Leica-Lösungen unterstützen realistischere Krebsforschungsmodelle

Das Leica-Lichtblattmikroskop TCS SP8 DLS bietet Krebsforschern eine hervorragende Methode um Tumore anhand von realistischen, lebenden 3D-Präparaten zu erforschen. Es ermöglicht Aufnahmen von lebenden Tumorsphäroiden oder Organoiden. Diese, gegenüber 2D-Zellkulturen realistischeren, Modelle  verhelfen in der Krebsbiologie zu neuen, relevanten Einsichten. Subzellulare Veränderungen bei der Krebsentwicklung können von Wissenschaftlern mit hoher Auflösung und in drei Dimensionen verfolgt werden. Das einzigartige Design der Lichtblattlösungen von Leica Microsystems ermöglicht eine einfache Vorbereitung der 3D-Präparate und eine zeitsparende Arbeitsweise.

"Wir liefern eine Komplettlösung von der Vorbereitung der Präparate über die Lichtblattmikroskopie bis zur Datenanalyse, mit der sich auch die kleinsten Einzelheiten der Tumorbildung entdecken lassen. Das ist die Grundlage, um Krebs besser zu verstehen und in Zukunft hoffentlich heilen zu können", sagt Dr. Falk Schlaudraff, Leiter des Workflow Management Teams bei Leica Microsystems. 

Krebs ist die Todesursache Nr. 1 in der westlichen Welt. Ein besonderes Merkmal von Krebserkrankungen ist die unkontrollierte Zellteilung. Für die In-vitro-Krebsforschung werden gewöhnlich zweidimensionale Zellkulturen verwendet, die auf der flachen Oberfläche von Zellkulturgefäßen gezüchtet werden. Diese Zellkulturen werden mit klassischen Weitfeld- oder Konfokalmikroskopen studiert.

Natürlich auftretende Tumoren wachsen im Gegensatz dazu nicht in zwei Dimensionen, sondern breiten sich im dreidimensionalen Raum aus. Um diese Dreidimensionalität im Labor zu simulieren, können Krebszellen dazu gebracht werden, in kleinen, aus Tausenden von Zellen bestehenden Gebilden zu wachsen.  Diese Zellkonglomerate werden Sphäroide (oder Organoide) genannt und sind inzwischen anerkannte Forschungsobjekte der modernen Krebsforschung. Die Größe dieser Objekte macht die subzellulare Bildgebung lebender Sphäroide jedoch zu einer Herausforderung. Ein dafür geeignetes Mikroskop muss eine sinnvolle Eindringtiefe in das Präparat bieten, eine hohe Bildaufnahmegeschwindigkeit aufweisen und Anregungslicht niedriger Intensität verwenden. Das  TCS SP8 DLS Digital LightSheet Mikroskop von Leica erfüllt all diese Voraussetzungen. 

Damit bietet Leica Microsystems eine Komplettlösung für die detaillierte subzellulare Bildgebung von Sphäroiden an. Der Arbeitsablauf erstreckt sich von der Vorbereitung und Einbettung der Sphäroide über die Lichtblattmikroskopie bis zur Datenanalyse und Weitergabe der Ergebnisse. Durch die Untersuchung von drei- anstatt zweidimensionalen Modellen erhalten die Forscher naturgetreue Daten. Ein weiterer Vorteil: Mit dem TCS SP8 DLS können handelsübliche Petrischalen verwendet werden. Besondere Kapillaren wie bei anderen Geräten sind nicht erforderlich.

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