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Fluoreszenzmikroskopie

In nahezu allen Disziplinen der biomedizinischen Forschung werden Fluoreszenzanwendungen immer wichtiger. Heutzutage gibt es kaum einen Bereich, in dem Fluoreszenz keine Rolle bei der Identifikation, Klassifizierung oder quantitativen Messung von biologischen Strukturen oder Prozessen spielt.

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Fluoreszenzmikroskopie

Fluoreszenzmikroskope in der Forschung basieren auf optischen Filtern:

  • einem Anregungsfilter
  • einem dichroitischen Strahlteiler und
  • einem Emissionsfilter

Die Filter werden häufig in einem Filterwürfel (Compound-Mikroskope) oder in einem flachen Halter (hauptsächlich Stereomikroskope) zusammengesteckt.

Während der Anregungsfilter die Wellenlängen wählt, um einen bestimmten Farbstoff innerhalb der Probe zu erregen, dient der Emissionsfilter als eine Art Qualitätskontrolle, indem er nur die Wellenlängen des Fluorophores durchlässt. Der dichroitische Spiegel hat die Aufgabe, das Licht im Anregungsband zu reflektieren und im Emissionsband durchuilassen, was die klassische Auflichtbeleuchtung mit Epifluoreszenz ermöglicht.

Dieses Fluoreszenz-Tutorial erklärt am Beispiel eines inversen Mikroskops, das für Durchlichtkontrastverfahren und Fluoreszenzmikroskopie eingesetzt werden kann, die optischen Elemente im Strahlengang und die Funktionsweise der Fluoreszenzmikroskopie.

Fluoreszenz-Stereomikroskope

Die Fluoreszenz-Stereomikroskope von Leica Microsystems verwenden die TripleBeam-Technologie, einen separaten (dritten) Strahlengang für die Fluoreszenzbeleuchtung der Probe ohne dichroitischen Spiegel.

Dazu werden ein Anregungsfilter für den Beleuchtungsstrahlengang und zwei Emissionsfilter, je einer für jeden Beobachtungsstrahlengang, benötigt.

Produkt-Links

Leica M205 FCA & M205 FA | Leica M165 FC | Leica MZ 10 F | Leica Fluocombi III 

Kameras für Fluoreszenzmikroskopie

Um Fluoreszenzaufnahmen zu machen, ist es notwendig, die entsprechende CCD- oder sCMOS Fluoreszenzkamera zu verwenden. Leica Microsystems bietet spezielle Fluoreszenzkameras für alle Anwendungsbereiche. Jede Kamera bietet die perfekte Abstimmung von Empfindlichkeit und Bildqualität, um hervorragende Ergebnisse zu erzielen.

Software für Fluoreszenzmikroskopie

Der unkomplizierte Aufbau und die einfache Steuerung von Experimenten wird in der Fluoreszenzmikroskopie immer wichtiger. Die spezielle Software-Plattform der Leica Application Suite (LAS) X erleichtert die Einrichtung auch komplexer Experimente. LAS X führt Sie vom Setup bis zur Analyse der Bilddaten. Von einfachen Multi-Channel-Experimenten bis hin zu komplexen 3D-Analysen ist LAS X die perfekte Software-Plattform.