Leica Microsystems stellt Digitalmikroskop Leica DVM6 vor

Heerbrugg, Schweiz. Mit dem neuen Leica DVM6 bietet Leica Microsystems ein Digitalmikroskop, mit dem Inspektions-, Analyse- und Messaufgaben in der Qualitätskontrolle, Fehleranalyse, Forschung und Entwicklung sowie in der Forensik sicher und reproduzierbar durchgeführt werden können. Optionen für integrierte Beleuchtung sowie eine PlanApo-korrigierte Optik gewährleisten eine hohe Abbildungsqualität. Die Bauweise des Leica DVM6 ermöglicht es, intuitiv zu arbeiten: Beispielsweise ist sowohl das Schwenken des Mikroskops als auch der Wechsel der Objektive mit einer Hand möglich. Durch die Kodierung des Geräts sind die Ergebnisse reproduzierbar; Berichte und Dokumentationen können auf Knopfdruck erstellt werden.

Georg Schlaffer, Produktmanager bei Leica Microsystems, sagt: „Mit dem Leica DVM6 kann jeder zum Mikroskopiker werden. Der Zoombereich von 16:1 ermöglicht ein leichtes Navigieren in den Proben, und das Mikroskop lässt sich mit einer Hand schwenken. Anwender können im laufenden Betrieb Objektive wechseln, ohne nachfokussieren zu müssen. Routinemäßige Dokumentations- und Berichtsaufgaben werden vereinfacht, weil kritische Parameter automatisch in den Bildern gespeichert sind. Dadurch werden hohe Probendurchsätze zum Kinderspiel.”

Zusätzlich zur Zoomvergrößerung von 16:1 verfügt das Leica DVM6 über drei Objektive, die einen Vergrößerungsbereich zwischen 10- und 2.350-fach abdecken und Probendetails bis zu einer Größe von 0,4 Mikrometer auflösen. Die Objektive sind planapochromatisch korrigiert und über den ganzen Zoombereich farbsaumfrei. Zudem können sie im laufenden Betrieb mit einer Hand gewechselt werden. Ein Nachfokussieren entfällt, sodass Anwender ohne Unterbrechung arbeiten können. Der schwenkbare Mikroskopkopf erlaubt eine Betrachtung der Proben in jedem Winkel von -60 bis +60 Grad. Durch die Kombination unterschiedlicher Beleuchtungsoptionen für verschiedene Kontrastverfahren werden Probendetails sichtbar, die ohne die Schwenkfunktion eventuell unentdeckt geblieben wären.

Das Leica DVM6 erfasst spezifische Parameter und speichert sie automatisch zusammen mit den Bilddaten. Für das Leica DVM6 umfassen diese kodierten Parameter unter anderem die Objektiv-, Kamera- und Beleuchtungseinstellungen, die Position und Drehwinkel des Objekttisches und den Kippwinkel. Diese Parameter können jederzeit abgerufen, bzw. wiederhergestellt werden. Die Kodierung erleichtert die Reproduzierbarkeit und sorgt für einen effizienteren Workflow. Dokumentationen und Berichte können auf Knopfdruck erstellt werden.

Zum Weiterlesen:

More information on the Leica DVM6 webpage.

Some useful guidelines for understanding magnification in today’s new digital microscope era on Digital Microscopy on Science Lab: What Does 30,000:1 Magnification Really Mean?