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Antiker Farbenrausch

Jeder hat schon antike Marmorskulpturen in ihrer blendend weißen Schönheit bewundert. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Statuen der Griechen und Römer keineswegs weiß, sondern mit aufwändi-gen Ornamenten und kostbaren Farben verziert waren. Mineralien wie der blaue Azurit oder der grüne Malachit wur-den fein zermahlen und mit Bindemitteln wie Ei oder Kasein angerührt. Die Farbigkeit der Skulpturen steigerte deren Plastizität und gab dem Betrachter wichtige Hinweise zum Verständnis des Kunstwerkes. Die Ny Carlsberg Glyptotek  in Kopenhagen ist federführend im Copenhagen Polychromy Network (CPN), einem interdisziplinären Forschungsteam, das bereits wichtige Forschungsergebnisse geliefert hat. Das aktuelle Projekt hat zum Ziel, die Skulpturen der Glyptotek zu erforschen und alle Spuren von Farbe zu dokumentieren. Dazu ist bereits ein Operationsmikroskops Leica M651 im Einsatz. Inzwischen arbeitet die Konservatorin Maria Louise Sargent auch mit einem Digitalmikroskop Leica DVM3000.

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