DVM6: Alles im Blick, alles im Griff

Herr Foroughi, warum ist es wichtig, bei der Mikroskopie auch die Ergonomie buchstäblich nicht aus den Augen zu verlieren?

Ganz einfach: Nur wer entspannt ist, macht keine Fehler. Der typische Einsatzbereich des DVM6 ist in der Regel die Qualitätskontrolle beispielweise in der Automobil- oder Elektronikindustrie. Da wandern mitunter pro Tag Dutzende von Proben über den Tisch. Jede muss sorgfältig überprüft und mit ausgedruckten Referenzbildern verglichen werden. Bei einem Okularmikroskop muss das Auge dabei immer wieder neu fokussieren: Blick durchs Okular auf die Probe, Blick auf die Ausdrucke neben dem Mikroskop. Diesen ständigen Wechsel hält kein Mensch über längere Zeit ohne Konzentrationsdefizite aus.

Der Monitor ist offensichtlich die optimale Benutzerschnittstelle bei der Inspektion großer Stückzahlen. Was hat das DVM6 hinsichtlich der Ergonomie noch zu bieten?

Eine ganze Menge. Beispielsweise die Einhand-Bedienung. Im laufenden Betrieb lassen sich Objektive mit nur einer Hand wechseln, und der intelligente manuell-motorisierte Hybridantrieb für Probentisch und Fokustrieb sorgt für weiteren Komfort.

Apropos Objektive: Bei der Inspektion werden ja meist unterschiedliche Vergrößerungsfaktoren benötigt, vom generellen Überblick bis zur Kontrolle feinster Details. In vielen Labors sind dafür unterschiedlich Mikroskope im Einsatz, kann das DVM6 auch hier punkten?

Das Vergrößerungsspektrum dieses Mikroskops ist so bemessen, dass sich sowohl makroskopische als auch mikroskopische Inspektionen durchführen lassen. Der Wechsel erfolgt in Sekundenschnelle. Möglich macht dies das 16:1 Zoom. In Verbindung mit der passenden Objektivauswahl sind Vergrößerungen von 12x bis zu 2350x möglich. Nicht zu vergessen: Durch den Autofokus mit der Option auf kontinuierliches Nachführen entfällt auch das manuelle Scharfstellen.

Mit diesem Mikroskop lässt sich offenbar viel Zeit sparen. Und da es sich um ein digitales System handelt, drängt sich natürlich die Frage nach der Software-Anbindung auf.

Unsere Softwarepaket LAS X ist die optimale Ergänzung des DVM6, vor allem bei sich wiederholenden Aufgaben. Das System speichert alle Einstellungen automatisch im Hintergrund. Dabei sorgen die kodierten Funktionen stets für präzise, zuverlässige und fehlerfreie Daten.

Ein technisch so hoch angesiedeltes Instrument wie das DVM6 erfordert doch sicher eine umfangreiche Einarbeitungszeit, oder?

Ganz im Gegenteil: Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten und beschränkt sich für den typischen Anwender auf wenige Handgriffe. Dieser Pragmatismus hat einen einfachen Grund: Er spart Zeit und sichert kontinuierlich präzise Ergebnisse. Und das ist letztlich das, was zählt.

Related Images