Mit Hilfe der Fluoreszenzmikroskopie konnten in den vergangenen Jahren wichtige neue Erkenntnisse in den verschiedensten Bereichen der Biologie gewonnen worden. In vielen Anwendungen geht es darum, subzelluläre Strukturen und dynamische Prozesse zu erforschen. Oft sind jedoch die darzustellenden Strukturen für das Auflösungsvermögen der Standardverfahren der Fluoreszenzmikroskopie viel zu fein.
In den letzten Jahren wurden mehrere Ansätze zur Überwindung dieser Einschränkung entwickelt. Heute hat sich die Super-Resolution-Mikroskopie nicht nur in der biologischen und medizinischen Forschung bewährt und als extrem nützlich erwiesen. Als Pionier der Super-Resolution-Mikroskopie arbeitet Leica Microsystems mit Spitzenwissenschaftlern auf diesem Gebiet eng zusammen. Leica Microsystems ist das einzige Unternehmen, das sowohl Weitfeld- als auch Konfokal- Super-Resolution-Mikroskopie anbietet und dabei Verfahren wie z.B. GSDIM bzw. STED integriert.
Bereits 2007 hat Leica die STED-Technologie in die Konfokale Plattform Leica TCS SP5 implementiert. Das voll integrierte STED-System bietet einen schnellen, intuitiven und rein optischen Ansatz zur Darstellung feinster Strukturen in Zellen und Organismen – weit über die Beugungsgrenze hinaus. Die auf konfokalen Prinzipien basierende STED-Mikroskopie verbindet die intrinsische Fähigkeit der Aufnahme von optische Schnitte und z-Stapeln mit schneller Datenerfassung und mehrfarbiger Höchstauflösung. Dynamik in lebenden Zellen und Kolokalisationsstudien unterhalb der Beugungsgrenze werden schnell und direkt realisiert.
Konfokale Super-Resolution-Mikroskopie
Leica TCS STED und Leica TCS STED CW bieten konfokale Höchstauflösung in zwei unterschiedlichen Spektralbereichen. Das Leica TCS STED arbeitet im Tiefroten und erreicht eine Auflösung bis zu 50 nm. Das Leica TCS STED CW realisiert konfokale Hochauflösung im grün/gelben Spektralbereich und erlaubt die Verwendung herkömmlicher Farbstoffe wie z.B. Alexa 488, FITC und Oregon Green sowie etablierter fluoreszierender Proteine wie eYFP.
Weitfeld-Super-Resolution-Mikroskopie/ Lokalisationsmikroskopie
Basierend auf dem Erfolg dieser konfokalen Super-Resolution-Mikroskopiesysteme arbeitet Leica Microsystems weiterhin mit den besten Wissenschaftlern auf diesem Gebiet, um die Auflösungsgrenzen weiter auszudehnen. In enger Zusammenarbeit mit Professor Stefan Hell vom Max-Planck-Institut Göttingen konnte Leica Microsystems nun ihr Portfolio für höchstauflösende Mikroskopiesysteme um ein Lokalisationsmikroskop, das Leica SR GSD, erweitern.
Das Leica SR GSD basiert auf dem etablierten Leica AM TIRF MC System, und nutzt das neu entwickelte Verfahren der Ground State Depletion followed by individual molecule return (GSDIM). Dieses Verfahren erzielt eine verbesserte laterale Auflösung bis zu 20 nm unter Verwendung einer breiten Auswahl routinemäßig eingesetzter Fluorophore. Die komplette Integration der Technologie in unsere gemeinsame Softwareplattform sowie die Neuentwicklung einer Drift-Optimierung in Form einer Suppressed-Motion Stage (SuMo) machen das SR GSD zu einem idealen Werkzeug für die höchstauflösende Mikroskopie. Mit dem Leica SR GSD werden die Grenzen der Höchstauflösung neu definiert.
Leica Microsystems Super-Resolution Produkte
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Leica TCS STED CW
Auf der Überholspur zur Höchstauflösung Das neue Leica TCS STED CW bietet in der Lebendzell-Forschung den einfachsten Weg zur Nanoskopie. Das System löst Strukturen... |
Leica TCS STED
Integriert Superresolution-Technologie STED mit der Breitband-Konfokal Plattform Leica TCS SP5: Mit der preisgekrönten Erfindung der STED-Technologie hat eine neue Ära in der Fluoreszenzmikroskopie begonnen. Das Leica TCS STED ist... |
Leica SR GSD
Weitfeld-Höchstauflösung mit Ground State Depletion (GSDIM)
Leica Microsystems sind Pioniere in der Höchstauflösungsmikroskopie. Mit der Einführung des Leica TCS STED in 2007 begann ein neues Zeitalter... |




