Sichtkontrolle mit dem Stereomikroskop

Jeder Fotograf kennt und schätzt ihn: den Polarisationsfilter. Störende Lichtreflexe – ob von der Wasseroberfläche oder von glänzenden Metallen hervorgerufen – werden absorbiert. Doch auch im industriellen Betrieb können Lichtreflexe die Arbeit empfindlich stören. So wird beispielsweise die Kontrolle von Platinen, elektronischen Bauteilen und sonstigen metallischen Werkstücken durch reflektierendes Auflicht erheblich behindert. Für den Mitarbeiter ist es kaum möglich, das Prüfstück schnell und sicher zu beurteilen, wenn Lichtreflexe eine klare Sicht unmöglich machen.

Eine einfache und effiziente Lösung ist der Einsatz eines Polarisations-Sets am Stereomikroskop. Der Filter lässt sich stufenlos regulieren und für jedes Werkstück entsprechend einstellen: Durch Drehen des Filters um 90 Grad kann seine Wirkung zwischen Null bis 100 Prozent variiert werden. Im Handumdrehen erscheint die Werkstückoberfläche klar, kontrastreich und brillant. Mögliche Materialfehler oder sonstige sichtbare Mängel können schnell und sicher identifiziert werden. Für den Mitarbeiter, der über längere Zeit mit dem Mikroskop arbeiten muss, bedeutet dies eine starke Entlastung des Sehapparates und ein angenehmeres Arbeiten. Für das Unternehmen ergibt sich eine erhebliche Effizienzsteigerung und eine Erhöhung der Arbeitsqualität.

Zahlreiche Leica-Stereomikroskope können auch nachträglich entsprechend ergonomisch ausgerüstet werden: Das Polarisations-Set ist ein optionales Zubehör zu den Leica-Ringlichtleuchten LED3000 RL und LED5000 RL. Eine Investition, die sich sehr schnell bezahlt macht.

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