von Organismen, die für die entwicklungs- oder molekularbiologische Forschung verwendet werden, wie Drosophila, C. elegans, Zebrafische, Mäuse, etc. Das System liefert Bilder ohne unscharfe Bildinformation aus Bereichen außerhalb der Fokusebene, welche die feinen Strukturdetails lebender Organismen enthüllen und sie gleichzeitig unter optimalen physiologischen Bedingungen halten.

*gemäß ISO/IEC 2382:2015

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news-4838 Tue, 11 Dec 2018 23:00:00 +0000 Leica Microsystems erhält den renommierten R&D 100 Award https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/leica-microsystems-receives-prestigious-rd-100-award/ Das SP8 FALCON System von Leica Microsystems verbindet die Möglichkeiten konfokaler Bildgebung mit Fluorescence Lifetime IMaging (FLIM), um das Verständnis der subzellulären Prozesse zu optimieren und neue Anwendungen in den Bereichen Life Science und Biomedizin zu erschließen

Wetzlar/Orlando. Das Fluorescence-Lifetime-Imaging (FLIM) -System SP8 FALCON von Leica Microsystems wurde mit dem renommierten R&D 100 Award ausgezeichnet. Mit dem Preis werden jährlich die 100 bedeutendsten Innovationen in Wissenschaft und Technik ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr auf den Markt kamen.

Die Lebensdauer eines Fluoreszenzsignals liefert Informationen über das zelluläre Mikromilieu und molekulare Wechselwirkungen. Das SP8 FALCON System wurde als wegweisende Innovation ausgewählt, da es Wissenschaftlern ermöglicht, die bekannte Leistungsfähigkeit von FLIM für die funktionelle Bildgebung zu nutzen, ohne ein vorhandenes Konfokal-System um eine komplexe Apparatur ergänzen zu müssen. Die Visualisierung und Verfolgung dynamischer subzellulärer Prozesse wie oxidativem Stress und Änderungen der Ionenkonzentration mit Hilfe der Fluoreszenzlebensdauer wird damit schnell und einfach.

Zusätzlich erlaubt das SP8 FALCON die Kombination von FLIM mit anderen Kontrastverfahren, die mit der konfokalen Plattform SP8 angeboten werden, beispielsweise mit Multiphotonen-Fluoreszenzmikroskopie oder stimulierter Emission-Depletion (STED).  Diese leistungsstarke Kombination ermöglicht den Wissenschaftlern, ihre Forschungsarbeiten weiter zu optimieren.

"Das SP8 FALCON ist eine wegweisende Innovation und wir sind stolz, dass es mit dem renommierten R&D 100 Award ausgezeichnet wurde", sagt Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems. "Mit diesem bedeutenden Fortschritt in der konfokalen Bildgebung gehören komplizierte Versuchsaufbauten und mühsames Handhaben von Daten der Vergangenheit an. Die Erfassungsgeschwindigkeit und die intuitive Bedienung des Systems ermöglichen es Forschern, optimal von der Leistungsfähigkeit der Fluoreszenzlebensdauer-Mikroskopie zu profitieren. Dies eröffnet zusätzliche Anwendungen in den Bereichen Life Science und Biomedizin und ermöglicht es damit, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um fundamentale wissenschaftliche Fragen zu beantworten."

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news-4843 Fri, 30 Nov 2018 13:37:57 +0000 DVM6: Alles im Blick, alles im Griff https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/dvm6-digital-microscope-everything-in-focus-everything-under-control/ Die Zeiten des gesenkten und manchmal angestrengten Blicks bei der Mikroskopie scheinen vorbei zu sein – zumindest beim DVM6. Dieses digitale Mikroskop besitzt kein Okular. Stattdessen ist eine Digitalkamera installiert, der Bilder auf einen hochauflösenden Monitor schickt. „Die damit verbundene aufrechte und entspannte Körperhaltung trägt ganz wesentlich zur Effizienz in der Probeninspektion bei“, erklärt Kaveh Foroughi, Applikationsspezialist bei Leica Microsystems in Wetzlar, in einem Gespräch mit dem Technikjournalisten Heinz-Joachim Imlau. Und liefert gleich noch weitere Begründungen nach … Herr Foroughi, warum ist es wichtig, bei der Mikroskopie auch die Ergonomie buchstäblich nicht aus den Augen zu verlieren?

Ganz einfach: Nur wer entspannt ist, macht keine Fehler. Der typische Einsatzbereich des DVM6 ist in der Regel die Qualitätskontrolle beispielweise in der Automobil- oder Elektronikindustrie. Da wandern mitunter pro Tag Dutzende von Proben über den Tisch. Jede muss sorgfältig überprüft und mit ausgedruckten Referenzbildern verglichen werden. Bei einem Okularmikroskop muss das Auge dabei immer wieder neu fokussieren: Blick durchs Okular auf die Probe, Blick auf die Ausdrucke neben dem Mikroskop. Diesen ständigen Wechsel hält kein Mensch über längere Zeit ohne Konzentrationsdefizite aus.

Der Monitor ist offensichtlich die optimale Benutzerschnittstelle bei der Inspektion großer Stückzahlen. Was hat das DVM6 hinsichtlich der Ergonomie noch zu bieten?

Eine ganze Menge. Beispielsweise die Einhand-Bedienung. Im laufenden Betrieb lassen sich Objektive mit nur einer Hand wechseln, und der intelligente manuell-motorisierte Hybridantrieb für Probentisch und Fokustrieb sorgt für weiteren Komfort.

Apropos Objektive: Bei der Inspektion werden ja meist unterschiedliche Vergrößerungsfaktoren benötigt, vom generellen Überblick bis zur Kontrolle feinster Details. In vielen Labors sind dafür unterschiedlich Mikroskope im Einsatz, kann das DVM6 auch hier punkten?

Das Vergrößerungsspektrum dieses Mikroskops ist so bemessen, dass sich sowohl makroskopische als auch mikroskopische Inspektionen durchführen lassen. Der Wechsel erfolgt in Sekundenschnelle. Möglich macht dies das 16:1 Zoom. In Verbindung mit der passenden Objektivauswahl sind Vergrößerungen von 12x bis zu 2350x möglich. Nicht zu vergessen: Durch den Autofokus mit der Option auf kontinuierliches Nachführen entfällt auch das manuelle Scharfstellen.

Mit diesem Mikroskop lässt sich offenbar viel Zeit sparen. Und da es sich um ein digitales System handelt, drängt sich natürlich die Frage nach der Software-Anbindung auf.

Unsere Softwarepaket LAS X ist die optimale Ergänzung des DVM6, vor allem bei sich wiederholenden Aufgaben. Das System speichert alle Einstellungen automatisch im Hintergrund. Dabei sorgen die kodierten Funktionen stets für präzise, zuverlässige und fehlerfreie Daten.

Ein technisch so hoch angesiedeltes Instrument wie das DVM6 erfordert doch sicher eine umfangreiche Einarbeitungszeit, oder?

Ganz im Gegenteil: Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten und beschränkt sich für den typischen Anwender auf wenige Handgriffe. Dieser Pragmatismus hat einen einfachen Grund: Er spart Zeit und sichert kontinuierlich präzise Ergebnisse. Und das ist letztlich das, was zählt.

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news-4841 Fri, 30 Nov 2018 13:12:43 +0000 DM8000 + DM12000: Nicht nur sauber, sondern rein! https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/dm8000-dm12000-microscope-not-only-clean-but-pure/ Bei der optischen Inspektion elektronischer Komponenten – Wafern beispielsweise – kommt es auf jede Kleinigkeit an. Dumm nur, wenn ein Artefakt im Innern des Mikroskops die Sicht auf die Probe behindert. Beim DM8000 beziehungsweise DM12000 kann dies nicht passieren: Diese beiden Mikroskope sind weltweit die einzigen, die vollständig in einem Reinraum montiert werden. Artefakte im Gehäuseinnern sind damit praktisch ausgeschlossen, Fehlinterpretationen auf das absolute Minimum reduziert. Das sagt Stefan Motyka, Senior Product Manager bei Leica Mikrosystems in Wetzlar. In einem Interview mit dem Technikjournalisten Heinz-Joachim Imlau verrät er weitere Features, die das DM8000/12000 nach seinen Worten zum „Rennwagen“ unter den Inspektionsmikroskopen machen.

Herr Motyka, wieso ist das DM8000/12000 eigentlich schnell?

Die Schnelligkeit liegt einfach darin begründet, dass sowohl das DM8000 als auch das DM12000 – letzteres besitzt lediglich einen größeren Tisch – im Vergleich zu herkömmlichen Mikroskopen einen viermal größeren Überblick bietet. Verantwortlich dafür ist der integrierte Makro-Modus. Bei den sonst üblichen Objektiven mit deutlich höherem Vergrößerungsfaktor sieht der Anwender oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Beim DM8000/12000 sieht er im Makro-Modus sofort die „Lichtung“, auf die es ankommt, wechselt das Objektiv und ist sofort „mittendrin“. Der Probendurchsatz erhöht sich damit dramatisch.

Apropos Anwender: Es ist ein offenes Geheimnis, dass in Produktionsbetrieben für elektronische Komponenten der Mensch häufig das schwächste Glied in der Qualitätskette darstellt. Vor allem dann, wenn im Dreischichtbetrieb gearbeitet wird und rund um die Uhr höchste Ansprüche an die Bauteilgüte gestellt werden. Wie begegnet Leica dieser Herausforderung?

Wir bei Leica kennen die Problematik, verursacht einerseits durch Mangel an hochqualifiziertem Personal, andererseits durch Zeit- und Kostendruck. So haben wir unser DM8000/12000 so konzipiert, dass Fehlbedienungen oder die berühmten „Basteleien“ ausgeschlossen sind. Je nach Qualifikation des Anwenders sind kritische Konfigurationen des Mikroskops durch programmierbare „User Level“ entweder ausgeschlossen oder freigeschaltet. Hinzu kommt die mechanische und elektrische Stabilität, die auch im Dauereinsatz nicht schlapp macht sowie die durchdachte Ergonomie.

Mikroskopische Bauteilinspektion ist nach wie vor ein subjektives Betätigungsfeld, trotz aller Fortschritte beispielsweise in der KI. Wie stellen Sie sicher, dass auch ein ungeübter Anwender keine oder nur sehr wenige Fehlinterpretationen abliefert?

Der wichtigste Faktor bei der Beurteilung von Bauteilen ist die Eindeutigkeit. Der typische Anwender in diesem Bereich vergleicht ausgedruckte Mikroskopaufnahmen – den Referenzbildern – mit dem, was er im Okular sieht. Bei einem herkömmlichen Mikroskop mit Halogenbeleuchtung ändern sich die Farbtemperatur schon nach wenigen Hundert Stunden. So sieht der Anwender zum Beispiel im Okular rötlich schimmernde Lötstellen, die laut den Referenzbildern eigentlich weiß sein müssten. Damit dies nicht passiert müssen die Halogenlampen regelmäßig ausgetauscht werden.

Und Leica setzt stattdessen LEDs ein?

Richtig, und zwar kalibrierte LEDs mit einer standardisierten Farbtemperatur von 3800 °K und einer Standzeit von mehr als 25.000 Stunden. Wurden die Referenzbilder ebenfalls mit dieser Farbtemperatur aufgenommen, sind die Ergebnisse problemlos zu interpretieren, subjektive Fehler werden minimiert, der Durchsatz erhöht.

Das DM8000/12000 bietet für ein Lichtmikroskop erstaunlich scharfe Detailaufnahmen, die man so eigentlich nur von Elektronenmikroskopen kennt. Hat Leica etwa physikalische Gesetzte überlistet?

Könnte man so sagen. Denn Licht ist bekanntlich nicht gleich Licht: Je kürzer die Wellenlänge, desto mehr Details lassen sich abbilden. Wir haben in das DM8000/12000 einfach eine kurzwellige Lichtquelle eingebaut, die nicht sichtbares Licht erzeugt, und zwar im UV-Bereich. Im Okular ist dadurch zwar nichts zu sehen, dafür aber auf dem Monitor. Einfach ausgedrückt nimmt eine spezielle Digitalkamera die Reflexion der Probe im UV-Licht auf und wandelt sie in sichtbare Monitorbilder um.

Sogar 3D-Bilder sollen sich so erzeugen lassen?

Richtiges 3D natürlich nicht, da wir ja nur einen Strahlengang zur Verfügung haben. Plastische Bilder wären der bessere Ausdruck. Wir nutzen dafür das OVU, das „oblique UV“, also eine schräge Beleuchtung mit UV-Licht. Dank der höheren Schärfentiefe des UV-Bereichs entstehen sehr aussagekräftige Abbildungen – was wiederum die Eindeutigkeit und damit den Durchsatz erhöht.

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news-4815 Sun, 07 Oct 2018 22:00:00 +0000 Wie Sie ein digitales Mikroskop aussuchen, das Ihren Anforderungen entspricht https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/choose-the-right-digital-microscope-for-your-purposes/ Zusammenfassung des Science Lab Webinars "Get the Most Out of Digital Microscopy" Digitale Mikroskopie ist seit Jahren eine zentrale Anwendung für ein effizientes und zeitsparendes Qualitätsmanagement. Neben ihrer HD-Qualität bietet die digitale Mikroskopie viele weitere Vorzüge, wie die unkomplizierte Probenanalyse, die detaillierte und präzise Prozesskontrolle sowie die Möglichkeit der Analyse von rauen Oberflächen. Doch welches der vielen digitalen Mikroskope ist das richtige für Ihre Bedürfnisse? 

1. Wie wählen Sie das richtige Mikroskop?  

Je nach Industrie variieren die Anforderungen, daher ist nicht jedes Mikroskop das richtige für Sie. Doch ein wesentliches Auswahlkriterium bei einem digitalen Mikroskop ist dessen Auflösung. In diesem Artikel präsentieren wir Ihnen drei Leica Mikroskope für verschiedene Anwendungsgebiete und mit verschiedenen Auflösungen. 

2. Welches digitale Mikroskop eignet sich am besten für die Fertigungslinie? 

Um eine effiziente Qualitätskontrolle an der Fertigungslinie zu erhalten, ist eine schnelle und zuverlässige Inspektion, die Möglichkeit zur schnellen Entscheidungsfindung sowie der schnelle Erhalt eines Berichts wichtig. 

Leica DMS1000 – schnell, unkompliziert und akkurat
Kleine bis mittlere Auflösung 

  • Produziert in kürzester Zeit HD-Bilder 
  • Intuitive Bedieneroberfläche, daher gut zu bedienen
  • Ermöglicht eine akkurate Messung durch die Punkt-zu-Punkt Mess-Methode

3. Welches Mikroskop eignet sich am besten für eine detaillierte Analyse? 

Für eine detaillierte Analyse während der Qualitätskontrolle sind hochauflösende Bilder, eine intuitive Benutzeroberfläche und akkurate und zuverlässige Ergebnisse notwendig. 

Leica DVM6 – hohe Auflösung, akkurat und verlässlich 
Mittlere bis hohe Auflösung 

  • Hohe Auflösung im gesamten Zoom Bereich 
  • Schneller Erhalt von reproduzierbaren Ergebnissen durch enkodiertes Parametersystem
  • Einhändige Bedienung möglich
  • Berichte mit nur einem Klick

4. Welches digitale Mikroskop eignet sich am besten für Mikro- und Nanoanalysen?

Für eine Analyse von Mikro- und Nanopartikeln sind eine klare Bestimmung der Oberflächenparameter, präzise Messung der Oberflächenrauheit sowie eine sehr hohe vertikale Auflösung bis zu 0.1 µm notwendig. 

Leica DCM8 Oberflächen Messtechnik System – präzise 3D Analyse im Mikro- und Nanobereich 
Höchste Auflösung bis zu 0,1 nm

  • Oberflächenerkennung im konfokalen Modus, laterale Auflösung <140 nm
  • Oberflächenrauheit im Interferometrie Modus, vertikale Auflösung 0,1 nm
  • Höchst präzise 2D & 3D Messungen im Nano /mm Bereich 
  • Größere Tiefenschärfe durch Fokus-Variationen / Z- Stacking

Sie brauchen detaillierte Informationen? Schauen Sie sich das Webinar “Get the most out of digital microscopy” an. (in Englisch)

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news-4821 Fri, 05 Oct 2018 06:14:00 +0000 Neue Vertriebspartnerschaft für ophthalmologische Mikroskope https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/new-distribution-partnership-for-ophthalmic-microscopes/ Leica Microsystems und der ophthalmologische Komplettanbieter Polytech Domilens intensivieren ihre Vertriebspartnerschaft in Deutschland für Leica Operationsmikroskope Leica Microsystems und die Polytech Domilens GmbH, einer der größten herstellerunabhängigen Dienstleister im Bereich der Augenchirurgie in Europa mit Sitz in Roßdorf, Deutschland, intensivieren ihre Vertriebspartnerschaft auf dem deutschen Markt.

Mit dem gemeinsamen Ziel, Anwendern modernste Technik im Verbund mit umfangreichen Komplettlösungen, bestehend aus Produkt und Service, zur Verfügung zu stellen, vertreibt die Firma Polytech Domilens ab sofort ophthalmologische Operationsmikroskope der Marke Leica exklusiv innerhalb des privat-ambulanten Kliniksegments. Diese Zusammenarbeit soll den Anwendern in den Kliniken den Erwerb sowie die Nutzung ophthalmischer Operationsmikroskope von Leica Microsystems durch attraktivere Produkt- und Serviceangebote erleichtern.

„Die Polytech Domilens GmbH steht seit Jahrzehnten im Dienst von Ophthalmo-Chirurgen“, sagt Holger Ruchatz, Leiter Equipment bei Polytech Domilens. „Durch die Partnerschaft mit Leica Microsystems entsteht ein neues Leistungsspektrum, das für unsere Kunden direkte Vorteile bringt, insbesondere in Bezug auf unseren neuen Geschäftsbereich Konnektivität und digitale Lösungen. Dieser beschäftigt sich damit, wie der OP effizienter in den Arbeitsablauf der Klinik eingebunden werden kann.“

Mit der neuen Kooperation streben Leica Microsystems und Polytech Domilens im Bereich Kundenservice ein hohes Maß an Zufriedenheit an. “Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Polytech Domilens in Deutschland ermöglicht uns, Synergien zu nutzen und von unserem gemeinsamen Wissen zu profitieren. „Unsere Kunden werden aus einem spezialisierten Produkt- und Serviceangebot wählen können. „Die Marktabdeckung von Leica Microsystems insbesondere im Bereich der privat-ambulanten Augenkliniken wird durch einen verlässlichen Vertiebspartner mit langjähriger Erfahrung verstärkt“, so Andreas Tedde, Vertriebsleiter DACH bei Leica Microsystems.

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news-4813 Wed, 19 Sep 2018 05:18:22 +0000 Einfach Mehr Sehen in der Mikrochirurgie https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/see-more-simply-in-microsurgery/ Das neue multidisziplinäre mikrochirurgische Leica Mikroskop PROVIDO Leica Microsystems bringt das neue multidisziplinäre Mikrochirurgie-Mikroskop PROVIDO auf den Markt, und setzt damit einen neuen Standard für die Visualisierungsqualität in dieser Geräteklasse. Erstklassige Optik und Beleuchtung, die nun erstmals mit einem reaktionsschnellen, stabilen Bodenstativ kombiniert wurden, ermöglichen es Chirurgen, einfach und unkompliziert mehr zu sehen. PROVIDO verfügt über die einzigartige FusionOptics-Technologie von Leica Microsystems, die eine beispiellose Tiefenschärfe und Detaildarstellung bei gleichzeitiger Präzision ermöglicht. Eine ausgeklügelte Beleuchtungstechnologie bringt Licht auch in tiefe und enge Hohlräume. Die sofortige Sichtbarkeit des gesamten Operationsfeldes in hervorragender Qualität ermöglicht Chirurgen eine bessere Entscheidungsfindung und reduziert Unterbrechungen durch Nachjustierungen am Mikroskop. Chirurgen können sich auf das Wesentliche konzentrieren und einen reibungslosen Eingriff durchführen. PROVIDO feiert seine Publikumspremiere auf der EUROSPINE 2018 in Barcelona.

"Leica setzt sich zum Ziel, die Grenzen des bisher Sichtbaren und Möglichen zu überschreiten. Wir sind stolz darauf, Chirurgen auf der ganzen Welt dabei zu unterstützen, anspruchsvolle und oft lebensverändernde Eingriffe zu bewältigen. Die Markteinführung unseres neuen Mikroskops PROVIDO leistet hierfür einen wesentlichen Beitrag", sagt Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems. "Mit PROVIDO ist es uns gelungen, einen neuen Standard in der Visualisierungsqualität für ein ganzes Segment zu setzen. HNO- und Wirbelsäulenchirurgen können nun von einer hochdetaillierten chirurgischen Ansicht profitieren, die bisher nur in der Neurochirurgie verfügbar war."

Tiefe und enge Hohlräume sind in vielen chirurgischen Disziplinen, insbesondere in der Wirbelsäulen- und HNO-Heilkunde, eine tägliche Herausforderung. Die FusionOptics-Technologie von Leica Microsystems vereint hohe Auflösung mit einer größeren Tiefenschärfe für einen größeren dreidimensionalen Bereich in vollem, scharfem Fokus. PROVIDO integriert zusätzlich konzentriertes 300-W-Xenon-Licht und die speziell entwickelte Small Angle Illumination (SAI), die hilft, periphere Schatten zu begrenzen. Dadurch können Chirurgen mehr vom Operationsfeld sehen, ohne das Licht ständig neu fokussieren oder anpassen zu müssen. Darüber hinaus gibt es keine Einschränkungen mehr, wenn längere chirurgische Instrumente eingesetzt werden, da PROVIDO einen Arbeitsabstand von 600 mm ermöglicht.

Um eine effiziente Aufstellung zu Beginn eines jeden Eingriffs zu unterstützen, ist das Mikroskopstativ des PROVIDO extrem leicht und wendig konzipiert, wodurch eine schnelle und nahezu mühelose Positionierung im OP ermöglicht wird. Das elektromagnetische Brems- und Balancierungssystem sorgt dafür, dass der PROVIDO mit einfachster Berührung im gewünschten Winkel positioniert werden kann. Für noch mehr Präzision können mit der XY-Joystick-Steuerung feine Mikroeinstellungen vorgenommen werden. Der Optikträger bleibt nach der Positionierung an seinem Platz und operiert durch die robuste Ganzmetallkonstruktion des Bodenstativs nahezu vibrationsfrei.

Das multidisziplinäre mikrochirurgische Mikroskop PROVIDO wird auf der EUROSPINE 2018 vom 19. bis 21. September in Barcelona am Stand 38 B vorgestellt. In den USA ist PROVIDO das erste Mal auf dem AAO-HNSF Annual Meeting in Atlanta vom 7. bis 10. Oktober zu erleben.

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news-4811 Wed, 12 Sep 2018 13:22:42 +0000 FDA-Zulassung für Augmented Reality Visualisierungslösung GLOW800 https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/fda-clears-augmented-reality-visualization-solution-glow800/ Leica Microsystems erhält die FDA-Zulassung von 510(k) für Augmented Reality Visualisierungslösung GLOW800 Fluoreszenz Buffalo Grove, USA. Leica Microsystems erhielt von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) die 510(k)-Zulassung für die Vermarktung seiner Augmented Reality Visualisierungslösung GLOW800 Fluoreszenz. In Kombination mit ICG (Indocyaningrün) ermöglicht GLOW800 die Beobachtung der zerebralen Anatomie in natürlicher Farbe, ergänzt durch einen Echtzeit-Gefäßfluss, mit voller Tiefenwahrnehmung. So hat der Chirurg einen vollständigen Überblick über Anatomie und Physiologie, um wichtige Entscheidungen und Maßnahmen in der Gefäßneurochirurgie zu treffen.

„In den vergangenen zehn Jahren hat Leica Microsystems gemeinsam mit Chirurgen neue Bildgebungstechnologien für Fluoreszenz entwickelt, um chirurgische Verfahren zu befördern", sagt Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems. "GLOW800 und zukünftige Modalitäten auf Basis der GLOW AR-Plattform werden es Chirurgen ermöglichen, lebensverändernde neurochirurgische Eingriffe durchzuführen, mit der Gewissheit, dass ihnen die bestmöglichen visuellen Informationen direkt im Gesichtsfeld des Mikroskops zur Verfügung stehen."

Die GLOW800 AR-Fluoreszenz ist die erste von vielen bildgebenden Verfahren, die auf der GLOW AR-Plattform von Leica Microsystems basieren. Die GLOW AR-Modalitäten können vollständig in das Digitale Augmented Reality Mikroskop ARveo integriert werden, das Anfang dieses Jahres auf den Markt kam. Nach der 510(k)-Freigabe der FDA können jetzt auch ARveo-Kunden auf dem US-Markt die vollen Vorteile der Augmented Reality-Visualisierung nutzen.

„Leica Microsystems arbeitet als Unternehmen eng mit uns Neurochirurgen zusammen, um neue Technologien auf den Markt zu bringen, die auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind", so Cleopatra Charalampaki, Professorin an der Klinik für Neurochirurgie in Köln (Deutschland). „GLOW800 AR ist ein sehr spannender neuer Ansatz, der eine völlig neue Sichtweise in der vaskulären Neurochirurgie ermöglicht. Das kombinierte Bild gibt mir eine hervorragende räumliche Orientierung und ich bin beeindruckt von der klaren Abgrenzung der Gefäße. Ich glaube, dass GLOW800 AR Fluoreszenz in Zukunft einen bedeutenden Einfluss auf Operationsresultate haben wird.“ 

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news-4787 Wed, 29 Aug 2018 22:00:00 +0000 Wie Sie bei der Sauberkeitsanalyse Schäden verhindern und Kosten einsparen https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/how-to-avoid-component-damage-and-save-costs-using-cleanliness-analysis/ Zusammenfassung des Science Lab Webinars “Basics in Component Cleanliness Analysis” Das Übersehen eines Materialschadens kann zum Systemausfall, zum Produktionsstopp oder gar zum Produktrückruf führen. Um dieses Kosten,- und Schadensrisiko zu vermeiden, bieten Pall und LEICA Microsystems eine prozessorientierte Sauberkeitsanalyse an. Der folgende Artikel soll Ihnen helfen die kritischen Faktoren einer effizienten Sauberkeitsanalyse zu erkennen und Ihnen bei der Entscheidung für die richtige Sauberkeitsanalyse Lösung unterstützen.

1. Folgende Fragen sollten Sie vor Einführung einer effektiven Sauberkeitsanalyse berücksichtigen

 Die Ergebnisse eines effizienten Qualitätsmanagementprozesses sollten akkurat, repräsentativ und zuverlässig sein. Um dies sicherzustellen ist es wesentlich, dass Sie folgende Fragen berücksichtigen, bevor Sie eine Sauberkeitsanalyse implementieren.

Was genau soll gemessen werden?

  • Welcher Art und Größe von Partikeln soll in die Analyse einbezogen werden? 
  • Welche Sauberkeits- Parameter sind nützlich für das Endprodukt?  
  • Welche rechtlichen und industriellen Standards müssen mit einbezogen werden? 
  • Werden die Partikel korrekt lokalisiert und kontrolliert?
  • Werden die Einstellungen für die Analyse, Ergebnisse, Bilder, Daten etc. schnell und präzise dokumentiert?

Klicken Sie hier, um das Webinar zu sehen

2. Wie können Sie sicherstellen, dass die Ergebnisse der Sauberkeitsanalyse verlässlich sind?

Um sicherzustellen, dass die Ergebnisse Ihrer Analyse verlässlich sind und nicht von Benutzer zu Benutzer variieren, ist es ratsam internationale, regionale und interne Industriestandards einzuhalten. Die Komplettlösung für die Sauberkeitsanalyse von Pall und Leica Microsystems sorgt dafür, dass Ihre Ergebnisse sicher und zuverlässig bleiben, durch:

Einbindung von gängigen Standards der Automobilindustrie wie ISO 16232, VDA 19 und ISO 4406/4407 

  • Akkurate Messung der Partikel auf einer Mikrometer Skala (Kalibrierung durch Einzelpixel- Sensor)  
  • Angebot von verschiedenen Helligkeits- und Kontrast- Einstellungen   
  • Angebot verschiedener Methoden zur Erkennung der Partikel

3. Wie ermitteln Sie das Schadenspotenzial eines Partikels?

Die kritischen Charakteristiken von schadhaften Partikeln sind deren Länge, Breite und Höhe. All diese Eigenschaften werden mit der Feret Messmethode gemessen, die in der Leica Bilderanalyse Software beinhaltet ist. 

Ist der Partikel hart, weich, metallisch oder nicht-metallisch? Das Wissen um diese Eigenschaften hilft Ihnen dabei das Schadenspotential der Partikel zu erkennen. Im Allgemeinen weisen folgende Konditionen auf ein erhöhtes Schadenspotential hin:

Harte Partikel haben ein höheres Schadenspotenzial als weiche Partikel

  • Lange Partikel können schädlich sein, wenn sie kompakt sind
  • Die Breite eines Partikels zeigt an, ob es sich in der Fließrichtung anpassen kann
  • Die Höhe des Partikels kann sich besonders bei kleinen und Micro- Partikeln schädlich auswirken

4. Wie implementieren Sie eine komplette Sauberkeitsanalyse? 

Die optimale Lösung für Ihre Sauberkeitsanalyse von Pall und Leica Microsystems: 

  • Arbeiten Sie mit flexiblen Systemen (manuell, automatisch, offen und erweiterbar)
  • Profitieren Sie von einem nahtlosen Prozess
  • Definieren Sie verschiedene Benutzerberechtigungen (Supervisor, Operator, etc.)
  • Nutzen Sie integrierte, einfach zu bedienende Prozesse 
  • Wenden Sie Industriestandards an (internationale, regionale und interne)
  • Nutzen Sie unsere über 30-jährige Erfahrung mit einem Team von mehr als 10 engagierten Experten

Leica Microsystems und Pall arbeiten mit Ihnen um einen maßgeschneiderten, kompletten Sauberkeitsprozess zu entwickeln. Pall bietet sowohl das selbstreinigende Waschkabinett, als auch den Absaug- und Filterprozess. Leica Microsystems bietet die optimale Lösung für die Analyse der Partikel am Filter in Bezug auf deren Lage, Verteilung, Evaluation und Identifizierung.

5. Welche Lösung entspricht Ihren Anforderungen am besten?  

Während der Entscheidung für eine Leica Microsystem Lösung, ist es ratsam, dass Sie verstehen welches Produkt Ihren Anforderungen am ehesten entspricht:  

Leica DMS1000 - Digitales Mikroskop - Für Standard- und Einstiegs-Analysen  

  • Schnelle, einfache Dokumentation mit hochwertiger kodierter Zoomoptik  
  • Schnellere 2D Messungen mit einem großen Bildfeld 
  • Konstante Helligkeit im gesamten Zoombereich mit Flex Aperture
  • Offene Plattform für Dokumentationen, Messungen und Analysen 

Leica DM6 M – Aufrechtes Mikroskop für Materialanalyse - Für Standardanalysen und fortgeschrittene Analysen

  • Schnelle Analyse der Partikel mit einem vollautomatischen mikroskopischen System
  • Messung von kleinen und großen Partikeln in einem Schritt durch Hochleistungsoptik 
  • Einfache 3D- Analyse
  • Upgrade Möglichkeiten für andere Anwendungen und Anforderungen wie z.B. Metallographie, 2D, 3D, Mosaik Analyse, schnelle Dokumentation der Ergebnisse und einfache Berichterstellung etc. 

Weitere Informationen erhalten Sie im Webinar “Basics in Component Cleanliness Analysis”. Hier geht es zum Webinar 

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news-4799 Wed, 08 Aug 2018 09:16:00 +0000 TÜV SÜD überreicht Leica Microsystems ISO Zertifikat nach erfolgreicher globaler Matrix Zertifizierung https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/leica-microsystems-receives-iso-global-matrix-certification-from-tuev-sued/ Leica Microsystems wurde vom TÜV SÜD für sein Qualitäts- und Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015 sowie im Bereich der Medizinprodukte nach DIN EN ISO 13485:2016 zertifiziert. Die Zertifizierung wurde im sogenannten Matrix-Zertifizierverfahren durchgeführt und gilt weltweit für alle Standorte von Leica Microsystems. 

Prof. Dr. Peter Schaff, CEO Division Business Assurance at TÜV SÜD, ließ es sich nicht nehmen, persönlich das Zertifikat im Rahmen einer kleinen Feierstunde in Wetzlar zu übergeben.

„Der Erfolg von Leica Microsystems basiert auf innovativen Produkten von höchster Qualität. Davon profitieren unsere Kunden in aller Welt“, so Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems. „Unsere neuerliche Zertifizierung unterstreicht die hohen Qualitätsstandards unserer Produkte und ist sichtbarer Beleg, dass bei uns ein nach objektiven Kriterien bewertetes, modernes Qualitäts- und Umweltmanagement praktiziert wird.“

Bei der Durchführung der Zertifizierung äußerten sich die TÜV SÜD Auditoren anerkennend zu den Qualitäts- und Umweltstandards und der hohen Reife der Managementsysteme von Leica Microsystems.

Der Zertifizierung vorausgegangen war die Harmonisierung und Einführung eines globalen Qualitäts- und Umweltmanagementsystems. TÜV SÜD ist nun globaler Ansprechpartner für Zertifizierung und Compliance und löst bei Leica Microsystems die bisherige Zusammenarbeit mit sechs verschiedenen Zertifizierungsstellen (notified bodies) weltweit ab.

Die aktuellen Zertifikate können auf der Homepage von Leica Microsystems unter der folgenden URL eingesehen werden:

https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/zertifikate/

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news-4797 Thu, 02 Aug 2018 22:00:00 +0000 Schnelle Lösung für hochwertige 3D-Tomographie https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/a-fast-solution-for-high-quality-3d-tomography/ Das ARTOS 3D-Ultramikrotom erweitert den Bereich für die 3D-Bildrekonstruktion für die zellbiologische Forschung Wetzlar, Deutschland. Das neue ARTOS 3D-Ultramikrotom ist eine leistungsstarke ARray-TOmographielösung für die 3D-Bildrekonstruktion von Leica Microsystems. Es setzt einen neuen Qualitäts- und Durchsatzstandard für Ultramikrotomschnitte, die für die 3D-Tomographie mit einem Licht- oder Rasterelektronenmikroskop (REM) bestimmt sind. Die einzigartige ARTOS 3D-Lösung erzeugt automatisch nanometerdünne serielle Schnittbänder mit äußerst konsistenten Schnittserien für die Array-Tomographische-Rekonstruktion von Probenvolumina biologischer Proben.

"Das ARTOS 3D ist ein Ultramikrotom, das an die sich entwickelnden Bedürfnisse der wissenschaftlichen Gemeinschaft angepasst wurde", sagt Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems. "Mit der ARTOS 3D-Lösung können Wissenschaftler serielle Schnitte für die 3D-Bildrekonstruktion erstellen und so kritische Forschungsfragen mit minimalem Zeitaufwand für die Probenpräparation beantworten."

Das neue ARTOS 3D-Ultramikrotom basiert auf dem bekannten EM UC7. Mittels speziell entwickeltem Diamantmesser werden die Schnittbänder auf das Substrat in einfachster Weise faltenfrei abgelegt. Die intelligenten Lösungen des gesamten Präparationsprozesses vereinfachen viele mühsame Arbeitsschritte von der Trägervorbereitung bis zur Beschichtung der Schnittbänder. Dadurch ermöglicht ARTOS 3D einen höheren Probendurchsatz. Es entfallen einige zeitaufwendige Arbeitsschritte, Fehler und Fehlstellungen werden reduziert.

Transparente Trägermaterialien können ebenfalls verwendet werden, so dass das ARTOS 3D Ultramikrotom auch hervorragend für die korrelative Mikroskopie geeignet ist. Die reproduzierbaren Ergebnisse ebnen den Weg für signifikante Fortschritte in der 3D-Bildrekonstruktion in der Zellbiologie. Dank kleiner Dimensionen der Wafersubstrate mit hoher Probendichte, können Sie mit ARTOS 3D mehrere Substrate mit Hunderten von Schnitten gleichzeitig in die REM-Kammer laden. Dieser optimierte Ansatz zur Bildgebung von ultradünnen Serienschnitten gewährleistet eine effiziente Nutzung Ihres SEM.

Das ARTOS 3D Ultramikrotom wird auf dem Microscopy & Microanalysis 2018 Meeting vom 05. bis 09. August in Baltimore, MD, USA, vorgestellt. Alle EM UC7 Ultramikrotome können auf das ARTOS 3D System aufgerüstet werden.

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news-4793 Mon, 16 Jul 2018 06:39:39 +0000 Eine erfolgreiche Partnerschaft wird gestärkt https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/a-successful-partnership-is-strengthened/ Das Bordeaux Imaging Center (BIC) und Leica Microsystems untermauern ihre Partnerschaft nun auch formell Das Bordeaux Imaging Center (BIC), Teil des Neuroscience Institute of Bordeaux, und Leica Microsystems verbindet seit 10 Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft. Als Ausdruck der Wertschätzung und des Willens, diese noch weiter auszubauen, wurde die Zusammenarbeit kürzlich mit einer Vereinbarung nun auch formell besiegelt.

Das Bordeaux Imaging Center unter der Leitung von Dr. Daniel Choquet war schon immer an der Spitze im Hinblick auf bildgebenden Verfahren, so dass eine Partnerschaft mit einem führenden Mikroskopieunternehmen sich bewährt hatte. Die bereits vor geraumer Zeit begonnene Zusammenarbeit ist nun auch auf eine offizielle Basis gestellt worden. Ziel der neuen Vereinbarung ist die Förderung und Etablierung des BIC als neue europäische Nanoskopie-Referenzseite für Leica Microsystems.

Dr. Daniel Choquet sagt: "Schon bei der Gründung unserer Core Facility im Jahr 2002 haben wir uns aufgrund der Qualität der von Leica Microsystems hergestellten Mikroskope und des hervorragenden Service für Leica Microsystems als unseren Hauptlieferanten für Instrumente entschieden. Im Laufe der Zeit hat sich unsere Zusammenarbeit zu einer engen Partnerschaft entwickelt. Die besten Instrumente auf dem neuesten Stand der Technik, ein reaktionsschnelles technisches Team und exzellenter Service sind für unsere Anwender der Schlüssel zum Erfolg. Bei Leica Microsystems finden wir dieses hohe Kompetenzniveau."

Zu den ersten Mikroskopiesystemen, die den Forschern am BIC zur Verfügung standen, gehörten ein konfokales Mikroskop und ein konfokales Multiphotonmikroskop, das sich ideal für die Abbildung von tiefer Gewebeschichten eignet, wie sie für die Hirnforschung erforderlich ist.  Später kamen weitere Lösungen von Leica hinzu, darunter elektrophysiologische Mikroskope, Videomikroskope und Probenvorbereitungsgeräte für die Elektronenmikroskopie.

Das Bordeaux Imaging Center eines der ersten weltweit, das den Forschern den Einsatz eines STED-Systems ermöglichte. Die STimulated Emission Depletion Mikroskopie, die Details bis zu einer Größe von 50 nm auflöst, war eine der vom Nobelpreis für Chemie 2014 anerkannten Techniken der Nanoskopie. Das TCS STED-System war das erste kommerziell erhältliche System, das diese bahnbrechende Innovation nutzte.

Christoph Thumser, Director Global Business Management bei Leica Microsystems, erklärt: „Diese Partnerschaft ist wichtig, nicht nur für die am BIC entwickelten Methoden und Werkzeuge der modernen Mikroskopie und zellulären Bildgebung, sondern auch für die Art und Weise, wie diese Technologien für biologische Untersuchungen eingesetzt werden. Insbesondere beim Verständnis der molekularen Wechselwirkungen und Funktionen des Gehirns und des Nervensystems. Ein besseres Verständnis dafür, wie bildgebende Technologien in der biomedizinischen Forschung eingesetzt werden können, ist für zukünftige Strategien und Innovationen von Leica Microsystems von entscheidender Bedeutung.“

Seit 10 Jahren profitieren Leica Nanoskopie-Lösungen von der engen Zusammenarbeit mit dem Bordeaux Neuroscience Institute, insbesondere mit Dr. Christel Poujol, Dr. Valentin Nagerl, Dr. Eric Hosy und Dr. Daniel Choquet.

Heute haben BIC-Anwender Zugang zu einer Vielzahl von Leica-Geräten, darunter die Vorzeigeprodukte SP8 STED 3X und die konfokalen 3D-Plattformen SR GSD. Mit beiden preisgekrönten Systemen lassen sich zelluläre Komponenten mit einer Auflösung abbilden, welche die Grenzen der Diffraktion des Lichts überschreitet und Details auflöst, die zuvor nicht sichtbar waren. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Geheimnisse der Zellstruktur und -funktion aufzudecken. Ebenso für das Verständnis der ursächlichen Faktoren für eine Vielzahl von Krankheiten und damit bei der Entwicklung von Therapien von zentraler Bedeutung.

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news-4790 Sun, 08 Jul 2018 22:00:00 +0000 Neue LMD Software 8.2 für Leica Mikrodissektionssysteme https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/new-lmd-software-82-for-leica-laser-microdissection-systems/ Verbesserte Bedienbarkeit und breiteres Anwendungsspektrum Leica Microsystems bringt die neueste Softwareversion 8.2 für Laser-Mikrodissektionsmikroskope auf den Markt. Die Laser-Mikrodissektion (LMD) wird eingesetzt, um mit Hilfe eines Lasers interessante Bereiche (ROI) aus mikroskopischen Proben zu isolieren. Die Dissektate werden dann gesammelt und können entweder durch molekularbiologische Methoden oder durch andere Mikroskopietechniken tiefer analysiert werden. 

Verbesserte Bedienbarkeit

Mit der LMD-Software Version 8.2 wird die Bedienbarkeit der LMD-Geräte weiter erhöht: Ein neues Feature für Kunden, die Hunderte und Abertausende gleichartiger Dissektate benötigen, ist das Tool "Draw Region". Der Benutzer muss nur eine interessante Region, z.B. ein Alzheimer-Plaque, in seiner Probe einkreisen und die Software stellt diese als Vorlage ein, um alle anderen Plaques im Sichtfeld automatisch zu finden. 

Final Pulse

Außerdem wird mit der neuen Softwareversion der neue Schneidemodus "Final Pulse" eingeführt: In diesem Modus schneidet der Laser nicht die gesamte gezeichnete Linie mit der gleichen Lasereinstellung, wie es normalerweise der Fall wäre. Stattdessen schießt der Laser am Ende des Schnittes einen Endpuls mit größerem Strahl-Durchmesser, so dass das Präparat in das Auffanggefäß "heruntergedrückt" wird. Dieser Schneidemodus hilft bei der Handhabung anspruchsvoller Proben und erhöht die Sammelrate.

Erweiterung des Anwendungsspektrums

Der zweite Schwerpunkt der neuesten Softwareversion ist die Erweiterung des Anwendungsspektrums für die Lasermikrodissektion: Beispielsweise erzeugt das "Grid-like Drawing Tool" ein regelmäßiges Raster auf dem Proben-Bild. Jedes einzelne Rechteck kann dann ausgeschnitten und einem eigenen Auffanggefäß (z.B. in einer 96-Well-Platte) zugeordnet werden. Dieses neue Werkzeug ist sehr nützlich für pharmazeutische Screenings mit hohem Durchsatz, da die Probe systematisch und automatisch präpariert werden kann.

Außerdem wurde der Auto Detection Mode (ADM, früher bekannt als AVC - Auto Vison Control) zur automatischen ROI-Erkennung grundlegend überarbeitet. Der Anwender kann nun bis zu drei verschiedene Erkennungsparameter z.B. im Hellfeld-Modus oder verschiedene Fluoreszenzsignale kombinieren. Diese Funktion ermöglicht es dem Anwender, anspruchsvolle Experimente wie z.B. für das Genome Architecture Mapping (GAM) zu definieren.

Neben diesen großen Verbesserungen gibt es noch einige kleinere Änderungen, die den Arbeitsablauf der Lasermikrodissektion vereinfachen. Darüber hinaus ist die Leica LMD-Software jetzt auch mit der High-End-Monochrom-Kamera DFC7000 GT kompatibel.

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news-4725 Tue, 03 Jul 2018 22:00:00 +0000 Finden Sie Verunreinigungsquellen schnell mit der neuen Leica Lösung für technische Sauberkeitsanalysen https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/new-leica-cleanliness-solution-identify-contamination-sources-quickly/ 2-in-1-System für die visuelle und chemische Partikelanalyse Wenn es darum geht Verunreinigungsquellen zu entdecken, darf keine Zeit verschwendet werden. Die Cleanliness Expert Sauberkeitslösung von Leica Microsystems ermöglicht Ihnen jetzt eine noch umfassendere Partikelanalyse. Die Lösung erkennt, zählt, analysiert und klassifiziert Partikel automatisch. Zeitgleich kann die genaue Partikelzusammensetzung ermittelt werden. Das hilft Ihnen dabei das potenzielle Schadensrisiko eines Partikels besser einschätzen zu können. Bei der Suche nach der Verunreinigungsquelle sparen Sie so bis zu 90% Arbeitszeit ein. Die gesamte Analyse kann unkompliziert vom selben Arbeitsplatz aus durchgeführt werden.

Warum ist das so wichtig?

Verunreinigungen können sich nachteilig auf die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer Ihrer Produkte auswirken. Es ist daher wichtig alle relevanten Informationen über einen Partikel in Sekundenschnelle zu gewinnen. So können Sie Verunreinigungen schneller eliminieren und die immer strenger werdenden VDA-19- und ISO-Normen einhalten. Eine schnellere Identifizierung der Partikelquelle ist zudem sehr kosteneffizient.

Wie funktioniert diese neue Sauberkeitslösung?

Durch die Kombination aus Mikroskopie und Laserspektroskopie. Hierfür wird ein DM6 M Materialmikroskop mit dem LIBS-System (LIBS, kurz für Laser Induced Breakdown Spectroscopy), sowie der Cleanliness Expert Software von Leica erweitert. Diese 2-in-1-Lösung ermöglicht es Ihnen die visuelle und chemische Analyse mit nur einem einzigen Gerät durchzuführen.

Reduzieren Sie Ihren Sauberkeitsanalyse-Workflow auf einen Schritt und vermeiden Sie kostspielige, nachgelagerte Analyseverfahren via Elektronenmikroskope (SEM/EDS).

Ihre Vorteile mit der neuen Sauberkeitslösung von Leica:

  • Schnelle Ermittlung der Verunreinigungsquelle durch automatische chemische Analyse
  • Weniger Kosten- und Zeitaufwand durch die interne Durchführung aller Schritte
  • Reduzierung bzw. Eliminierung von weiterführenden SEM-/ EDS-Analysen:
    - Probenvorbereitung und Übertragung der Filter auf andere Geräte entfallen
    - Kein erneutes Lokalisieren des relevanten Bereichs oder Systemjustage notwendig

Beschleunigen und vereinfachen Sie Ihre Sauberkeitsanalyse. Erfahren Sie online mehr zu unserer neuen 2-in-1-Lösung Cleanliness Expert mit LIBS, oder kontaktieren Sie Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter von Leica Microsystems.

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news-4616 Sun, 01 Jul 2018 22:00:00 +0000 Partikel auf Filtern schnell und einfach zählen https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/count-particles-on-filters-quickly-and-easily/ Leica Microsystems präsentiert eine neue Sauberkeitsanalyselösung Die neue Cleanliness Expert Software von Leica Microsystems ist jetzt verfügbar. Mit dieser benutzerfreundlichen Software haben Sie das optimale Werkzeug für die Sauberkeitsanalyse. Sie können Analyseergebnisse reproduzieren und gewinnen dadurch Sicherheit in Ihren spezifischen Anwendungen.

Profitieren Sie von einer einzigartigen und anpassbaren Workflow-Lösung mit der neuen Cleanliness Expert Software:

  • Zeitersparnis durch Analyse mehrerer Filter pro Charge
  • Bestimmung technischer Sauberkeit nach internationalen Standards und eigenen Vorgaben 
  • Expertise zweier renommierter Unternehmen: Leica Microsystems und PALL (Hersteller von Waschkammern und Filtern) bieten gemeinsam eine einzigartige, integrierte Workflow-Lösung für die Bauteilsauberkeit an.

Hersteller und Zulieferer im Bereich Automotive und anderswo haben immer striktere Vorgaben für die Bauteilsauberkeit zu erfüllen, weil diese im Endeffekt die Leistung, Lebensdauer und Gesamtqualität des Endproduktes beinflusst. Zudem werden internationale und regionale Normen stets strenger. Machen Sie es sich also zum Vorteil mit der Cleanliness Expert Software Ergebnisse in der Sauberkeitsanlayse schnelle, präzise und zuverlässige zu erzielen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem lokalen Leica Microsystems Außendienstmitarbeiter oder auf unserer Webseite zur Softwarelösung Cleanliness Expert.

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news-4780 Sun, 17 Jun 2018 22:00:00 +0000 Smarter Assistent für Zelllabore sorgt für bessere Qualität und Zeitersparnis https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/smart-assistant-for-cell-labs-ensures-better-quality-results-and-saves-time/ Wie geht es meinen Zellen? PAULA, der weltweit erste Personal AUtomated Lab Assistant, kennt die Antwort jederzeit! Wetzlar, Deutschland. PAULA, der weltweit erste Personal AUtomated Lab Assistant von Leica Microsystems steht bereit, um Anwendern im Zelllabor zu helfen. Als neues Mitglied des Teams ist PAULA in der Lage, eine Vielzahl von zeitraubenden, täglichen manuellen Aufgaben zu übernehmen, die in jedem Zelllabor durchgeführt werden. So ist PAULA in der Lage, zuverlässige Konfluenz-Checks mit systematisch gleichbleibender Qualität durchzuführen und auch für eine große Anzahl von Zelllinien automatisch eine lückenlose Dokumentation zu erstellen. Im Netzwerk eingebunden haben Sie jederzeit und überall Zugriff auf die Zelllinien und deren Charakteristika. PAULA kann Zellkulturen rund um die Uhr überwachen, auch innerhalb eines Inkubators, und Ihnen Nachrichten senden, wenn die Zellen einen vordefinierten Zustand erreichen. So wissen Sie genau, wann die Zellen für den nächsten Arbeitsschritt bereit sind.

"PAULA ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Leica Microsystems von einer vormals technologieorientierten Denkweise - bei dem der technologische Fortschritt das Design motivierte - zu einer anwenderorientierten und in diesem Fall gar auf die Probe zentrierten Anwendung übergeht", sagt Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems. "Aus Anwendersicht reduziert PAULA die Anzahl der manuellen, zeitaufwendigen und oft fehleranfälligen Arbeitsschritte erheblich, die für die Durchführung von Life-Science-Experimenten notwendig sind. Es ist einfach eine neue Arbeitsweise mit einem smarten Assistenten an Ihrer Seite", so Lusser. "PAULA markiert zugleich eine neue Ära für das Labor, denn es ist einfach eine neue Art von serviceorientierter digitaler Lösung für Forscher.“

Schon nach wenigen Tagen wird PAULA zum festen Bestandteil jedes Teams. Alle profitieren von der Unterstützung, da PAULA Zeit für wertvolle wissenschaftliche Arbeiten freisetzt. Konsequente und regelmäßige Kontrollen der Zelllinien erhöhen die Qualität des Zellstatus und der Dokumentation und unterstützen reproduzierbarere Analysen und Ergebnisse. PAULA ist sogar intelligent genug, um neue Aufgaben zu lernen, wenn neue Anwendungen und Workflows von Leica Microsystems bereitgestellt werden.

PAULA basiert auf einem einzigartigen optischen Aufbau (Patent angemeldet), das Mehrkanal-LED-Fluoreszenz und Phasenbeleuchtung mit höchster optischer Qualität und Robustheit kombiniert, da keine beweglichen Teile benötigt werden. Der Platzbedarf ist extrem gering, so dass mehrere PAULA-Systeme in einem Inkubator platziert werden können, um Zellen permanent zu überwachen. Auf dem Labortisch bietet PAULA eine schnelle und komfortable Handhabung einer Vielzahl von Zellkulturflaschen. Der einzigartige, integrierte Barcodeleser macht die zeitaufwändige und fehleranfällige Erfassung von Proben vor der Messung überflüssig.

PAULA kann über handelsübliche Geräte wie Tablets oder PCs ferngesteuert werden. So kann der Anwender jederzeit und von jedem Ort aus überprüfen, wie es seinen Zellen geht. Es ist also endlich soweit, dass Zelllaborforscher nicht mehr an Wochenenden oder Feiertagen ins Labor fahren müssen, nur um den Status ihrer Zellen zu überprüfen.

PAULA ist ein willkommenes, neues Mitglied für jedes Team. Denn dann kann man einfach PAULA fragen - Wie geht es meinen Zellen heute?

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news-4761 Sun, 06 May 2018 22:00:00 +0000 Neues Leica Microsystems Referenzzentrum ist das erste seiner Art in Israel https://www.leica-microsystems.com/de/unternehmen/news/details/article/new-leica-microsystems-reference-site-is-first-of-its-kind-in-israel/ Die neue Partnerschaft zwischen Leica Microsystems und der Bar-Ilan Universität, Ramat-Gan, Israel, wurde offiziell ins Leben gerufen Wetzlar, Deutschland. Leica Microsystems gibt eine neue Kooperation mit der Bar-Ilan Universität, Ramat-Gan, Israel, bekannt. Die Vereinbarung hat die Förderung zum Ziel, Bar-Ilan als neuen Referenzstandort für Leica Produkte und Workflows zu etablieren. Als Teil des Mina und Everard Goodman Life Sciences Faculty Light Microscope Imaging Center ist das Leica Referenzlabor die erste Einrichtung dieser Art im Bereich der Mikroskopie in Israel.

Durch die Zusammenarbeit wird an der Fakultät hochmoderne Mikroskopie ermöglicht, wozu auch mehrere Konfokalmikroskope gehören. Darunter ein Leica TCS SP8 STED 3X Super-Resolution-System, mit dem die Forscher die Auflösungsgrenzen der herkömmlichen Mikroskopie überwinden können. Damit wird die Tür zu wissenschaftlichen Partnerschaften mit internationalen Forschern über das Referenznetzwerk von Leica Microsystems geöffnet.

Neue Produkte, wie das Leica DMi8 S System für Advanced Live Cell Imaging, werden ebenso in diesem Weltklasse-Mikroskopiezentrum zu sehen sein. Ein Instrument für Laser-Mikrodissektion steht ebenfalls im Imaging Center zur Verfügung und erlaubt eine hochmoderne Probenvorbereitung im Rahmen des Mikroskopie-Workflows.

Junge und dynamische Forscher haben die Möglichkeit, die Leica-Produkte für ihre vielfältige Forschung zu nutzen. Ihr wertvolles Feedback wird der gesamten wissenschaftlichen Community für die zukünftige Produktentwicklung zugute kommen.

"Die Bar-Ilan Universität freut sich sehr über die Unterzeichnung dieser Vereinbarung, die eine mehrjährige enge und ergiebige Zusammenarbeit gewährleistet. Sie wird die bahnbrechende Forschung unserer Fakultät in allen Disziplinen der Biologie und Medizin weiter fördern. Wir sind der festen Überzeugung, dass dies eine einzigartige Gelegenheit ist, die Forschung in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Medizin weiter voranzutreiben und zu entwickeln", sagte Professor Shulamit Michaeli, Vizepräsident für Forschung. "Eben diese Gebiete stehen im Mittelpunkt unserer Mission an der Bar-Ilan-Universität." 

Vanessa Lurquin, Director EMEA Sales Core Facilities, erklärt: "Wir freuen uns über diese Vereinbarung. Bar-Ilan und Leica Microsystems streben gemeinsam nach Exzellenz in Forschung und Produktinnovationen. Diese Partnerschaft wird die Weiterentwicklung beider Seiten fördern und uns gemeinsam auf eine neue Erfolgsstufe führen."

Über die Bar-Ilan Universität

Seit ihrer Gründung im Jahr 1955 hat sich die Bar-Ilan Universität zu einem aufstrebenden Campus mit 17.000 Studenten entwickelt. Ihre Pionierleistungen in der Wissenschaft und in allen Bereichen des menschlichen Handelns haben die Landkarte des Staates Israel unauslöschlich geprägt. In den letzten Jahren hat die Universität viel in die Entwicklung von Wissenschaft, Technik und Medizin investiert. Ein Beispiel dafür ist die Mina and Everard Goodman Faculty of Life Sciences, an der heute mehr als 50 Forschungsleiter sowie 350 technische Mitarbeiter und Doktoranden forschen. Die Universität Bar-Ilan ist auf dem Weg in eine neue Phase eines sich wandelnden Wachstums durch die Einrichtung von Forschungszentren für aktuelle Herausforderungen, die Einbeziehung innovativer Lehrmethoden, die Intensivierung der globalen Öffentlichkeitsarbeit sowie die Einbeziehung proaktiver Gemeinschaftsbeziehungen. Ziel ist es, den Begriff der "Exzellenz" über die hergebrachten Grenzen hinaus zu fördern, mit Auswirkungen auf das Leben und die Menschen.

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