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Sechs wichtige Faktoren für die Auswahl eines Dentalmikroskops

In der Zahnmedizin ist das Operationsmikroskop mittlerweile ein wichtiges Werkzeug für qualitativ hochwertige und erfolgreiche Operationen, insbesondere im Bereich der Endodontie. Ein Mikroskop unterstützt den Zahnarzt bei der Durchführung von mikroinvasiven Operationen, die darauf abzielen. die Zahnsubstanz zu erhalten, das Gewebe zu schützen, die Risiken zu minimieren und die Heilung zu beschleunigen.

Um das Mikroskop zu finden, das am besten die Anforderungen des Zahnarztes erfüllt, ist es hilfreich, einige entscheidende Merkmale eines modernen Dentalmikroskops zu kennen.

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Optische Qualität

Ein Dentalmikroskop ist im Wesentlichen ein optisches Instrument, mit dem der Zahnarzt mehr Details erkennen und damit so präzise wie möglich arbeiten kann. Daher sollten keine Kompromisse bei den optischen Komponenten eingegangen werden. Nur mit exzellenter optischer Qualität und hervorragender Klarheit lassen sich hohe Auflösung, große Tiefenschärfe und maximale Lichtübertragung erreichen.

Und genau darauf kommt es bei einer erfolgreichen Wurzelkanalbehandlung an, da die Wurzelkanäle meistens nicht geradlinig verlaufen und Hohlräume und winzige Verzweigungen haben, die ohne starke Vergrößerung und große Tiefenschärfe nur schwer zu erkennen sind. Auch eine präzise Farbwiedergabe ist wichtig, da dadurch anatomische Details leichter unterschieden werden können. Optiken mit apochromatischer Korrektur, wie sie das Leica M320 bietet, liefern Bilder ohne jegliche Farbverfälschung.

Beleuchtung

Gemeinsam mit der optischen Qualität ist die Beleuchtung entscheidend für die Helligkeit und die Farbe des Bilds, das Zahnärzte durch die Okulare sehen können. Für eine natürliche Farbwiedergabe ist eine Beleuchtung mit einer Tageslichttemperatur zwischen 5.000 und 6.000 Kelvin optimal.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Lebensdauer der Lichtquelle, da sich diese auf die Betriebskosten, potenzielle Ausfallzeiten und die Umgebung auswirkt. Im Vergleich zu Xenon oder Halogen hält eine LED-Beleuchtung deutlich länger. Die LED-Lampen im Leica M320 haben eine Temperatur von 5.500 Kelvin und ermöglichen lebensechte Farben über eine Gesamtbetriebszeit von ca. 60.000 Stunden. Durch die längere Lebensdauer verringert sich die Häufigkeit von Lampenwechseln. Das sorgt für weniger Ausfallzeiten.

Die Position der Lichtquelle kann Auswirkungen auf die Lebensdauer haben. Wenn sich die Lichtquelle im Mikroskopstativ befindet, muss das Licht über ein Lichtleiterkabel durch den Arm zum Optikträger geleitet werden.

Der Lichtleiter kann durch die tagtäglichen Einstellmaßnahmen des Mikroskops verschleißen. Das kann das Licht beeinträchtigen, das an der Behandlungsstelle ankommt. Beim Leica M320 sind die LED-Lampen direkt im Optikträger untergebracht, wodurch diese potenzielle Ursache für Helligkeitseinbußen vermieden wird.

Dokumentation

Videos und Bilder spielen heute eine immer wichtigere Rolle im Alltag eines Zahnarztes. Dafür gibt es verschiedene Gründe. So kann der Assistent dank des Live-Videos am Bildschirm den Zahnarzt während einer Behandlung besser unterstützen. Video ist zudem sowohl während als auch nach der Behandlung ein nützliches Trainingstool, das online oder bei Seminaren mit anderen Dentalexperten ausgetauscht werden kann.

Außerdem kann Video die Patientenbeziehungen und das Vertrauen verbessern, da der Zahnarzt dem Patienten zeigen kann, was er selbst sieht. Auf diese Weise kann der Patient den Zahnarzt damit durch die einzelnen Schritte begleiten und wird eng in die Beratung und Behandlung eingebunden.

Darüber hinaus können Videos und Bilder in die Patientenakte aufgenommen werden. Das gewährleistet die umfassendere Dokumentation und die einfachere Überprüfung. Die einfache Übertragung zu einem Praxis-Dokumentationssystem und die Möglichkeit, verschiedene Dateiformate zu speichern, ist daher ein weiterer essentieller Faktor.

Das Leica M320 besitzt eine optionale integrierte Full-HD-Kamera mit einer Auflösung von 1080p. Die Bild- und Videoaufnahme erfolgt ohne Unterbrechung des Arbeitsablaufs mit einem einfachen Tastendruck. Daten können auf einer SD-Speicherkarte gespeichert oder über USB direkt zur Patientenakte übertragen werden.

Ergonomisches Design

Schmerzen des Bewegungsapparates, die durch eine gebeugte Arbeitshaltung und belastende wiederkehrende Bewegungen verursacht werden, können schwerwiegende Auswirkungen auf das Berufs- und Privatleben von Zahnärzten haben. Durch die Verwendung eines Mikroskops kann der Zahnarzt bei Zahnbehandlungen eine neutrale, aufrechte Arbeitsposition einnehmen. Moderne Mikroskope sollten außerdem verschiedenstes ergonomisches Zubehör bieten, mit dem sich das Mikroskop an die individuelle Statur und die bevorzugte Arbeitsweise des Bedieners anpassen lässt.

Das Leica M320 besitzt zwei Binokulartuben mit einem 45˚-Winkel für einfache Verfahren sowie einen weiteren mit einem Bewegungsradius von 180˚ für mehr Flexibilität bei der Positionierung. Das ErgoWedge-Zubehör ermöglicht die einfache Positionierung, während mit ErgonOptic Dent die Reichweite und der Bewegungsspielraum des Mikroskops vergrößert wird, indem der Optikträger in den für eine ergonomische Körperhaltung erforderlichen Winkel gedreht werden kann.

Integration in den Arbeitsablauf

Bei der Konstruktion eines Mikroskops geht es nicht nur um Ästhetik, sondern auch um Funktionalität. Ein durchdachtes Design sollte die Integration des Mikroskops in die Praxisumgebung erleichtern und sogar den Arbeitsablauf optimieren. Bei der Entwicklung des Leica M320 standen die individuellen Anforderungen von Zahnärzten im Vordergrund: Mit seinem optimierten Design und den zahlreichen Montagemöglichkeiten, einschließlich der Integration in verschiedene Behandlungsplätze, kann das Mikroskop an die individuellen Anforderungen jeder Praxis angepasst werden.

Die schnelle, leichte und präzise Positionierung sowie die zügige Stabilisierung unterstützen den reibungslosen Arbeitsablauf. Mit dem optionalen MultiFoc-Objektiv mit einem variablen Arbeitsabstand von 200 bis 300 mm kann der Zahnarzt den Fokuspunkt schnell und einfach ändern. Da der Zahnarzt während der Untersuchung und Behandlung ohne Umpositionierung zwischen verschiedenen Fokusebenen wechseln kann, werden Unterbrechungen des Arbeitsablaufs minimiert. Das Ergebnis: Die Effizienz wird gesteigert und die Konzentration bleibt hoch.

Hygiene

Im Praxisalltag ist ein hohes Maß an Hygiene unabdingbare Voraussetzung. Jedes Gerät sollte so konzipiert sein, dass dieser hohe Standard mit möglichst einfachen Mitteln gewährleistet werden kann. Ein optimiertes Design mit innenlaufenden Kabeln vom Optikträger zum Stativ erleichtert die Reinigung des Mikroskops und verhindert die versehentliche Beschädigung der Kabel. Zusätzliche Eigenschaften des Leica M320, wie z.B. die antimikrobielle Beschichtung, können die Einhaltung der Hygiene-Anforderungen unterstützen, indem Pathogene auf dem Mikroskop minimiert werden und ihre Übertragung auf Teammitglieder oder Patienten verhindert wird.

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