Kultivierte kortikale Nervenzellen (Original-Rohdaten)
Aufgenommen mit THUNDER Imager 3D Cell Culture

Kultivierte kortikale Nervenzellen. Grün, Beta-III-Tubulin; blau, Kerne.
Bildstapel mit 59 Ebenen für ein Volumen von 21 µm, erfasst mit einem THUNDER Imager 3D Cell Culture. Rohbild im Vergleich mit einem mit THUNDER Large Volume Computational Clearing aufgenommenen Bild.
Probe mit freundlicher Genehmigung von: FAN GmbH, Magdeburg (Deutschland).

Hoher Probendurchsatz für bessere Statistiken und höhere Workflow-Effizienz

Automatisieren Sie Ihre 3D-Zellkultur-Assays, um effizient Krankheitsmodelle der nächsten Generation zu studieren. THUNDER gibt Ihnen die Möglichkeit, große Probenvolumina, wie z.B. Lungen-Organoide, mit hoher Geschwindigkeit per Bildgebung abzubilden. Darüber hinaus werden dank der Automatisierung Benutzereingriffe selbst bei komplexen Experimenten auf ein Minimum reduziert.

Das Ergebnis:

  • präzise und verlässliche Daten in Echtzeit*
  • hoher Durchsatz
  • bessere Statistiken und Resultate

Finden Sie den THUNDER Imager, der zu Ihnen passt

Ganz gleich, ob Sie ein High-End-Bildgebungssystem für eine bestimmte Anwendung suchen oder eine vielseitige Lösung für ein Labor, in dem verschiedene Arten von Tests mit verschiedenen Proben durchgeführt werden, wir haben die richtige Lösung für Sie.

Hier einige ausgewählte Anwendungsbeispiele, die Ihnen die Stärken von THUNDER zeigen:

Zuverlässige Quantifizierung einer gesamten Mausretina mit THUNDER

Quantitative Ansätze der Netzhautbildgebung legen häufig Wert darauf, umfassende Beschreibungen der Morphologie und Funktion der Netzhaut zu liefern. Netzhautanomalien sowie translationale klinische Anwendungen erfordern einen zuverlässigen Arbeitsablauf, um das transgene Zielscreening zu reproduzieren. Daher erfordert die wiederholte Bildgebung der Morphologie eine Systemlösung mit genauen Ergebnissen, die ständig reproduziert werden können. Mit dem THUNDER Imager 3D Assay können Sie die Morphologie klar visualisieren und intrazelluläre Details wie die Verteilung einzelner Zellkerne in der Netzhaut zuverlässig zählen.

Mit einem THUNDER Imager 3D Assay haben Sie diese Vorteile

  • Sofortige Entfernung von Unschärfen, die Ihnen hilft, mehr intrazelluläre Details zu visualisieren
  • Mehr nutzbare Tiefe dank Weitfeldansatz
  • Zuverlässige Quantifizierung
  • Einsatzbereit für Ihre spezielle Workflow-Analyse

Konfiguration THUNDER Imager 3D Assay

Kontrolle der vollständigen Netzhaut einer erwachsenen weiblichen Maus mit Iba1+ Mikrogliazellen (Alexa Fluor® 488 Grünfluorochrom) und Brn3a+ Netzhautganglienzellen (Alexa Fluor® 594 Rotfluorochrom). Bild mit freundlicher Genehmigung der Experimental Ophthalmology Group, Universität Murcia (Spanien).

Visualisierung von Gehirnorganoiden mittels THUNDER Imager 3D Cell Culture

Gehirnorganoide werden als neuartige Modellsysteme eingesetzt, um die Entwicklung und Störungen des menschlichen Gehirns zu untersuchen. Diese sich selbst organisierenden 3D-Cytoarchitekturen werden häufig über die Bildgebung mit mehreren transgenen Markern charakterisiert. Klassische Herausforderungen bei diesen Workflows sind die zeitnahe Quantifizierung der Moleküldynamik sowie die Beibehaltung physiologischer Bedingungen und das Erreichen der Probentiefe bei niedrigen Signalpegeln. Das THUNDER Imager 3D Cell Culture System eignet sich zur Untersuchung der Entwicklung von Organoiden unter nahezu physiologische Bedingungen, da unsere LED-Lichtquellen helfen, das Photobleaching zu minimieren. Darüber hinaus ist die zeitkritische Detektion trotz niedriger Proteinsignalpegel möglich, ohne dass der Träger gewechselt werden muss.

Mit THUNDER Imager 3D Cell Culture haben Sie diese Vorteile

  • Die Möglichkeit, Ihre Proben in Platten oder Schalen mit Kunststoffboden zu beobachten, macht Ihren Workflow effizienter
  • Fähigkeit, schwache Signale von Molekülen mit einer Kamera mit hoher QE zu erkennen
  • Geringes Bleaching und geringe Probenstörung durch Weitfeld-Ansatz und präzise zeitgesteuerte LED-Beleuchtung

Konfiguration THUNDER Imager 3D Cell Culture

Nucleus (DAPI), p-vimentin (AF488), DCX (AF568), PAX6 (AF647). Ungeklärtes Organoid des menschlichen Gehirns (4 Farben); Bild mit freundlicher Genehmigung von Atria Kavyanifar, M.Sc. (unter Betreuung von Prof. Dr. Lie, Prof. Dr. Winner) Universitätsklinikum Erlangen.

Geringe Phototoxizität bei der Langzeit-Aufnahme lebender Zellen

Bildgebungsexperimente mit explantierten Zellkulturen sind oft schwer durchzuführen, da diese eine stabile Zellkulturumgebung und Bedingungen mit geringer phototoxischer Bildgebung erfordern. Dieses Beispiel der explantierten Zellkulturbildgebung von Dr. Laura Shankman von der University of Virginia zeigt, wie abdominale Aortazellen über einen Zeitraum von 48 Stunden stabil abgebildet werden konnten. THUNDER Imager Live Cell bietet ein komplettes Mikroskopie-Bildgebungssystem für minimalinvasive und präzise Experimente an lebenden Zellen. Empfindliche Zellkulturexperimente können dank schneller Kameratechnik mit hoher Quanteneffizienz, präzisen Mikroskoptischen, triggerfähigen multilinien LED-Lichtquellen und Computational Clearing, zur Reduzierung von Unschärfe bei Weitfeldaufnahmen, sowie einer benutzerfreundlichen LAS X Software, zur Automatisierung von Bildgebungs- und Analyseabläufen, effizient durchgeführt werden.

Vorteile von THUNDER Imager Live Cell

  • Präzise Bildgebung von Lebendzellexperimenten ermöglicht die Verfolgung schneller Zellbewegungen
  • Geringe Phototoxizität hält sensible Zellkulturen auch bei Langzeitexperimenten am Leben
  • Beschleunigen Sie Ihren Workflow bei der Bildgebung lebender Zellen bis hin zur automatisierten Quantifizierung und Analyse

Konfiguration THUNDER Imager Live Cell

Eine Woche kultivierte Explantate der abdominalen Aorta, die 48 Stunden lang auf mit Gelatine beschichteten #1.5 Deckglas-Kammerobjektträgern abgebildet wurden. Die Maus wurde genetisch für ein spezifisch in glatten Muskelzellen exprimiertes tdTomato kodiert. Nach einem spezifischen Transkriptionsereignis schneiden die glatten Muskelzellen tdTomato aus und beginnen, eGFP zu exprimieren.

Optimale physiologische Bedingungen - minimale Lichtexposition

Bei 3D-Zellkulturen ist die Beobachtung der wahren Physiologie das A und O für aussagekräftige Ergebnisse. In der Regel möchten Sie Ihre Zellen untersuchen, wenn sie sich in einem möglichst natürlichen Zustand befinden. Dazu werden die äußeren Bedingungen optimiert, z.B. niedrige Lichtintensität und möglichst kurze Belichtungszeiten.

THUNDER Imager Live Cell & 3D Cell Culture erfüllen diese Anforderungen mit einer multilinien Highend-LED-Lichtquelle, die aufgrund ihrer schmalen Bandweiten für Anregung optimiert ist. Selbst bei niedriger Lichtintensität und kurzen Belichtungszeiten liefert die empfindliche sCMOS-Kamera dank einer Quanteneffizienz von bis zu 82% aussagekräftige Bildinformationen.

Um die Lichtexposition der Probe weiter zu reduzieren, wird die Beleuchtungsdauer auf die eigentliche Aufnahmezeit beschränkt. Der Kameraauslöser wird mit der Highspeed-LED-Lichtquelle (Schaltzeit von 20 µs) synchronisiert, um das Photobleaching zu minimieren.

THUNDER Imager Live Cell & 3D Cell Culture basieren auf einem vollständig motorisierten DMi8-Mikroskop, der Quantum-Stage, der hochempfindlichen DFC9000 GTC-Kamera und einer multi-spektralen Fluoreszenz-LED-Lichtquelle mit hoher Lichtintensität. Dieses Mikroskop-Paket ist für das schnelle und präzise Mehrpositions- und Mehrkanal-Imaging von 3D-Zellkulturen optimiert.

Mauslungen-Organoide generiert aus einer Ko-Zellkultur von alveolären Stamm- und Vorläuferzellen. Probe mit freundlicher Genehmigung von Dr. Pumaree Kanrai, MPI für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim (Deutschland).

Abbilden mit der Geschwindigkeit des Lebens – Zelluläre Prozesse

Das Leben ist schnell, besonders für eine Zelle. Für die meisten modernen Imaging-Experimente mit lebenden Zellen werden Hochgeschwindigkeitssysteme benötigt.

THUNDER Imager Live Cell & 3D Cell Culture bieten Ihnen die enorme Leistung von hochempfindlichen sCMOS-Kamera-basierten Fluoreszenzsystemen, die mit voller Auflösung in bereits einer Aufnahme arbeiten.

In Kombination mit hoher Empfindlichkeit ermöglicht Ihnen THUNDER Imager Live Cell & 3D Cell Culture die Erfassung von Daten mit bis zu 90 Bildern pro Sekunde und hilft Ihnen so bei der Beobachtung von schnellen Zellvorgängen. So werden schnell unverwaschene Bilddaten selbst tief in dicken 3D-Zellverbänden erfasst. Die Akquise von Highspeed-Prozessen sind selbst bei Experimenten mit mehreren Emissionswellenlängen dank der schnellen Wechsel der externen Filterräder (< 27 ms) garantiert.

Wahrung der idealen Umgebung bei der Beobachtung ihrer lebenden Zellkulturen

THUNDER Imager Live Cell & 3D Cell Culture bieten alles, was Sie brauchen, um Ihre Zellen unter möglichst physiologischen Bedingungen zu kultivieren. Die Inkubation stellt optimale in vivo Konditionen für lebende Zellkulturen sicher. Das umfasst die Systemstabilität, die Luftfeuchtigkeit, die Temperatur und die Kohlendioxidkonzentration (pH-Wert).

Dank des Wasserimmersions-Mikrodispensers können Sie ein Wasserimmersionsobjektiv für Multiwell-Workflows verwenden - und das sogar bei Langzeitexperimenten. Wasserimmersionsobjektive haben eine höhere Lichtaufnahme, was die Aufnahme von Zellbildern mit einem besseren Kontrast und einer höheren Auflösung ermöglicht.

Kultivierte VERO-Zellen gefärbt mit STAR488 Vimentin (grün), STAR580 Tom20 (gelb) und DAPI (blau). Proben mit freundlicher Genehmigung der Abberior GmbH, Göttingen (Deutschland).

Perfekte Time-Lapse-Multipositionsexperimente: Nachverfolgung von Zelländerungen

THUNDER Imager Live Cell & 3D Cell Culture garantieren höchste Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit für Ihre Multiwell-Experimente an 3D-Zellkulturen. Wenn Sie beispielsweise das Wachstum und die Entwicklung von Sphäroiden und Organoiden nachverfolgen möchten, können Sie durch die hohe Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit hervorragende Ergebnisse erzielen.

Die präzisen Time-Lapse-Multipositionsexperimente und die Nachverfolgung von Zellveränderungen mit diesem THUNDER Imager ist möglich durch:

  • Zuverlässige Driftkorrektur mit Adaptive Focus Control (AFC)
  • Software-Autofokus, der Änderungen bei der Position des Präparats ausgleicht
  • Reproduzierbare Z-Positionierung mit einer Genauigkeit von bis zu 20 nm (Closed Loop Focus)

Erhalten Sie mehr Datenpunkte in kürzerer Zeit mit dem neuen Quantum-Tisch. Er bewegt sich schnell und präzise (u.a. 10 Positionen pro Sekunde) zu allen Positionen mit einer hervorragenden Reproduzierbarkeit (< ±0,25 µm).

Zuverlässige routinemäßige Datenerfassung

THUNDER Imager Live Cell & 3D Cell Culture ermöglichen eine zuverlässige Datenerfassung von lebenden Zellen bei stetiger Fokuskontrolle.

Die Bildgebung von lebenden Zellen wird beeinträchtigt durch Drifts, Morphologie-Änderungen oder Wachstum der Zellen. Vor allem veränderte Fokuspositionen verursacht durch Drifts und Zellveränderungen können die Zuverlässigkeit der erfassten Bilddaten beeinträchtigen. Durch Adaptive Focus Control (AFC), Closed Loop Focus und Software-Autofokus wird bei den THUNDER Imager 3D Cell Culture & Live Cell der Fokus zuverlässig und reproduzierbar bei ihren Multiwell-Experimenten gehalten.

Entwicklung der Bauchspeicheldrüse eines Zebrafisches - Rohdaten
Mit Computational Clearing - THUNDER Imager 3D Assay

Mit freundlicher Genehmigung von Radhan Ramadass und Yu Hsuan, Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim

Entwicklung der Bauchspeicheldrüse eines Zebrafisches

Der THUNDER Imager 3D Assay ermöglichte die eindeutige Identifizierung von Alpha- (GFP-grün) und Beta-Zellen (mCardinal-rot) innerhalb eines sich entwickelnden Zebrafisch-Pankreas.

Dieser Z-Stapel mit 150 Bildern, der in den Kanälen Blau (Hoechst), Grün (GFP) und Rot (mKardinalrot) abgebildet wurde, war mit allen Kanälen innerhalb einer Minute fertig.

Die physiologischen Bedingungen innerhalb einer Probe können durch Minimierung des Photobleachings, Hochleistungs-Bildgebung und hohen Datendurchsatz aufrechterhalten werden, was zu einer besseren Workflow-Effizienz führt.

Bildgebung und Manipulation Ihres Zellkulturexperiments

Kombinieren Sie die nicht-invasive Bildgebung von THUNDER mit Bildbearbeitung, FRAP, FRET oder ablativen Techniken, wenn Sie den Infinity-Scanner verwenden. Manipulieren Sie die untersuchten Zellen oder deren extrazelluläre Umgebung mit dem flexiblen Vektorlaser-Scansystem des Infinity Scanners.

Die beiden Videos hier zeigen mx1-GFP exprimierende MDCK-Zellen, ohne und mit THUNDER Instant Computational Clearing. Durch die Verwendung von THUNDER konnte die mx1-Proteinexpression deutlicher identifiziert und mit dem Infinity Scanner ablatiert werden.

Kombinieren Sie den THUNDER Imager 3D Cell Culture mit dem Infinity Scanner, um Ihre Zellkulturexperimente abzubilden und zu manipulieren.

Weitere Informationen zum Infinity Scanner

Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Ralf Jacob, Universität Marburg

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Catherine Boyle, University of Virginia, USA

Klarheit und Schnelligkeit für die Bildgebung empfindlicher Proben

Kombinieren Sie die THUNDER Unschärfeentfernung mit den Vorteilen von TIRF. Für dynamische Prozesse an der Zelloberfläche bietet die interne Totalfluoreszenzmikroskopie eine hervorragende Signal-Hintergrund-Trennung.

Die beiden Videos hier zeigen Ins-1-Zellen, die menschliches Pro-Insulin mit GFP-GRINCH exprimieren. Durch Zugabe von KCL in die Zellkultur depolarisieren die Insulin produzierenden Zellen und es ist zu sehen, dass Insulinreste mit der Plasmamembran verschmelzen.

Mit dem THUNDER Imager Live Cell in Kombination mit TIRF können Sie Ihre empfindlichen Proben mit hervorragender Klarheit, Geschwindigkeit und Steuerung der Bildparameter abbilden.

Weitere Informationen zu Infinity TIRF

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