Eine erfolgreiche Partnerschaft wird gestärkt

Das Bordeaux Imaging Center (BIC), Teil des Neuroscience Institute of Bordeaux, und Leica Microsystems verbindet seit 10 Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft. Als Ausdruck der Wertschätzung und des Willens, diese noch weiter auszubauen, wurde die Zusammenarbeit kürzlich mit einer Vereinbarung nun auch formell besiegelt.

Das Bordeaux Imaging Center unter der Leitung von Dr. Daniel Choquet war schon immer an der Spitze im Hinblick auf bildgebenden Verfahren, so dass eine Partnerschaft mit einem führenden Mikroskopieunternehmen sich bewährt hatte. Die bereits vor geraumer Zeit begonnene Zusammenarbeit ist nun auch auf eine offizielle Basis gestellt worden. Ziel der neuen Vereinbarung ist die Förderung und Etablierung des BIC als neue europäische Nanoskopie-Referenzseite für Leica Microsystems.

Dr. Daniel Choquet sagt: "Schon bei der Gründung unserer Core Facility im Jahr 2002 haben wir uns aufgrund der Qualität der von Leica Microsystems hergestellten Mikroskope und des hervorragenden Service für Leica Microsystems als unseren Hauptlieferanten für Instrumente entschieden. Im Laufe der Zeit hat sich unsere Zusammenarbeit zu einer engen Partnerschaft entwickelt. Die besten Instrumente auf dem neuesten Stand der Technik, ein reaktionsschnelles technisches Team und exzellenter Service sind für unsere Anwender der Schlüssel zum Erfolg. Bei Leica Microsystems finden wir dieses hohe Kompetenzniveau."

Zu den ersten Mikroskopiesystemen, die den Forschern am BIC zur Verfügung standen, gehörten ein konfokales Mikroskop und ein konfokales Multiphotonmikroskop, das sich ideal für die Abbildung von tiefer Gewebeschichten eignet, wie sie für die Hirnforschung erforderlich ist.  Später kamen weitere Lösungen von Leica hinzu, darunter elektrophysiologische Mikroskope, Videomikroskope und Probenvorbereitungsgeräte für die Elektronenmikroskopie.

Das Bordeaux Imaging Center eines der ersten weltweit, das den Forschern den Einsatz eines STED-Systems ermöglichte. Die STimulated Emission Depletion Mikroskopie, die Details bis zu einer Größe von 50 nm auflöst, war eine der vom Nobelpreis für Chemie 2014 anerkannten Techniken der Nanoskopie. Das TCS STED-System war das erste kommerziell erhältliche System, das diese bahnbrechende Innovation nutzte.

Christoph Thumser, Director Global Business Management bei Leica Microsystems, erklärt: „Diese Partnerschaft ist wichtig, nicht nur für die am BIC entwickelten Methoden und Werkzeuge der modernen Mikroskopie und zellulären Bildgebung, sondern auch für die Art und Weise, wie diese Technologien für biologische Untersuchungen eingesetzt werden. Insbesondere beim Verständnis der molekularen Wechselwirkungen und Funktionen des Gehirns und des Nervensystems. Ein besseres Verständnis dafür, wie bildgebende Technologien in der biomedizinischen Forschung eingesetzt werden können, ist für zukünftige Strategien und Innovationen von Leica Microsystems von entscheidender Bedeutung.“

Seit 10 Jahren profitieren Leica Nanoskopie-Lösungen von der engen Zusammenarbeit mit dem Bordeaux Neuroscience Institute, insbesondere mit Dr. Christel Poujol, Dr. Valentin Nagerl, Dr. Eric Hosy und Dr. Daniel Choquet.

Heute haben BIC-Anwender Zugang zu einer Vielzahl von Leica-Geräten, darunter die Vorzeigeprodukte SP8 STED 3X und die konfokalen 3D-Plattformen SR GSD. Mit beiden preisgekrönten Systemen lassen sich zelluläre Komponenten mit einer Auflösung abbilden, welche die Grenzen der Diffraktion des Lichts überschreitet und Details auflöst, die zuvor nicht sichtbar waren. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Geheimnisse der Zellstruktur und -funktion aufzudecken. Ebenso für das Verständnis der ursächlichen Faktoren für eine Vielzahl von Krankheiten und damit bei der Entwicklung von Therapien von zentraler Bedeutung.

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