Kontaktieren Sie uns

Die Universität New York erwirbt das 100. Leica Weißlichtlaser-Konfokalmikroskop für die Morphologie-Forschung

Mannheim, Deutschland. Die Biologische Fakultät der Universität New York wurde mit dem 100. Leica TCS SP8 X, einem hochmodernen Konfokalmikroskop mit Weißlichtlaser, ausgestattet. Das System bietet völlige spektrale Freiheit für Fluoreszenzexperimente. Bei Lebendzellstudien sorgt die Kombination aus hoher Sensitivität und niedriger Lichtdosis für eine lange Lebensfähigkeit der Proben. Assistenzprofessor Dr. Lionel Christiaen nutzt das neue System seit Feburar 2013 im Zentrum für Entwicklungsgenetik zur Erforschung gewebespezifischer genregulatorischer Netzwerke und wie diese das Zellverhalten während der Morphogenese kontrollieren und koordinieren.

„Wir studieren die Migration von Zellen des kardiogenen Mesoderms. Als Modelsysteme dienen Embryos der Seescheide Ciona Intestinalis. Für Lebendzellaufnahmen eignet sich das Leica TCS SP8 X, weil sein Weißlichtlaser bei niedriger Laserleistung größere spektrale Freiheit bietet“, erklärt Dr. Christiaen.

Höhere Sensitivität erreicht das Instrument durch das Zusammenwirken des akustooptischen Strahlteilers Leica AOBS, des Spektraldetektors und des Hybrid-Detektors Leica HyDTM für Einzelphotonenzählung. Darüber hinaus ermöglicht der resonante Scanner von Leica Microsystems eine hohe Scangeschwindigkeit bei der Bildaufnahme. Auch lässt sich der Weißlichtlaser präzise auf die jeweils optimale Anregungswellenlänge von Fluoreszenzfarbstoffen anpassen.

Die Entscheidung für das Leica TCS SP8 X fiel laut Christiaen nach einem umfassenden Vergleich des technischen Designs und der Flexibilität mehrerer Konfokal- und Spinning-Disk-Systeme.

Related Images