Fluoreszenzmikroskopie
In nahezu allen Disziplinen der biomedizinischen Forschung werden Fluoreszenzanwendungen immer wichtiger. Heutzutage gibt es kaum einen Bereich, in dem Fluoreszenz keine Rolle bei der Identifikation, Klassifizierung oder quantitativen Messung von biologischen Strukturen oder Prozessen spielt.
Unsere Experten für Fluoreszenzanwendungen beraten Sie gerne.
Fluoreszenzmikroskopie
Fluoreszenzmikroskope in der Forschung basieren auf optischen Filtern:
- einem Anregungsfilter
- einem dichroitischen Strahlteiler und
- einem Emissionsfilter
Die Filter werden häufig in einem Filterwürfel (Compound-Mikroskope) oder in einem flachen Halter (hauptsächlich Stereomikroskope) zusammengesteckt.
Während der Anregungsfilter die Wellenlängen wählt, um einen bestimmten Farbstoff innerhalb der Probe zu erregen, dient der Emissionsfilter als eine Art Qualitätskontrolle, indem er nur die Wellenlängen des Fluorophores durchlässt. Der dichroitische Spiegel hat die Aufgabe, das Licht im Anregungsband zu reflektieren und im Emissionsband durchzulassen, was die klassische Auflichtbeleuchtung mit Epifluoreszenz ermöglicht.
Dieses Fluoreszenz-Tutorial erklärt am Beispiel eines inversen Mikroskops, das für Durchlichtkontrastverfahren und Fluoreszenzmikroskopie eingesetzt werden kann, die optischen Elemente im Strahlengang und die Funktionsweise der Fluoreszenzmikroskopie.
Fluoreszenz-Stereomikroskope
Die Fluoreszenz-Stereomikroskope von Leica Microsystems verwenden die TripleBeam-Technologie, einen separaten (dritten) Strahlengang für die Fluoreszenzbeleuchtung der Probe ohne dichroitischen Spiegel.
Dazu werden ein Anregungsfilter für den Beleuchtungsstrahlengang und zwei Emissionsfilter, je einer für jeden Beobachtungsstrahlengang, benötigt.
![[Translate to german:] Fluorescence Microscopy](https://webcdn.leica-microsystems.com/fileadmin/_processed_/2/c/csm_fluorescence-appli-3-1_4c51fead1a.jpg)


