Ausbildungsmikroskope für Schüler oder StudentenAusbildungsmikroskope für Schüler oder Studenten

Was Sie bei der Auswahl von Ausbildungsmikroskopen für Schüler oder Studenten berücksichtigen sollten

Bei Ausbildungsmikroskopen, die oft jeden Tag im Einsatz sind, spielen praktische Aspekte wie Größe, Gewicht, Verkabelung und Konstruktion eine sehr wichtige Rolle. Und genau diese Details sollten bereits berücksichtigt werden, bevor die endgültige Entscheidung für ein Gerät und das entsprechende Zubehör getroffen wird. 

Wenn Ausbildungsmikroskope mit Bedacht ausgewählt werden, lassen sich junge Menschen umso leichter faszinieren von den Einblicken in den Mikrokosmos – und dadurch dem ein oder anderen die Perspektive für einen eine berufliche Zukunft in der Wissenschaft eröffnen. 

Unterrichtsumgebung: In welcher räumlichen Umgebung werden die Mikroskope verwendet?

Unserer Erfahrung nach gibt es zwei Arten von Unterrichtsräumen. 

Das Labor / Nasslabor.

Mikroskope werden einmal aufgestellt und verbleiben dauerhaft an ihrem Platz. Sie stehen auf langen Tischen mit meist nur wenig Platz zwischen den Reihen.

  • Kabel: Je weniger Kabel vorhanden sind, desto besser. Denn die Schüler und Studenten können sich beim Hinsetzen mit ihren Armen oder Taschen in den Kabeln verfangen und dadurch die Mikroskope verrücken.

Der Unterrichtsraum mit Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Die Mikroskope werden zu Beginn des Unterrichts auf der Arbeitsfläche aufgestellt und am Ende wieder verstaut.

  • Größe: Reicht der Platz, um alle Mikroskope zu verstauen? Nach Möglichkeit sollte zwischen den Instrumenten so gelagert sein, dass sie sich nicht gegenseitig berühren. Sollte das nicht möglich sein, sollte zumindest der Kontakt von beweglichen Teilen vermieden werden.
  • Gewicht: Da die Mikroskope zu Beginn und zum Ende des Unterrichts bewegt werden, sollte eine Person das Gerät problemlos tragen können. Achten Sie auch auf die Konstruktion – es kann durchaus schwierig sein, ein Mikroskop ohne Griff sicher zu transportieren.
  • Kabel: Wenn Kabel von den Mikroskopen herabhängen, können sie sich sowohl im Aufbewahrungsplatz als auch beim Transport zur Arbeitsfläche verheddern. Es ist nicht schwer vorzustellen, was passiert, wenn dreißig Schüler Mikroskope herumtragen und dabei Stecker hinter sich herziehen und darüber stolpern.

Sowohl für Labore als auch für Unterrichtsräume mit Aufbewahrungsmöglichkeiten sollten auch die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit berücksichtigt werden: Ändern sich die Umgebungsbedingungen häufig, sind Mikroskopbeschichtungen, die eine Ausbreitung von Bakterien verhindern, von enormem Vorteil. Idealerweise sind die Instrumente auf Schimmelpilzbildung getestet.

Konstruktion des Mikroskops

Ausbildungsmikroskope gehen Tag für Tag durch viele Hände. Sie sind jahrelang im Einsatz und sollten deshalb auch eine robuste Konstruktion aufweisen.

  • Wartung: Die Instandhaltung der Mikroskope muss einfach sein. Ausbildungsmikroskope sollten sich leicht reinigen und warten lassen. Ein Vor-Ort-Service kann im Bedarfsfall sehr hilfreich sein.
  • Robustheit: Mikroskope sollten möglichst keine filigranen Details aufweisen. Der Sockel muss fest und sicher auf der Arbeitsfläche stehen. Ausbalancierte Geräte stehen stabil und wackeln nicht. Je weniger abnehmbare Teile umso besser, damit auch der nächste Schüler oder Student noch alle Teile zur Verfügung hat.
  • Langlebigkeit: Hier kommt die Qualität der Materialien, aus denen ein Mikroskop gefertigt ist, zum Tragen. Je länger Mikroskope keine oder nur wenige Abnutzungserscheinungen zeigen, desto länger werden die Schüler und Studenten sie pfleglich behandeln. Ein neuer Kratzer auf einer ohnehin zerkratzten Oberfläche ist weniger schlimm, als der erste Kratzer. Robuste Materialien und gute Verarbeitung sind ein großes Plus.
  • Leichtgängigkeit: Bewegliche Teile sollten sich leicht und ohne großen Kraftaufwand positionieren lassen.
  • Beschriftung: Gut beschriftete Mikroskopkomponenten helfen Schülern und Studenten, mit den Mikroskopen richtig umzugehen und es korrekt zu bedienen.

Spaß beim Lernen und Lehren

Schüler und Studenten lernen am besten, wenn sie dabei Spaß haben. Mikroskopieunterricht hat das Potenzial, Kinder und Jugendliche in seinen Bann zu ziehen. Denn die Welt, die sich ihnen durch die Okulare eröffnet, ist eine völlig neue. Für viele von ihnen ist die Entdeckung des Mikrokosmos ein richtiges Abenteuer. Für den Spaßfaktor sind zwei Dinge essentiell:

  • Benutzerfreundlichkeit: In wenigen Schritten zum visuellen Erlebnis. Das motiviert die Schüler und Studenten und spart den Lehrkräften Zeit bei der Einstellung der Instrumente zu helfen. Gute wenige aber gut beschriftete abnehmbare Teile erleichtern ebenfalls die Bedienung der Instrumente.
  • Eindrucksvolle Bilder: Die optische Leistung, einschließlich Kamera, ist das entscheidende Merkmal eines Mikroskops. Eine hochwertige Optik liefert kontrastreiche, farbenfrohe Bilder in guter Auflösung – und damit den Schülern und Studenten den Blick in eine andere Welt. Klare, scharfe Bilder sorgen zudem dafür, dass die Aufmerksamkeit nicht nachlässt.

Mikroskopleistung und Zubehör

Die Auswahl des Mikroskops hängt natürlich auch vom Unterrichtsinhalt und von dem Kursniveau oder der Klassenstufe ab. Zubehör: Mikroskope können mit Zubehör ausgestattet und damit perfekt an die Anforderungen ihres eigentlichen Einsatzwecks angepasst werden. Dazu zählen bestimmte Kontrasteverfahren, wie beispielsweise die Polarisation für den Geologieunterricht. Eine LED-Beleuchtung hat eine so lange Lebensdauer, dass – im Gegensatz zur Halogenbeleuchtung – keine Leuchtmittel gewechselt werden müssen. In der zunehmend digitalisierten Mikroskopie spielen auch Kameras und Software eine wichtige Rolle. Heutzutage gibt es Kameras, die sogar einen eigenen Wi-Fi-Hotspot bereitstellen, über den Schüler und Studenten mit mobilen Endgeräten oder Laptops auf die Bilder zugreifen können. Klassenstufe: Mikroskope für den Biologieunterricht in Gymnasien müssen nicht dieselben Funktionen wie Mikroskope für fortgeschrittene Pathologiekurse an Universitäten besitzen. Diese Matrix gibt einen Überblick darüber, welche Mikroskope von Leica Microsystems für die drei Bildungsstufen geeignet sind. Budget: Last, but not least, darf auch das verfügbare Budget nicht außer Acht gelassen werden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bedarf immer sorgfältiger Überlegungen. In den vielen Jahren, in denen wir mit Lehrkräften gesprochen haben, haben wir eins gelernt: Für Schüler und Studenten ist nichts frustrierender, als miserable Bilder ohne jede Aussagekraft. Für eine Lehrkraft dagegen gibt es nichts Schöneres als zu sehen, wie Schüler und Studenten vom Blick in das Mikroskop und dem, was sie darin sehen, fasziniert sind. Daher lautet unser persönlicher Ratschlag: Sparen Sie nie an der optischen Leistung. Nur tolle Bilder können begeistern.

Zusammenfassung

Folgende Fragen helfen Ihnen das Mikroskop auszuwählen, das Ihre Anforderungen am besten erfüllt. 

  1. Wo werden die Mikroskope eingesetzt und aufbewahrt? Werden sie oft transportiert?
  2. Wie robust sind die Instrumente? Sind sie für die tägliche Nutzung geeignet? Und lassen sich bewegliche Teile leicht handhaben?
  3. Wie einfach können die Mikroskope bedient werden? Können Schüler und Studierende schnelle Ergebnisse erzielen, die sie begeistern? Dieser Effekt sollte nicht unterschätzt werden: Je einfacher beeindruckende Bilder gesehen werden können, desto mehr Spaß haben Schüler und Studierende.
  4. Für welchen Unterricht wird das Mikroskop verwendet? Wird spezielle Ausrüstung benötigt? Wenn ja, welche?

Wenn Sie uns Ihre Gedanken oder Erfahrungen mitteilen möchten oder Fragen haben, senden Sie bitte eine E-Mail an Vince Vaccarelli, Produktmanager für Ausbildungsmikroskope bei Leica Microsystems: vince.vaccarelli@leica-microsystems.com.

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