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Zellkultur

Mit inversen Zell- und Gewebekulturmikroskopen von Leica Microsystems bekommen Sie das, was Sie brauchen, und können die Effizienz Ihres Arbeitsablaufs erhöhen.

Diese einfach zu bedienenden Mikroskope geben Ihnen die Möglichkeit, auf die Anforderungen in Ihrem Labor zugeschnittene Bildgebungslösungen mit flexiblen Kondensoroptionen und digitalen Bildgebungs-/Dokumentationsfunktionen zu konfigurieren.

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Unsere Experten für Zellkulturanwendungen helfen Ihnen gerne weiter.

Eigenschaften der Zellkulturmikroskopsysteme von Leica

  • Einfache Bedienung, die nur minimale Einarbeitung und Wartung erfordert, sodass Sie sich ganz auf Ihre Forschung konzentrieren können
  • Kühle, farbsichere LED-Beleuchtung für konstante Farbtemperatur durch alle Intensitätsstufen
  • Einfache Fluoreszenz (optional) zur einfachen Visualisierung Ihrer Fluoreszenzmarker
  • HD-Bildgebung (optional) - die HD-Kamera kann direkt an einen Monitor oder PC angeschlossen werden und liefert hochwertige, zur Veröffentlichung geeignete Bilder
  • Flexibler Arbeitsabstand bis zu 80 mm, für Objektträger, Petrischalen, Mikrotiterplatten und höhere Flaschen geeignet
  • Zellfabrik-/-hotellösung für Gefäße bis zu einer Höhe von 400 mm

Finden Sie Ihre persönliche Zellkulturlösung

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Verwenden Sie Fluoreszenz?

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Brauchen Sie eine Kamera?

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Welche Gefäße verwenden Sie?

Im Zusammenhang mit Zellkulturen gibt es einige Unterschiede zwischen den eingesetzten Lösungen. Wenn Sie eine Zellkulturlösung suchen, beantworten Sie bitte kurz diese drei Fragen.

Zellklassifizierung

Das Aussehen von Zellen

Im Labor gezüchtete Tierzellen lassen sich anhand mehrerer Kriterien unterscheiden:

  • Ihre Morphologie ist unter dem Mikroskop leicht zu erkennen. Während die fibroblastenartigen Zellen eine bi- oder multipolare, gestreckte Form haben, haben epithelartige Zellen einen polygonalen Umriss. Im Gegensatz zu den beiden erstgenannten wachsen lymphoblastenartige Zellen nicht auf einer Oberfläche, sondern in Suspension.
  • Die Zellarten lassen sich in immortalisierte Zellen, Primärzellen und Stammzellen gliedern.
  • Die Zellorganisation kann von einfachen 2D-Monokulturen über 2D-Co-Kulturen bis hin zu 3D-Sphäroiden und Organoiden reichen

Name

Morphologie

Quelle

COS

Fibroblastenartig

Grüne Meerkatze

HEK 293

Epithelartig

Mensch

CHO

Epithelartig

Hamster

MDCK

Epithelartig

Hund

HeLa

Fibroblastenartig

Mensch

Jurkat

Lymphoblastenartig

Mensch

Einige Beispiele für in der Zellkultur verwendete Zelllinien.

Zellkulturmaterialien

Kultivierung von Zellen

Tierzellen werden in verschiedenen Gefäßen – von winzigen Mikrofluidiksystemen für die Grundlagenforschung über 96er-Mikrotiterplatten für das Screening bis hin zu Zellkulturflaschen und Zellfabriken für die pharmazeutische Großproduktion – kultiviert.

Da es sich um Einweggefäße handelt, bestehen sie meist aus Kunststoff. Einige sind speziell für Mikroskopieanwendungen vorgesehen und haben deshalb einen Glasboden.

Das Medium für Tier-Zellkulturen enthält

  • Wasser
  • eine Energiequelle
  • Aminosäuren
  • Vitamine
  • und Salze

Außerdem enthält es ein Puffersystem sowie einen pH-Indikator zur Kontrolle auf einen ausgewogenen pH-Wert.

Pflege von Zellkulturen

Worin besteht die tägliche Arbeit?

Da die Bestandteile des Kulturmediums von den Zellen konsumiert werden, muss es regelmäßig erneuert werden. Bei dieser Gelegenheit sollten die Zellkulturen einer visuellen Prüfung auf Konfluenz und Gesundheit sowie auf eine potenzielle mikrobiologische Verunreinigung unterzogen werden.

Ein Merkmal immortalisierter Zelllinien ist ihr unbegrenztes Wachstum. Deshalb müssen sie immer wieder aufgeteilt und auf separate Kulturgefäße übertragen werden (Passage).

Häufig werden kultivierte Zellen vor dem Einsatz bei einem Experiment genetisch verändert. Mithilfe von Transfektion fügen Wissenschaftler dem relevanten Protein beispielsweise Fluoreszenzmarker hinzu, um es anschließend mit einem Mikroskop zu visualisieren.

Mikroskope – Grundlegende Anforderungen

Welches Werkzeug brauche ich?

Zur Bewältigung der täglich in einem Zellkulturlabor anfallenden Arbeiten ist ein Mikroskop erforderlich. Dieses Mikroskop sollte eine inverse Konfiguration haben. Bei einem solchen inversen Mikroskop befindet sich das Objektiv unter der Probe und der Kondensor darüber, wodurch eine ausreichende Nähe des Objektivs zu den Zellen und ein großer Arbeitsabstand darüber gegeben ist.

Aufgrund des sehr geringen intrinsischen Kontrasts von Tierzellen muss ein Zellkulturmikroskop Kontrastverfahren wie z. B. Phasenkontrast bieten. DIC (Differential Interference Contrast) ist hier nicht hilfreich, da dieses Verfahren nicht bei den für die Zellkultur eingesetzten Kunststoffgefäßen anwendbar ist. Eine sehr gute Alternative zum DIC ist IMC (Integrated Modulation Contrast), ein Verfahren, das bei Kunststoffgefäßen anwendbar ist und außerdem keine speziellen Objektive oder Prismen erfordert. Außerdem sollte ein Zellkulturmikroskop einfach zu handhaben sein, um Zeitverluste zu vermeiden.

Zellkulturmikroskope von Leica bieten den hohen Bedienkomfort und die Flexibilität in Bezug auf Kontrastverfahren, die Sie für Ihre individuellen Zwecke benötigen.

Mikroskope – Erhöhte Anforderungen

Welches Werkzeug brauche ich?

Eine in der Zellbiologie sehr gebräuchliche Vorgehensweise besteht darin, Zellen für die anschließende Untersuchung mit einem Forschungsmikroskop mit Fluoreszenzmarkern zu transfizieren. Wenn Sie mit fluoreszierenden Proteinen arbeiten, benötigt Ihr Zellkulturmikroskop – beispielsweise zur Kontrolle der Transfektionseffizienz – auch eine Fluoreszenzoption.

Für eine sinnvolle Dokumentation und Standardisierung sollte das Mikroskop mit einer Digitalkamera ausgestattet sein und idealerweise die Möglichkeit bieten, die erfassten Daten zu speichern und zu verarbeiten.

Da in Zellkulturlaboren das Platzangebot oft eingeschränkt ist, sollte ein Zellkulturmikroskop beispielsweise nicht zu groß sein, um unter eine Sicherheitswerkbank zu passen. Außerdem erfordern neuere Trends Mikroskope, die klein und robust genug sind, um sogar in einem Inkubator eingesetzt werden zu können.

Hellfeld

Phasenkontrast

DIC

IMC

Fluoreszenz

Vergrößerung

Arbeitsabstand

Kamera

Leica DM IL LED

+

+

-

+

+

PH: 5x – 63x

IMC: 10x, 20x, 32x, 40x

40 mm, 80 mm

+ (frei wählbar)

Leica DMi1

+

+

-

-

-

10x, 20x, 40x

40 mm, 50 mm, 80 mm

+ (integriert)

Mikroskope für Laborarbeit mit Zellkulturen.

Zellkulturprodukte 3

Filter by Area of Application
PAULA

PAULA

Intelligenter Cell Imager

Leica DMi1

Leica DMi1

Inverses Einstiegsmikroskop

Leica DM IL LED

Leica DM IL LED

Inverses Labormikroskop mit LED-Beleuchtung

Mikroskope für die Großproduktion

Die Produktion von Biomaterialien, wie z. B. Proteinen, Impfstoffen oder Antikörpern, erfordert Zellkulturen in großen Gefäßen.

Ein darauf abgestimmtes Zellkulturmikroskop muss einen großen Arbeitsabstand und ein großes Sichtfeld bieten. Außerdem benötigt es eine hohe Stabilität, um große Gefäße oder gar Gefäßstapel sicher aufnehmen zu können. 

Das Leica DM IL LED kann mit einem extralangen Durchlicht-Beleuchtungsarm ausgerüstet werden, durch den Sie den für Zellkulturgefäße bis zu einer Höhe von 40 cm erforderlichen freien Arbeitsabstand erhalten.


Zellbasierte Assays

Lebendzellanwendungen

Die Zellkultur ist dynamisch. Wie bei jedem anderen biologischen System sind Zellwachstum und -verhalten manchmal nicht einfach vorherzusagen. Deshalb ist eine permanente Überwachung der Zellkultur unter Umständen vorteilhafter als punktuelle Prüfungen.

Hier kommen Mikroskope ins Spiel, die im Inkubator untergebracht werden und die Zellen rund um die Uhr überwachen können. Damit kann eine Zellkultur jederzeit und von jedem beliebigen Ort aus beispielsweise auf Konfluenz überprüft werden. 

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