Von Mikro bis Makro: Seit 20 Jahren arbeiten das IGBMC und Leica Microsystems zusammen

Straßburg, 3. November. Das Institut de Génétique et Biologie Moléculaire et Cellulaire (IGBMC) und Leica Microsystems arbeiten seit 20 Jahren zusammen. Diesen Anlass feierten Vertreter mit Präsentationen und wissenschaftlichen Vorträgen zu erfolgreichen Projekten aus dieser Partnerschaft. Die langjährige Allianz zwischen einem der führenden Zentren für biomedizinische Forschung in Europa und dem Pionierunternehmen für Mikroskopie wurde zuletzt Anfang dieses Jahres verlängert. Beide Parteien sind zuversichtlich, auch in Zukunft gemeinsam bahnbrechende Lösungen im Bereich der Mikroskopie zu entwickeln.

Die Zusammenarbeit hat bisher zu einer Reihe bedeutender Entwicklungen geführt, von Makroskopie-Instrumenten wie den Fluoreszenzmakroskopen, einschließlich eines Modells für die konfokale Makro-Bildgebung, bis hin zu speziellem Zubehör für die Stereomikroskopie und die Lichtmikroskopie. Die wertvollen Erkenntnisse der IGBMC und die gezielte Prüfung mit biologischen Proben ermöglichten es Leica Microsystems, im wahrsten Sinne des Wortes „innovative“ Produkte auf den Markt zu bringen. Die neu entwickelten Instrumente werden inzwischen von einer breiten wissenschaftlichen Gemeinschaft hoch geschätzt und haben eine bedeutende Rolle für die Veröffentlichung zahlreicher wissenschaftlichen Arbeiten gespielt. 

Ein herausragendes Projekt ist etwa das Projekt 2005 zur Entwicklung des Leica Macro Fluo, das für die komfortable Beobachtung von Tier- und Pflanzenmaterial entwickelt wurde. Aufgrund der einfachen Bedienung und der Eignung des Macro Fluo zur Aufnahme einer Vielzahl von Proben unter bestimmten Bedingungen über einen längeren Zeitraum, wird es für den Einsatz auf der Internationalen Raumstation in Betracht gezogen. In jüngster Zeit führte die Zusammenarbeit auch zur Entwicklung von speziellem Zubehör für die Lightsheet-Mikroskopie.

Die Veranstaltung, an der Mitglieder des IGBMC, lokale Wissenschaftler sowie ein Team von Leica Microsystems teilnahmen, wurde von Professor Séraphin eröffnet.

„Eine der Besonderheiten unseres Instituts besteht in der großen Bandbreite unseres Engagements, von Atomen bis hin zu Tieren, und wir müssen auf jeder Ebene wissen, was wir tun. Die 20-jährige Zusammenarbeit mit Leica hat dies möglich gemacht ", so Bertrand Séraphin, Direktor IGBMC.

Fedja Bobanovic, Vice President Life Science bei Leica Microsystems, ergänzt: "Vergangenheit ist etwas, das wir heute feiern. Zukunft das, was wir künftig erschaffen. Unsere langjährige Partnerschaft basiert auf der gemeinsamen Leidenschaft für Innovation. Innovationen zu erschließen ist das Wichtigste für die nächste Dekade. Und eben deshalb arbeiten wir mit dem IGBMC zusammen, einem Institut, das immer wieder Innovationen einbringt.“

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