Immer der Nase nach

In der Tierwelt sind Geruchssignale ein essentieller Bestandteil der sozialen Kommunikation. Doch wie komplex und funktional differenziert der Geruchssinn bei Säugetieren ist, beginnen wir gerade erst zu verstehen. Professor Marc Spehr und sein Team an der RWTH Aachen versuchen zu entschlüsseln, wie Substanzen für die soziale Interaktion wahrgenommen werden und wie daraus ein bestimmtes Verhalten generiert wird. Dabei setzt er auch das Fixed-Stage-Mikroskop Leica DM6000 FS ein, das er bereits vor der Markteinführung getestet hat.

Patrick Süskind hat in seinem Roman „Das Parfum – die Geschichte eines Mörders“ die Macht der Düfte in Worte gefasst, wie es bis dahin noch niemandem gelungen war. So faszinierend die Vorstellung auch sein mag: Den ultimativen Duft, der Menschen unwiderstehlich attraktiv macht, wird es sicher niemals geben. In der Tierwelt sind Geruchssignale dagegen ein essentieller Bestandteil der sozialen Kommunikation. Doch wie komplex und funktional differenziert der Geruchssinn bei Säugetieren ist, beginnen wir gerade erst zu verstehen.

Professor Marc Spehr leitet seit 2009 die Abteilung Chemosensorik an der RWTH Aachen, wo er die neuronalen Mechanismen der olfaktorischen Wahrnehmung und Signalverarbeitung am Mausmodell erforscht.

In diesem reSOLUTION Supplement erläutert Prof. Spehr, mit welchem experimentellen Ansatz er und sein Team versuchen zu entschlüsseln, wie Substanzen für die soziale Interaktion wahrgenommen werden und wie daraus ein bestimmtes Verhalten generiert wird.

Prof. Spehr setzt in seinen Experimenten auch das neue Fixed-Stage-Mikroskop Leica DM6000 FS ein, das er bereits vor der Markteinführung Getestet hat: „Wir sind mit dem Gerät in punkto Optik und Stabilität sehr zufrieden. Auch der große Arbeitsabstand und der Freiraum um die Probe überzeugen uns. Die Zugänglichkeit des Probenbereichs ist für uns Neurophysiologen extrem wichtig, da wir viele Peripherie-Geräte benötigen.“

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Research reSOLUTION No 7 Neuroscience (englisch)

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