Neues, voll kodiertes, halbautomatisiertes Polarisationsmikroskop

Wetzlar, Deutschland. Leica Microsystems bringt das Polarisationsmikroskop Leica DM4 P auf den Markt. Es eignet sich für die Untersuchung kristalliner Strukturen wie zum Beispiel Mineralien, Kunststoffe und Polymere, Arzneimittel, Pigmente und Zement. Das voll kodierte, halbautomatisierte Mikroskop kann wahlweise für Durchlicht oder Auflicht oder auch für beide Verfahren konfiguriert werden. Somit ist das Leica DM4 P für alle Polarisationsaufgaben bestens gerüstet. Anwender profitieren von der LED-Beleuchtung, die eine homogene Ausleuchtung der Probe sowie eine konstante Farbtemperatur bei allen Mikroskopeinstellungen gewährleistet. Spannungsfreie Optikkomponenten und Objektive stellen sicher, dass die Doppelbrechung von den Proben und nicht von der Optik stammt. Optional ist Zubehör wie zum Beispiel eine kodierte Bertrandlinse mit Vergrößerungswechsler für optimale Ergebnisse bei konoskopischen Beobachtungen erhältlich.

Durch die kodierten Komponenten des Leica DM4 P können Bilddaten gespeichert und wieder aufgerufen werden. Beim Objektivwechsel werden die Helligkeits- und Apertureinstellungen vom Beleuchtungs- und Kontrastmanager automatisch übernommen. Der kodierte sechsfache Objektivrevolver sorgt für die automatische Kalibrierung der erfassten Bilder. Zudem ermöglicht die Funktion Store and Recall der Software Leica Application Suite reproduzierbare Bildeinstellungen.

Kay Scheffler, Produktmanager bei Leica Microsystems, sagt: „Das Leica DM4 P kann für Durch- und Auflichtanwendungen ausgerüstet werden, was Nutzer extrem flexibel macht. Auflicht ist interessant für all diejenigen, die Reflexionsmessungen an Erzen oder Kohle durchführen. Zur Messung der Doppelbrechung, wie zum Beispiel bei der Inspektion geologischer Dünnschnitte, Polymerfolien oder Arzneimittel, ist Durchlicht erforderlich. Und für spezielle Anwendungen in der Forschung werden beide Verfahren benötigt.“

Mit der LED-Beleuchtung können Anwender eine homogene Probenausleuchtung und eine konstante Farbtemperatur sicherstellen und die Lichtintensität schnell regeln. Zudem sind LEDs energiesparend und müssen dank ihrer langen Lebensdauer nicht ausgewechselt werden. Durch ihre geringe Wärmeemission läuft die LED-Beleuchtung ohne Lüfter und deshalb geräuschlos.

Damit Nutzer in der Polarisationsmikroskopie optimale Bildergebnisse erzielen können, müssen die optischen Komponenten sowie die Objektive spannungsfrei sein. Hiermit wird gewährleistet, dass die Doppelbrechung proben- und nicht optikbedingt ist. Zur konoskopischen Untersuchung von Interferenzbildern wird eine Bertrandlinse benötigt, die optional mit dem Mikroskop geliefert werden kann.

Weitere Informationen zur Polarisationsmikroskopie finden Sie auf Science Lab

Schritt-für-Schritt-Tutorial zum Thema Polarisation

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