Nachweisgrenze der konfokalen Bildgebung neu definiert

Mannheim, Deutschland. Leica Microsystems stellt mit LIGHTNING ein neues Detektionskonzept für die wissenschaftliche Bildgebung vor, das zunächst für die konfokalen TCS SP8 Laserscanning-Mikroskope erhältlich ist. LIGHTNING arbeitet in Echtzeit und extrahiert wertvolle Bildinformationen aus bisher nicht sichtbaren oder unzugänglichen feinsten Strukturen und Details. Dies erweitert die Abbildungsmöglichkeiten sowohl im klassischen konfokalen Bereich als auch über die Beugungsgrenze hinaus bis zu einer Auflösung von 120 nm. Die konfokale Nachweisgrenze und Auflösung wird auch bei Experimenten mit lebenden Zellen maximiert, bei denen das Signal-Rausch-Verhältnis extrem niedrig ist.

"LIGHTNING steht für eine neue Philosophie in der wissenschaftlichen Bildgebung", sagt Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems. "Gemäß unserem Leitsatz "From Eye to Insight" ermöglicht LIGHTNING unseren Partnern, wertvolle Informationen aus ihren Präparaten zu gewinnen, die bisher nicht erreichbar waren. Indem wir Konventionen in Frage stellen und die Bildgebung neu denken, helfen wir unseren Partnern, fundierte Antworten auf ihre bisher unbeantworteten wissenschaftlichen Fragen zu finden."

LIGHTNING wird mit nur einem Klick aktiviert und arbeitet in Echtzeit. Es berechnet für jedes Segment eines Bildes einen geeigneten Satz von Parametern, um jedes Detail mit höchster Genauigkeit freizulegen. Die Ergebnisse zeigen, dass diese adaptive Technologie dem gängigen Ansatz, das Bild mit einem globalen Parametersatz zu bearbeiten, weit überlegen ist. Die Parameter zu jedem Bild werden gespeichert, sodass die Aufnahmebedingungen vollständig dokumentiert und reproduzierbar sind.

Das LIGHTNING-Detektionspaket erweitert das Konfokalmikroskop TCS SP8 zu einer Super-Resolution-Bildgebungslösung mit gleichzeitiger Aufnahme mehrerer Farben unter Beibehaltung der vollen Geschwindigkeit. Es ist nahtlos in das SP8-System integriert und deckt alle konfokalen Bildgebungsmodalitäten ab. LIGHTNING wird auf dem Focus on Microscopy Meeting (FOM) vom 25. bis 28. März in Singapur vorgestellt.

Related Images