What You See is What You Get - Vorteile der Digitalmikroskopie auf einen Blick

Es ist unbestritten komfortabler, auf einen Monitor anstatt durch ein Okular zu blicken. Der Monitor bietet zudem die Möglichkeit, die Ergebnisse mit einer Gruppe zu betrachten und zu diskutieren. Viele Funktionen werden über die Software gesteuert, so zum Beispiel die Beleuchtung oder die Kontrastmethode. Für Anwender heißt das, sie können die Funktionen bequem über einen einfachen Knopfdruck anwählen.

Die Bildergebnisse sind eindeutig. Beim Digitalmikroskop ist das Bild, das auf dem Monitor erscheint, identisch mit dem Bild, das für die Dokumentation abgespeichert wird. Diese Bilder können als aussagekräftige und eindeutige Ergänzung in einen Bericht eingefügt werden. Alle Mitarbeiter arbeiten dann mit demselben Datensatz. In der klassischen Mikroskopie gibt es zwischen dem Bild im Okular und dem abgespeicherten Bild immer leichte Unterschiede. Der Anwender muss daher besonders viel Sorgfalt in die Beschreibung des Okularbildes investieren – verschiedene Interpretationen sind dennoch möglich.

Digitalmikroskope erlauben Messungen in schwer zugänglichen Bereichen. Das flexible Kippstativ des Leica DVM2500 ermöglicht es, kleinste Strukturen ausschließlich an geneigten oder vertikalen Probenoberflächen zu untersuchen. Zudem können Optik und Monitor an getrennten Orten stehen: Damit sind Messungen in vented hood cabins oder Handschuhboxen möglich, ohne die sensible Messumgebung zu stören.

Auch als Stand-Alone-Lösung bieten die Digitalmikroskope Vorteile: In kleinen Arbeitsräumen kann mit dem Leica DMS1000.

auf einen sperrigen Computer verzichtet werden. Über Fußschalter steuern Anwender Funktionen wie den Fokus oder die Kamera. Ohne die Hand von der Probe zu nehmen, können sie so ein Bild erstellen.