Neue LMD-Software 8.2.1 für die Lasermikrodissektion

Verbesserte Leistung für Hochdurchsatz

Zunehmend stehen Anwender vor der Herausforderung, eine große Zahl von Dissektaten aus einer Vielzahl von Proben gewinnen zu müssen. Beispielsweise Forscher im Bereich Proteomik, die mit Biobanken arbeiten. Die Software-Version 8.2.1 bietet gleich mehrere neue Funktionen, welche die wachsende Anforderung im Hinblick auf den Durchsatz adressieren.

Mehrere Proben auf einmal sammeln

Wissenschaftler können jetzt in einem Durchgang bis zu 352 verschiedene Proben sammeln. Die LMD-Software unterstützt neben 96-Well-Platten in der neuen Version auch 384-Well-Platten*. Verschiedene Funktionen der Software automatisieren Prozesse und sparen dem Anwender Zeit beim Umgang mit einer großen Anzahl von Präparaten und Proben. Ein Beispiel ist die Funktion “Inspect all collectors”. Auf Knopfdruck prüft und dokumentiert das LMD-System automatisch alle verwendeten Wells.

ROIs mit höherer Geschwindigkeit aus externen Bildern importieren

Die Markierungen interessanter Bereiche aus einer externen Bildbearbeitung können für die Lasermikrodissektion in der neuen LMD-Software nun schneller im XML-Format importiert werden. Das hilft beispielsweise Forschern in Biobanken, die oft Hunderte oder gar Tausende Proben mit Objektträger-Scannern digitalisieren und mit Anmerkungen versehen. Markierte ROIs aus den gescannten Bildern lassen sich nun mit größerer Geschwindigkeit importieren.

Schnellere Auswahl von ROIs

ROIs im Sichtfeld (FOV) zu markieren, ist nun vereinfacht. In der neuen Version der Software zeichnet man einfach eine Box um die zu definierenden ROIs, um sie zum Editieren auszuwählen.

Erhöht wurde auch die Genauigkeit der 3D-Position importierter ROIs. Ab sofort werden die Z-Koordinaten der Referenzpunkte auf dem LMD-Objektträger mit einbezogen. Um die Genauigkeit der Schnitte weiter zu verbessern, wurde eine aktive Fokuskorrektur implementiert. Vor jedem Schnitt wird automatisch autofokussiert, um mögliche Fehler durch Fokusdrift bei einem Hochdurchsatzexperiment zu vermeiden. Zudem kann der Benutzer für jede einzelne Kontrastmethode nun einen eigenen Fokus vorgeben, um mögliche Fokusvariationen auszugleichen.

*Über den Fahrbereich des Mikroskoptischs sind 352 Wells nutzbar. Wegen der kleinen Öffnung der Wells kann es zu einer Verringerung der Sammelrate kommen.

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